17 Kommentare zu “RoBAB Hamburg–Rosenheim

  1. Evtl ab Gemünden über Arnstein nach Schweinfurt und dort zwischen Bergrheinfeld und Schweinfurt Hbf eine Station in der Nähe der Autobahn? So umgehst du auch die übervolle Strecke Würzburg-Nürnberg. Dann noch eine Station zwischen Eltersdorf und Vach an der verkorksten Autobahnausfahrt, zwischen Fürth und Schwabach über den Ring abkürzen, in Schwabach geht auch was an der A6. Dann eine Station in Gersthofen (Nähe A8) und ab nach München.

        1. Hmm … Ich glaube Kinzigtalbahn kann man sich leider echt abschminken, da geht gar nichts. In ein paar Jahren wird sogar noch ein zusätzliches ICE-Paar jede Stunde drüber fahren (Wenn Linie 11+12 über Erfurt geführt werden und die neue Linie Frankfurt-Göttingen-Braunschweig-Berlin kommt). Also da geht leider wirklich nichts.

          Ansonsten kannst du vielleicht die ebenfalls nur 1x stündlich befahrene und auch Güterzugtaugliche SFS Erfurt-Bamberg überlegen. müsstest halt in Erfurt Kopf machen.

          1. SFS Erfurt–Ebensfeld halte ich für sehr schwierig, da es wegen dem Tunnelbegegnungsverbot Konflikte in beide Richtungen geben dürfte. Fulda–Burgsinn dürfte gut gehen, da der Abschnitt deutlich kürzer ist.

    1. Das war auch meine erste Überlegegung, aber:

      1. Über Arnstein muss man auf der eingleisigen Werntalbahn, die laut Wikipedia schon heute stark im Güterverkehr befahren wird.
      2. Der Weg wäre länger (mir geht es ja um eine Verschnellerung für die LKW-Fahrer).
      3. Solange die geplante Bahnstrecke Kleinreuth–Eltersdorf noch nicht absehbar ist, werde ich die Route dort nicht entlang führen, weil man durch Fürth vermutlich mehr Probleme macht ls durch Würzburg.

      Stattdessen würde ich durch Würzburg und dann über Ansbach, Treuchtlingen, Donauwörth nach Augsburg und weiter. Zwischen Gemünden und Donauwörth sollte noch ordentlich Platz sein, nur die Strecke Donauwörth–Augsburg könnte schwieriger werden. Wie wäre das?

      1. Zwischen Gemünden und Würzburg ist leider gar kein Platz … Noch weniger als im Knoten Fürth.

        Ich habe es mal grob durchgerechnet im Kursbuch, meine Route dauert bei eine Vmax von 140 km/h etwa 10-12 Minuten länger als über Ansbach. Das ist verkraftbar.

        Auf der Werntalbahn ist genug Platz. Da fahren 1, maximal 2 Güterzüge die Stunde und es gibt einige Ausweichen. Sehr lang ist die ja auch nicht.

        1. Alternativ müsste man schauen, ob man nicht von Fulda direkt über die SFS nach Würzburg kommt, und dann weiter nach Augsburg. Gibt es dort auch ein Tunnelbegenungsverbot? Wenn nicht, sollte das nämlich noch machbar sein, notfalls mit einer kleinen Pause in Rohrbach.

  2. eine sehr gute Idee – an die ich mich nicht rangetraut habe. aber ich hatte mir schon ein paar ideen zurecht gelegt:

    – beginnend in wichtigen seehäfen, metropolregionen, großkonzernen verarbeitender industrie und an Autobahnkreuzen    (in Grenznähe)

    – mehr Nord-Süd als Ost-West Linien,

    – maximal 2 zwischenstationen und 1 verteilerstation (kurswagen neu sortieren)

    – elektronische reservierung

    1. Kurswagen neu sortieren? Der Vorteil des Systems ist, dass es schnell geht. Da braucht man nicht aufwendig die Züge auseinandernehmen. Im Personenverkehr gibt es auch keine Kurswagen mehr, da müssen die Fahrgäste wohl oder übel umsteigen. Das können die LKWs genauso. Die Züge können also quasi als ganzes zusammenbleiben, wie das im Persornenverkehr ja auch größtenteils der Fall ist.

