S-Bahnstrecke Paderborn

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Beschreibung des Vorschlags

Die S-Bahn Ostwestfalen ist ein geplantes S-Bahnnetz für die Region Ostwestfalen. Das Problem hierbei ist, hier kollidieren zwei Planungen miteinander. Im S-Bahnnetz ist ein Takt von 15 Minuten. zwischen Paderborn Hbf und Altenbeken vorgesehen, allerdings existieren auch die Planungen für den Fernverkehr der Mitte-Deutschlandverbindung (MDV). Das heißt derzeit würden damit sechs Personenzüge die Strecke Altenbeken-Paderborn nutzen + etlicher Güterverkehr. 

Inhaltsverzeichnits: 

  1. Begriffserkärung
  2. Status Quo 
  3. Nachfrageentwicklung
  4. Bauliches
    1. Neue Stationen
    2. Gleistechnik
  5. Betriebskonzept
  6. Außerhalb der Region Paderborn-Höxter
  7. Quellen

1. Begriffserklärungen

Folgende Begriffe werden hier erläutert:

430:

Meint die Strecke Paderborn-Altenbeken und ist im genaueren die Kursbuchstrecke für Soest-Altenbeken

430a

Anlehnung an die Strecke und meint damit die S-Bahnstrecke, die hier im Vorschlag erläutert wird.

SPV:
Schienenpersonenverkehr

MDV:

Mitte-Deutschland-Verbindung

 

2. Status Quo

Derzeit verkehren zwischen Altenbeken und Paderborn 4 Züge pro Stunde (S5 / RE11 / RB85/84 /RB72), zudem kommt noch 4 FV-Verbindungen pro Tag hinzu kommt der Güterverkehr und eventuelle Umleitungen bei Störungen der FV-Achse Minden – Bielefeld- Hamm. Die Einwohnerzahl insgesamt der betreffenden Bahnabschnitts sind 165.000.  Dazu kommen Pendler aus umliegenden Städten, die in der Rechnung nicht mitgerechnet werden, da sie nicht  direkt betroffen sind. Hierbei ist entscheidend, das die Einwohnerentwicklung bald über die 200.000 erreicht nach bisherigen Prognosen.

 

3. Nachfrageentwicklung

Die Nachfrage wird wie allgemein bekannt in den nächsten Jahren sich mehr als verdoppeln, dazu kommt der innerdeutsche Nachfrage des Fernverkehrs aus Sachsen und Thüringen. Es kann ausgegangen werden, das eine Art von Flaschenhals droht im Raum Paderborn-Altenbeken. Diese starke Zugnachfrage auf der Strecke wird auch begünstigt durch die Lage der Strecke innerhalb Deutschlands. 

 

4.Bauliches

Alle S-Bahnhöfe der S-Bahn Hannover/Ostwestfalen sind Inselbahnhöfe und liegt mittig der 430a, dazu werden der Haltepunkt PB-Kassler Tor zu einem Inselbahnsteig umgebaut und der Paderborn HBF bekommt ein zusätzliche Bahnsteigkante  (= Gleis 7) für S-Bahnen aus Richtung Büren/Geseke. Es ist zudem nicht ausgeschlossen, das einzelne Überholabschnitte zwischen Altenbeken und Paderborn gebaut werden um ein Überholen der RE/ICE/IC/GV zu ermöglichen um ein Flaschenhals zu vermeiden.

4.1.Stationen

Folgende Stationen werden neugebaut um einen besseren Anschluss an den SPV bereit zu stellen:

  • Paderborn Neuenbeken (Überholmöglichkeit des schnellen Verkehrs über Überholgleise)
  • Paderborn Zukuntsquartier (bereits auch offiziell geplant)
  •  Neubau des bestehenden Haltepunktes Kassler Tor als Inselbahnhof.

4.2. Gleistechnisches

Es sind mehre Überwerfungswerke notwendig, da die Bebauung innerhalb Paderborns und Gleisbauten auch sich im laufe der Zeit gewandelt haben. Es sind verschiedene Gleisweichen nötig innerhalb von Paderborn und Altenbeken. Es ist mir durchaus bewusst, das dies ein signifikanter Kostentreiber ist und dazu kommen Neubauten von Brücken und Unterführungen von Bahn und Straße. Es ist zudem zu beachten, das die S-Bahn extern fährt und sich nicht die Gleise mit dem übrigen SPV/GV teilen muss. 

 

5. Betriebskonzept

S-Bahn:

geplannt: S69 / S72 /  S84/85 / S72

S5: Die S5 wird verlängert nach Paderborn Hbf 

Regionalverkehr/ Fernverkehr:

RE100: Hamm -Lippstadt -Soest Paderborn – Altenbeken- Hannover (ich würde das Schema unter vorbehalt von S-Bahnfahrer übernehmen.  Siehe Quellen)

Überholmöglichkeiten für den Fernverkehr der MDV: 
Paderborner Stadtgebiet / PB Neuenbeken / Altenbeken

 

6.Außerhalb der Region Paderborn-Höxter

Eine Verlängerung der hannvorschen S4 nach Paderborn könnten eventuelle langfristige Planungen die S4 nach Soltau zu Verlängeren faktisch ruinieren. Allerdings ist es ein Unding. das die S-Bahn kurz vor Paderborn endet.  Daher wäre es ratsam die S5 in Seelze enden zu lassen und langfristig Steinhude anzusteuern:

Großraum Hannover:

S5: Steinhude -Wunstorf  – Seelze – Hannover – Weetzen – Springe – Hameln – (weiter nach Paderborn)

S4: (eventuell Soltau) – Hannover -Laatzen – Hildesheim

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/S-Bahn_Ostwestfalen

https://www.kcitf-nrw.de/planung-analysen/spnv-zielnetze-fuer-nrw/

https://paderborner-konversion.de/zukunftsquartier

https://www.deutschlandtakt.de/news-and-downloads/downloads/#articlefilter=alle

ABS Paderborn-Kassel

Neues Betriebskonzept RE + S Paderborn – Hannover

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2 Kommentare zu “S-Bahnstrecke Paderborn

  1. Die Standorte der beiden neuen Stationen gefallen mir gut. Angesichts von 1:50h Fahrt mit der S-Bahn zwischen Hannover und Paderborn ist der vorgeschlagene RE auch sehr sinnvoll (zumindest teilweise ist das ja auch im offiziellen Zielnetz als RE80 hinterlegt).

