6 Kommentare zu “S-Bahn Mitteltühringen

  1. Grundsätzlich ist eine solche Linie gar nicht mal so abwegig. Allerdings ist der Abschnitt Erfurt Nord – Marbach seit ein paar Jahren abgerissen und überbaut worden, lies mal hier. Den entsprechen Vorschlag hast du übrigens auch nicht verlinkt. Und der Abschnitt Gotha Hbf – Gotha Ost lohnt sich kaum? Wer soll denn da mitfahren? In Ost ist kaum mehr als ein Industriegebiet.

  2. Die Städte Erfurt (213.000 EW) und Gotha (45.000 EW)

    Auf der gesamten Linie herrscht ein 30-Minuten-Takt, welcher Mo-Fr zur HVZ zu einem 15-30-Takt verdichtet wird

    Wie klein müssen denn die Fahrzeuge sein, damit dieser Takt erforderlich ist? Wie wäre es mit denen hier?

  3. Ich verstehe die Ignoranz einiger User nicht, quasi zwanghhaft eine Bahnstrecke genau da durchzubauen, wo sich ein schöner und beliebter Grünstreifen befindet, der teils sogar erst recht neu geschaffen wurde. Und genau das ist in Erfurt Nord der Fall, wo deine NBS genau durch diesen Grünstreifen entlang der ehem. Strecke ginge, wo man den Marbach erst wunderbar renaturiert hat. Da verbietet sich deshalb jegliche Planung, dort nun wieder eine Bahnstrecke durchzubauen.

    Vor allem finde ich in deiner Beschreibung keinerlei Begründung, die dieses riesen Bogen in Erfurt rechtfertigt. Was macht Marbach hier so besonders, dass du gerade dort die Strecke enden lassen willst? Warum kein anderer Stadtteil bzw. Ort sondern ausgerechnet Marbach?

    Und das Kopfmachen in Gotha Hbf? Hier ebenfalls keinerlei Aussage von dir, ob das dort überhaupt so möglich ist, also ob die Trassenlagen dies überhaupt zulassen. Zudem: Kopfmachen ist bei einer S-Bahn nur ein Notbehelf.

    Auch ist bei dir nirgendwo zu sehen, wie die Haltepunkte schematisch aussehen sollen und wie man dort überhaupt rankommt. Hier nur mal aus Beispiel dein Haltepunkt Erfurt Löbervorstadt: Wie willst du dort überhaupt einen Bahnsteig bauen? Du hast dort dafür garkeinen Raum mehr übrig, da der fünfgleisige Bahnkörper bereits links und rechts bis extrem dicht an die Bebauung rangeht. Und wie woll man überhaupt zu diesem Haltepunkt hinkommen? Du hast dort lediglich eine schmale Fußgängerunterführung und das wars. Sonst ist überall alles zugebaut. Dort ist also nicht mal Platz für ein paar Fahrradabstellplätze. Von einer korrekten und ausreichend breiten Zufahrt für Feuerwehr und Krankenwagen laut Vorschrift, ist dort erstrecht kein Weg. Wenn du also irgendwo einen Haltepunkt einplanst, dann musst du dich auch vergewissern, ob er dort überhaupt baubar ist.

    Und ganz wichtig: Warum muss es ausgerechnet eine S-Bahn sein? Warum kein normaler RB/RE? Auch dazu keine Begründung.

    1. Die Fragen in den oberen beiden Absätzen kannst du dir doch selbst beantworten: Weil dort mal eine Bahnstrecke existierte und wenn man keine U-Bahn-artige Strecke bauen will, gibt es keine andere Lösung einer schnellen SPNV-Anbindung. Und Marbach lässt sich eben damit gut anbinden.

        1. Das stimmt, das habe ich ja oben auch schon angemerkt. Aber „zwanghaft“ oder „ignorant“ ist es eben nicht, wenn man die einzig mögliche (ohne Tunnel oder Gebäudeabriss) Fläche nutzt. Ist nun mal so, dass in jeder Stadt alle Flächen einer mehr oder weniger großen Nutzungskonkurrenz unterstehen. Komplett freie Flächen, wo man einfach so neue Infrastrukturen bauen kann, gibt es wohl nirgends. Man kann (und sollte) natürlich immer darüber diskutieren, welche Nutzung der Fläche am vorteilhaftesten ist.

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