      1. sorry, aber das ist mir zu steif (du willst ja hier individualverkehr in einen takt bringen) und wird automatisch abschrecken, wie man es  aus dem personenverkehr, den du hier selbst als beispiel heranziehst, schon kennt. wenn du in einer langen zeitspanne diesen dienst anbieten willst, wird sich in der nebenzeit nichts anderes anbieten als mehrere richtungen mit einem zug anzubieten. am ende sollte ja doch ne schwarze zahl rauskommen oder wie soll das finanziert werden?

        1. Es geht mir darum: Anstatt dass der LKW-Fahrer beispielsweise zehn Stunden auf den Autobahnen fährt, davon sieben auf der A 7, soll er lieber fünf davon auf dem Zug verbringen und dann noch drei Stunden weiterfahren. Das ist also eine Eins-zu-eins-Verlagerung des LKWs von der A 7 auf den parallel fahrenden Zug. Das ist natürlich kein Allheilmittel, es sollte also auch weiterhin versucht werden, Güter richtig auf die Schiene umzulegen. D.h., besonders vom Hamburger Hafen sollten die Container also erstmal vom Schiff auf den Zug und dann direkt zum Unternehmen oder es in Bayern auf den LKW umgeladen werden. Aber mein bzw. das Flexiwaggon-System kann besonders gut sein, um zwischen zwei weit vom nächsten Schienenanschluss entfernten Unternehmen zu ermöglichen, die Schiene vergleichsweise einfach mitzunutzen. Die klassische Verladung Straße–Schiene–Straße dauert da einfach zu lang. Es darf ja maximal so lange dauern, wie der LKW auf der Autobahn direkt unterwegs wäre. Und daher ist auch ein Auseinander- und wieder Zusammenkoppeln ein sehr gewagtes Spiel, weil es den Zug fahrplanmäßig extrem ausbremst und auch einiges an Verspätungspotential bietet. Eben die Gründe, warum es das im Personenverkehr nicht mehr gibt – zumindest tagsüber.

          Daher würde ich einfach auf insgesamt mehr Linien setzen, die ich in den nächsten Wochen leider erstmal nicht groß vorschlagen können werde. Eine Möglichkeit könnte aber das Flügeln eines Zuges sein. Meinetwegen könnte dabei auch ein System wie bei den Nachtzügen der ÖBB in Nürnberg umgesetzt werden, also dass Zughälften von zwei Zügen an einem Kreuzungspunkt getauscht werden. Das wäre dann auch wieder näher am Kurswagensystem. Dazu darf der Zug aber an maximal einer Stelle geteilt werden müssen und nicht komplett auseinandergenommen.

          Finanziert werden sollte das ganze unbedingt auch von staatlicher Seite, besonders die Anfangsinvestionen sollten vom Staat getätigt und die laufenden Kosten subventioniert werden. Der Staat hat sich schließlich zur Einhaltung der Klimaziele verpflichtet und profitiert von dieser Verlagerung auch am meisten durch die langfristig deutlich günstigeren Autobahnen.

        2. Ich vergleiche zwar gerne mit dem Personenverkehr, aber das ist im Bezug auf die Attraktivität des Systems nicht direkt vergleichbar, aus einem einfachen Grund: Mit dem öffentlichen Personenverkehr ist man fast immer länger unterwegs als mit dem PKW, außerdem sind nicht alle Orte gleich gut erreichbar und man hat am Ziel kein eigenes Auto. Anders bei meinem System: Es wäre schneller als der LKW auf der Straße und von der „Ausstiegs-„Haltestelle käme man noch sehr gut weiter, weil man ja das Individualgefährt, den LKW, mitgenommen hat.

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