    Es sind mehre Überwerfungswerke notwendig, da die Bebauung innerhalb Paderborns und Gleisbauten auch sich im laufe der Zeit gewandelt haben. Es sind verschiedene Gleisweichen nötig innerhalb von Paderborn und Altenbeken. Es ist mir durchaus bewusst, das dies ein signifikanter Kostentreiber ist und dazu kommen Neubauten von Brücken und Unterführungen von Bahn und Straße. Es ist zudem zu beachten, das die S-Bahn extern fährt und sich nicht die Gleise mit dem übrigen SPV/GV teilen muss.

    Ich zähle 4-5 Überwerfungsbauwerke auf der gerade mal knapp 4km langen Ausbaustrecke. Einige davon könntest du sicher sparen, indem du die Bestandsgleise verschiebst.

    Was ich mich aber frage: Gibt es wirklich so einen signifikanten Kapazitätsgewinn, wenn man den Rest der Strecke bis Altenbeken nicht ausbaut? Vielleicht wäre ein nur dreigleisiger Ausbau, dafür aber auf einem längeren Abschnitt sinnvoller. Hier würden dann die S-Bahnen zwei Gleise nutzen und der Rest der Züge flexibel alle drei. Dann braucht man wahrscheinlich auch kaum Überwerfungsbauwerke.

    In Altenbeken (westlich des Bahnhofs) würde ein Überwerfungsbauwerk wohl am meisten bringen, aber dort siehst du keins vor.

    1. Ich zähle 4-5 Überwerfungsbauwerke auf der gerade mal knapp 4km langen Ausbaustrecke. Einige davon könntest du sicher sparen, indem du die Bestandsgleise verschiebst.

      Das wäre durchaus eine Alternative, mir ging es primär darum eine unabhängige Bahnstrecke innerhalb von Paderborn der 430.

      Was ich mich aber frage: Gibt es wirklich so einen signifikanten Kapazitätsgewinn, wenn man den Rest der Strecke bis Altenbeken nicht ausbaut? Vielleicht wäre ein nur dreigleisiger Ausbau, dafür aber auf einem längeren Abschnitt sinnvoller. Hier würden dann die S-Bahnen zwei Gleise nutzen und der Rest der Züge flexibel alle drei. Dann braucht man wahrscheinlich auch kaum Überwerfungsbauwerke.

      Ich sehe da mehrere Problem die ich dir gern aufschlüssele:

      • Ost-West-Trasse

      Die Strecke 430 muss mehrere Güterverkehrszüge aufnehmen, da diese über diese Bahnstrecke in Richtung der Niederlande und Belgien. Zudem ist die Strecke Minden-Hannover immernoch überlastet und selbst als ABS wird es noch zu Problemen kommen, da dies eine wichtige Fernverkehrsachse ist.  Zum wird bei Stöungen  der Fernverkehr über diese Strecke umgeleitet.

      • Zugaufkommen des PV

      Es ist im Fernverkehr eine stündliche Zugverbindung der MDV vorgesehen (von KS-WH) kommend ebenfalls über die Strecke möchte Richtung Köln und Düsseldorf. Nach jetzigem Stand sind 7 Züge pro Stunden zwischen Altenbeken. ( 4 Züge des S-Bahn / 2 Züge des RV / 1 Zug Fv), das könnte vor allem bei Verspätungen eine Kettenreaktion erfolgen.

      • Ausbau

      ,,In Altenbeken (westlich des Bahnhofs) würde ein Überwerfungsbauwerk wohl am meisten bringen, aber dort siehst du keins vor.“

      Ein dreigleisiger Ausbau ist zwar wünschenswert, allerdings wird die Gemeinde Altenbeken nur sehr ungern ihr Viadukt dafür aufgeben. Ein Überwerfungswerk  westlich von Altenbeken ist zwar natürlich möglich könnte aber erheblichen Widerstand innerhalb von Altenbeken auslösen, zudem wäre dies nur mit erheblichen Kosten möglich.  Wenn man dreigleisig ausbaut kann dies auch technisch erforderlich werden wegen der Topografie zwischen Altenbeken und Paderborn.

      Was ich mich aber frage: Gibt es wirklich so einen signifikanten Kapazitätsgewinn, wenn man den Rest der Strecke bis Altenbeken nicht ausbaut? Vielleicht wäre ein nur dreigleisiger Ausbau, dafür aber auf einem längeren Abschnitt sinnvoller. Hier würden dann die S-Bahnen zwei Gleise nutzen und der Rest der Züge flexibel alle drei. Dann braucht man wahrscheinlich auch kaum Überwerfungsbauwerke.

      Also wenn man länger ausbauen will, wäre ein viergleisiger Ausbau wünschenswert, dazu müsste aber allerdings ein kostspieliger Tunnel durch das Egge-Gebirge gebaut werden damit der Regionalverkehr und Fernverkehr unabhängig fahren kann.

       

      Ich hoffe, ich konnte dir deine Fragen beantworten, bei Fragen stehe ich dir natürlich weiter zur Verfügung.

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