Rheda-Wiedenbrück Zugausbau

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Beschreibung des Vorschlags

Hiermit unterbreite ich einen Vorschlag zur Reaktivierung der Stadtstrecke Rheda–Wiedenbrück sowie zum umfassenden Ausbau des Schienenverkehrs in der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Die Besonderheit dieser Kommune besteht in ihrer Zweigliederung: Während Rheda über den Bahnhof Rheda-Wiedenbrück sehr gut an das regionale und überregionale Bahnnetz angebunden ist (z. B. Richtung Münster, Hamm, Bielefeld), ist der Stadtteil Wiedenbrück derzeit lediglich durch die stündlich verkehrende Buslinie 79 erschlossen.

Anstelle einer reinen Angebotsausweitung im Busverkehr soll eine nachhaltigere Lösung verfolgt werden: Die Wiedererrichtung der früher bestehenden innerstädtischen Bahntrasse. Diese Maßnahme schafft eine leistungsfähige, schienengebundene Verbindung zwischen den Stadtteilen und ermöglicht zugleich die Reaktivierung der Strecken Rheda–Lippstadt sowie Rheda–Delbrück. Um höhengleiche Bahnübergänge zu vermeiden, wird der Bau eines Bahndamms entlang der Stadttrasse vorgeschlagen.

1. Rheda Bf

Der Bahnhof in Rheda, offiziell Rheda-Wiedenbrück soll zu „Rheda“ umbenannt werden, da Wiedenbrück seinen eigen Haltepunkt bekommt. Rheda Bf ist bis jetzt optimal ausgebaut, 4 Gleise für Züge aus der Trasse Hamm – Minden vorgesehen und zwei Gleise für die RB 67 aus Münster. Gleis 2 soll für den Zug nach Münster über Warendorf vorgesehen werden und Gleis 1 für RB 85 nach Paderborn Hbf und die RB 86 nach Lippstadt verwendet werden.

1.1 Gleisplan

    1. RB 85 (Paderborn), RB 86 (Lippstadt)
    2. RB 67 (Münster / Bielefeld)
    3. Güterverkehr
    4. Güterverkehr
    5. Güterverkehr
    6. S 70 (Bielefeld)
    7. RRX 4 (Minden) , RRX 6 (Hannover) + FV
    8. RRX 4 (Koblenz) , RRX 6 (Remagen) + FV
    9. S 70 (Münster)

Des Fernverkehrshalbter wäre es vom Vorteil zwei Überholgleise zu bauen, die allerdings kreuzungsfrei sein müssen oder es müsste eine NBS Brackwede – Hamm geben.

1.2 Liste der Strecken

1.2.1 Abschnitt Rheda – Bielefeld

Die Rhein Ruhr Expresse bilden einen Grundtakt von T30 für schnellen Regionalverkehr. Zusammen mit den S-Bahnen würde alle 10 Minuten ein Zug Richtung Bielefeld abfahren. Da Gütersloh-Bielefeld als Agglomeration gelten und das Fahrtaufkommen als Ortskundiger besonders hoch ist, würden sich so viele Abfahrten lohen. Wenn ein T30 für die S70 und S67 nicht möglich sein sollten, soll die S70X als Verstärker zwischen Rheda – Gütersloh – Bielefeld verkehren, um einen T10 zwischen Rheda und Bielefeld sicherzustellen. 

Infrastrukturell sind 2 Gleise für den Güterverkehr reserviert und 2 für den gesamten Personenverkehr. Da Minden – Hamm eine bedeutende Achse für den Fern, Güter und Nahverkehr bildet und bspw. ein gerader T10 für den Nahverkehr unvereinbar mit mindestens halbstündlichen Fernverkehrsfahrten sind, soll ein teilweisen Sechs-Gleisigen Ausbau stattfinden oder eine komplett neue SFS zwischen Bielefeld und Hamm gebaut werden, um Ausbauten und Erweiterung des Angebotes zu ermöglichen.

