(S 4) Rhein-Ruhr: Verlängerung von DO-Lütgendortmund bis DU-Ruhrort

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Beschreibung des Vorschlags

Verlängerung der S4 von DO-Lütgendortmund bis DU-Ruhrort

Nach dem Zielplan 2015 des VRR sollte die S4 über Herne Bf, Wanne-Eickel Hbf & GE Hbf bis Essen Hbf verlängert werden. Diese Linienführung würde kaum Verbesserungen bringen, da bereits heute mehrer Linien diese Relation bedienen.

Sinnvoller fände ich eine Verlängerung der S4 von Wanne-Eickel Hbf weiter über die Güterstrecke quer durch Gelsenkirchen, Essen-Karnap, Oberhausen-Neue Mitte (CentrO), Oberhausen Hbf bis Duisburg-Ruhrort.

Folgende Vorteile sehe ich in diesem Streckenverlauf:

– Direkte Anbindung des nördlichen Gelsenkirchener Stadtzentrums an das SPNV-/S-Bahn-Netz, Schaffung einer Alternative zur Strecke über den Hbf

– Aufwertung der Linie RB36, in dem ihr Streckenverlauf DU-Ruhrort – OB Hbf in die S4 integriert wird

– Direkte Anbindung der Neuen Mitte Oberhausen (inkl. CentrO) was verkehrstechnisch dringend nötig ist. Entweder über die Bestandstrecke mit einem kurzen Tunnel zur Verbindung in Richtung Oberhausen Hbf oder über einen langen Tunnel, welcher eine bessere Lage des Haltepunktes ermöglichen würde

– Aufwertung der Linie RB43 möglich. Auf dem Abschnitt Wanne-Eickel Hbf – DO-Bövinghausen könnten Haltepunkte ausgelassen werden, um die Reisegeschwindigkeit zu erhöhen (Umwandlung zur Linie RE43, ggf. mit Elektrifizierung der gesamten Strecke Dorsten – Dortmund Hbf)

– Verknüpfung der Haltepunkte E-Dellwig & E-Dellwig Ost zum HP E-Dellwig, um eine Umsteigerelation zwischen S2, S4 & S9 zu realisieren, ggf. mit Halt der Linien RE3 & RE14.

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8 Kommentare zu “(S 4) Rhein-Ruhr: Verlängerung von DO-Lütgendortmund bis DU-Ruhrort

  1. Interessanter Vorschlag:-)

    Die Anbindung von OB-Centro finde ich sehr gut, ich hatte hier auch schon eine ähnliche Idee.

    Von Ruhrort bzw. würde ich allerdings über Oberhausen eher den Weg ins Oberzentrum Essen suchen, nicht nach GE Nord oder Dortmund.

    Die Haltepunkte Essen-Dellwig und Essen Dellwig Ost zusammenzulegen und zu einem komfortablen Umstiegsbahnhof, ggf. mit Einkaufszentrum auszubauen, finde ich auch super. Hatte ich einmal in diesem Vorschlag schon erwähnt.

    Mir fehlt noch ein Haltepunkt in Gelsenkirchen, nämlich an der „Schnittstelle“ zur Linie 301…!

    1. Die S3 einfach so von Oberhausen nach Ruhrort zu verlängern ist problematisch. Am Oberhausener Hbf müsste die stark befahrene Hollandstrecke überquert werden um auf das Gleis n. ruhrort ganzen außen am Ob hbf zu kommen

  2. Ich bin bei meiner Variante im o.g. Link davon ausgegangen, eine S23 zwischen Ruhrort Oberhausen, Centro, Frintrop und Essen Hbf mit Dieseltriebwagen zu befahren, obwohl ich das nicht gut finde.

    Du solltest noch mal nachsehen welche Strecken bei deinem Vorschlag elektrifiziert sind, welche nicht.

  3. Batterie-elektrische Fahrzeuge sollten für den Abschnitt ideal sein. Man will sie ja in den 20er Jahren auf einigen Linien einführen (RE10, RE14, RE44, RB31, usw.), stellenweise mit Schnellladezwischenstationen.

  4. Die Idee ist gut und wäre für Gelsenkirchen besonders sinnvoll, da die Bahnlinie das Stadtbahnsystem als Querverbindung besonders gut ergänzen würde.

    Sinnvoll erscheint mir hier auch eine Sonderregelung, die es mit der Gelsenkirchener Preisstufe A ermöglicht den Umsteigeknoten Essen Karnap zu nutzen um nach Horst zu kommen solange Gelsenkirchen keine Stadtbahnstrecke über Heßler hat.

    Ich hatte einen sehr ähnlichen Vorschlag gemacht, den ich noch einmal angepasst habe und nun nach Moers führe:

    https://extern.linieplus.de/proposal/s4-nrw-duisburg-ruhrort-unna/

    Die Strecke nach Moers ist sogar elektrifiziert und könnte durch die Möglichkeit einer Rheinüberquerung weitere Fahrgäste anziehen.

    Die RB36 könnte dann zur Zweisystemstadtbahn umgebaut werden und eine Stadtbahn von Duisburg Trompet nach Oberhausen aufnehmen, sowie zwischen Meiderich und Oberhausen die U79 falls es irgendwie möglich ist baulich zu dem Gleis zu kommen.

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