Beschreibung des Vorschlags
Wie der Titel bereits erahnen lässt, ist dies die siebte Version eines S-Bahnrings für Köln.
In chronologischer Rheinfolge:
Neutrinos; Ich; Joergm2706; Nicolas.Blume; Jannises und Alex8055.
Mein Hauptziel ist eine Trasse, die mit möglichst wenig neuen Tunneln auskommt, daher habe ich mich im Süden entschieden, die bisherigen Eisenbahnstrecken zu nutzen, im Norden die Stadtbahnstrecken. Neue Tunnel sind somit nur an den beiden Übergängen der Systeme nötig. Diese Einfädelung sollen kreuzungsfrei gestaltet werden.
Die S-Bahnsteige haben eine Höhe von 96cm, die Stadtbahnsteige von 90cm, Barrierefreiheit kann also relativ gut erreicht werden.
Bisher verkehren auf den genutzten Stadtbahnstrecken bis zu 18 Züge pro Stunde und Richtung. Da im Neumarkttunnel jedoch 30 Bahnen verkehren, denke ich, dass man diese S-Bahn im T10 verkehren lassen kann. Es gibt also bis zu 24 Bahnen pro Stunde und Richtung. Außerhalb der HVZ kann man vermutlich auf einen T20 ausdünnen.
Die Stadtbahnen sind 2,65m breit, die S-Bahnen jedoch 3,02m, also 37cm breiter.
Als Fahrzeuge stelle ich mir modifizierte Stadtbahnwagen vor, damit die Enge Kurve an der Slabystraße befahren werden kann und die Züge durch den Stadtbahntunnel passen.
Die neuen Züge müssen ausfahrbare Rampen haben, sodass auch an S-Bahnstationen barrierefrei ein/ausgestiegen werden kann. Außerdem müssen die Züge nach EBO zugelassen werden und mit Bahnstrom kompatibel sein.

Die Idee, die vorhandenen Gleise zu nutzen in Mülheim, ist mir auch schon gekommen. Das Problem ist, dass die S-Bahn Triebzüge 40cm breiter als die Züge der KVB sind und daher können die S-Bahnen die Haltestellen auf der Stadtbahnstrecke nicht ansteuern. Der Abstand zwischen Bahnsteigkante und Zug ist einfach zu gering. Außerdem ist die Kurve an der Slabystraße für S-Bahnen nicht machbar, der Radius ist zu klein und vermutlich auch die Steigung zu groß. In dieser Kurve quietschen ebenfalls die KVB-Bahnen.
Wie ich auch oben in der Beschreibung ergänzt habe:
Als Fahrzeuge stelle ich mir modifizierte Stadtbahnwagen vor, damit die Enge Kurve an der Slabystraße befahren werden kann und die Züge durch den Stadtbahntunnel passen.
Die neuen Züge müssen ausfahrbare Rampen haben, sodass auch an S-Bahnstationen barrierefrei ein/ausgestiegen werden kann. Außerdem müssen die Züge nach EBO zugelassen werden und mit Bahnstrom kompatibel sein.
Man kann natürlich auch überlegen, ob man die ganzen Brückenauffahrten am westlichen Ende der Mülheimer Brücke abreißt und neu baut, jedoch ist das erstmal zu viel Aufwand.
Dass die Wagen dort sehr langsam fahren und stark quietschen weiß ich, da dies eine der wenigen Strecke in Köln ist, die ich schonmal genutzt habe. 😀
Die S-Bahn-Züge sind nicht nur breiter als die Stadtbahnen, sondern auch höher und länger, und passen somit nicht durch die Kölner Stadtbahntunnel.
Aber die Stadtbahnzüge passen auf die Eisenbahngleise.
Also ich würde den Titel von S- auf Stadtbahn ändern, weil die Fahrzeuge wegen der Kurvengängigkeit usw. eher solchen Fahrzeugen entsprechen müssen und keine großen Ähnlichkeiten mit dem S-Bahn-System aufweisen. Wichtiges Kriterium ist auch die Fahrzeuglänge, hier sind Stadtbahnen einfach deutlich kürzer, was sich auch nicht so einfach ändern lässt. Hier müsstest du nochmal überlegen, ob die Fahrzeugkapazität überhaupt ausreicht.
Ich halte den Namen „S-Bahn“ durchaus für gerechtfertigt, da:
1. Es gibt keine Kreuzung mit dem MIV.
2. 2/3 der Strecke wird auf Eisenbahnstrecken zurückgelegt, lediglich 1/3 auf Stadtbahnstrecken.
3. Ein Haltestellenabstand von über 2km kann man nun wirklich nicht als Stadtbahn bezeichnen.
4. Die Zweisystembahnen in Karlsruhe werden ebenfalls als S-Bahn bezeichnet.
1. Es gibt keine Kreuzung mit dem MIV.
Das gilt aber auch für viele U- oder Stadtbahnen.
4. Die Zweisystembahnen in Karlsruhe werden ebenfalls als S-Bahn bezeichnet.
Nö, werden sie nicht. Da wird zwar das grüne S und das Kürzel S benutzt, aber offiziell heißen sie Stadtbahnen.
In Karlsruhe finde ich es aber auch nicht wirklich gut gelöst, da die Stadtbahnen in der Reiseauskunft oder an Abfahrtstafeln nicht immer von den Rhein-Neckar „S-Bahnen“ unterschieden werden können. Ich fand es beim letzten Mal zumindest nicht sonderlich übersichtlich; besonders wenn du hier teilweise gemeinsame Stationen mit getrennten Bahnsteigen vorsiehst (Trimborstraße, Mülheim, Hansaring) würde ich definitiv davon abraten. Sonst kann dir an o.g. Stationen auch keiner genau sagen, wo’s zur S-Bahn geht.
2. 2/3 der Strecke wird auf Eisenbahnstrecken zurückgelegt, lediglich 1/3 auf Stadtbahnstrecken.
Schau dir mal die RTW an. Da dürfte der Anteil an BOStrab-Strecken noch geringer sein, trotzdem wird das als anderes Verkehrsmittel bezeichnet, was ich auch vernünftig finde.
Und du musst es (wie in Frankfurt) ja auch nicht als Stadtbahn bezeichnen; auch davon würde ich abraten. Denke dir von mir aus irgendeine neue Marketingbezeichnung aus, am besten samt Kürzel und Symbol und neue Farbe auf der Netzkarte, denn ne klassische Kölner Stadtbahn ist es nun mal auch nicht, bzw. wirklich vergleichbare Verkehrsmittel gibt’s in Deutschland generell nicht. Aber gut, meine Grundsatzhaltung zum Thema kennst du ja schon.
Mit Trimbornstraße gebe ich dir recht, ich hab den neuen Bahnhof jetzt in „Trimbornstraße Süd“ umbenannt.
Hansaring und Mülheim finde ich nicht so schlimm, in Berlin klappt das ja auch mit der Ringbahn an Schöneberg, Südkreuz, Ostkreuz und Westkreuz.
Man könnte vielleicht bei den beiden Stationen jeweils ein „(tief)“ dranhängen, so wie es in Messe/Deutz gelöst wurde.
Also Sinn macht der Vorschlag nicht. Wenn man das als S-Bahn plant, dann sollte auch entsprechend gebaut werden. Hier werden erhebliche Investitionen getätigt, um eine S-Bahn an eine nicht kompatible Stadtbahn anzupassen, und das letztendlich nur, um die Stadtbahn auf einem längeren Abschnitt durch eine Pseudo-S-Bahn zu ersetzen.