RRX 4 : (Hannover) – Minden – Herford – Bielefeld – Dortmund – Remagen (T60)

RRX 6 : Minden – Herford – Bielefeld – Dortmund – Koblenz (T60) 

S 70 : Bielefeld – Gütersloh – Rheda – Hamm – Münster (T30)

S 67 : Bielefeld – Gütersloh – Rheda – Warendorf – Münster (T30)

1.2.2 Abschnitt Rheda – Hamm(Westf.)

Die Rhein Ruhr Expresse bilden einen Grundtakt von T30 für schnellen Regionalverkehr. Die S67 soll mit Fahrtzeitharmonisierung durch viel mehr Halten (3 vs 11) 15 Minuten versetzt vom RRX verkehren. Der Fernverkehr soll bestenfalls Rheda durch eine SFS umfahren. Einen Sechsgleisigen Ausbau würde ich nicht für nötig halten. Der Streckenabschnitt Rheda-Hamm soll durch die Halte „Vorhelm*“,  „Ahlen-Ost“ und „Ahlen-Kleiwellenfeld“ erweitert werden. Die RRX bedienen nicht mehr den Halt „Hamm-Heessen“, den soll die S70 bedienen.

RRX 4 : Minden – Herford – Bielefeld – Dortmund – Remagen (T60)

RRX 5 : Minden – Herford – Bielefeld – Dortmund – Koblenz (T60) 

S 70 : Bielefeld – Gütersloh – Rheda – Hamm – Münster (T30)

1.2.3 Abschnitt Rheda – Münster

Die Strecke Rheda – Münster ist aktuell eingleisig und nicht elektrifiziert. Dies soll geändert werden mit einhergehende Taktverdichtung. Die Strecke soll bis mindestens MS-Mauritz zweigleisig ausgebaut werden, in MS-Mauritz müsste geprüft werden ob ein zweigleisiger Ausbau so möglich ist. Allerdings gibt eine zweigleisige Strecke deutlich mehr möglichkeiten zur Taktverdichtung. Die RE 67 soll direkt von einem Umstieg des RRX aus Bielefeld erreichbar sein, da die RB 67 zur Feinerschließung für eine direkte Verbindung nach Münster eher unattraktiv wirkt.

RB 67: Bielefeld Hbf – Bielefeld Stadt – Bielefeld Brackwede – Bielefeld Südring – Bielefeld Ummeln – Isselhorst-Avenwedde – Gütersloh Nordhorn – Gütersloh Hbf – Gütersloh Pavenstädt – Gütersloh Kattenstroth – Rheda Bf – Herzebrock – Clarholz – Beelen – Warendorf – Warendorf-Einen-Müssingen – Telgte – Münster Handorf – Münster Mauritz – Münster Hbf

RE 67 : Rheda Bf – Warendorf – Telgte – Münster (Westf.) (T60)

1.2.4 Abschnitt Rheda – Paderborn

Die Strecke Rheda – Paderborn soll bis Delbrück vollständig wieder errichtet werden. Anstatt Bahnübergänge sollen Bahndämme gebaut werden. Ab Delbrück soll die Strecke über Bentfeld errichtet werden, um für den Güterverkehr einen potientiellen Nutzen zu bieten. Rietberg soll mit zwei Gleisen zum Bahnhof befördert werden, um der geplanten RB 83 (Warstein – Detmold/Gütersloh) eine Möglichkeit zum Umsteigen zu bieten. Mit der RB 86 teilt die RB 85 bis zum Halt „Wiedenbrück“ die gleiche Trasse. Entweder werden die RB 85/86 in Wiedenbrück vereint und geflügelt, oder verkehren seperat voneinander zusammen im T30 zwischen Wiedenbrück und Rheda. Da die Strecke vollständig eingleisig ist soll wie erwähnt in Rietberg und Wiedenbrück eine ausweichstelle geschafft werden.

RB 85 : Rheda Bf – Rheda Ost – Rheda Schloßpark – Wiedenbrück – Wiedenbrück Schulzentrum – Wiedenbrück Ost – Lintel Industriepark* – Rietberg – Westerwiehe – Delbrück – Bentfeld* – Paderborn Hbf

*(Bedarfshaltepunkt)

1.2.5 Abschnitt Rheda – Lippstadt

Früher verkehrte Güterverkehr und eher weniger Personenverkehr auf der Strecke Rheda – Lippstadt, doch heutzutage gibt es trotz nur Stundentaktes der Linie 70 ein gutes Fahrgastaufkommen zwischen den Städten und die Strecke für den örtlichen Güterverkehr anregen könnte. Dort soll im T60 die RB 86 verkehren und in Lippstadt zur RB 84 nach Warstein und Detmold, RRX 11 nach Kassel / Hamm bieten. Da die Trasse nur 22 Kilometer langt ist, soll es außer Wiedenbrück keine weiteren ausweichstellen geben. Sellhorst, Benteler Gewerbegebiet, Lippstadt Stadion sind Bedarfshalte.

RB 86 : Rheda Bf – Rheda Ost – Rheda Schloßpark – Wiedenbrück – Sellhorst* – Langenberg (Westf) – Benteler Gewerbegebiet* – Benteler – Bad Waldliesborn – Lippstadt Stadion* – Lippstadt

Originalvorschlag von Derflixbusfan

2. Haltepunkte

Rheda Ost

Der Haltepunkt liegt an einem Parkplatz von Netto und benötigt keine Abrisse oder sonstiges. Beide Regionalbahnen 85/86 bedienen diesen Haltepunkt.

Rheda-Schloßpark

Der Haltepunkt liegt im Flora Westfalica Park, der in Rheda-Wiedenbrück recht beliebt ist. Alternativ könnte dieser Halt bei der Stadthalle liegen. Fußläufig ist auch das Reckenberger Berufskolleg und Westfalia Automotiv zu erreichen.

Wiedenbrück 

Der Bahnhof liegt direkt westlich von der Altstadt von Wiedenbrück. Dieser soll zwei Gleise und einen Mittelbahnsteig haben, um genügend Kapazitäten zu liefern. Hier sollen entweder die RB 85/86 vereint und geflügelt werden oder seperat verkehren.

Wiedenbrück-Schulzentrum

An dem Haltepunkt liegen die Gesamt, Real, Grundschule sowohl auch ein Kindergarten. Dieser soll von der RB 85 bedient werden.

Wiedenbrück Ost

Dieser Haltepunkt bedient den Osten von Wiedenbrück und das St. Vincent Klinikum. Dieser soll von der RB 85 bedient werden.

3. Fazit

Die geplante Erweiterung des Schienennetzes im Stadtgebiet Rheda-Wiedenbrück ist ein wichtiger Schritt, um den öffentlichen Nahverkehr effizienter und zugänglicher zu gestalten. Durch die Erhöhung der Haltepunkte und die Einführung neuer Linien wird das Mobilitätsangebot deutlich verbessert, was nicht nur die Erreichbarkeit innerhalb der Region stärkt, sondern auch den Verkehrsfluss auf den Straßen entlastet. Diese Maßnahmen schaffen die Grundlage für eine zukunftsorientierte Verkehrsinfrastruktur und fördern Rhedas Entwicklung als einen regionalen Verkehrsknotenpunkt nach Münster, Paderborn, Hamm und Bielefeld.

 

„Zugausbau“ ist ein Begriff für Erweiterungen von Bahnhalten, Gleisen und Strecken in einem bestimmten Gebiet. Folgende „Zugausbauten“ habe ich bereits veröffentlicht. Die Intention ist, dass diese mehrere Ideen/Vorschläge in einem bündeln und diese deutlich übersichtlicher machen.

Zugausbau Bielefeld

Zugausbau Rahden

Metadaten zu diesem Vorschlag

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6 Kommentare zu “Rheda-Wiedenbrück Zugausbau

  1. Hi,

    Das sind meiner Meinung nach einfach viel zu viele Halte:

    Rheda Ost: Gut, da viele Einwohner angeschlossen werden👍

    Schloßpark: Eher schlecht, da praktisch keine Einwohner angeschlossen werden. Außerdem: Wer will schon mit dem Zug in einen Park fahren. Einen Halt ca 500m westlich davon, also an der Hauptstraße fände ich zwar sinnvoller, jedoch nicht sinnvoll😉

    Wiedenbrück: Auf jeden Fall sinvoll👌, jedoch fände ich eine Umbenennung in „ Wiedenbrück Mitte“ überlegbar, da es zumindest meiner Meinung nach 2 weiter Halte in Wiedenbrück geben wird.

    Schulzentrum/ Wiedenbrück Süd: Diese beiden Bahnhöfe liegen nur etwa 500m voneinander entfernt (zwar auf unterschiedlichen Strecken, macht aber insgesamt keinen Unterschied). Daher würde ich einen der beiden Halte auslassen. Ich persönlich würde Wiedenbrück Süd weglassen da es nur „Westag“ (was auch immer das ist) anschließt.Und da kann man halt nicht wirklich mit vielen Fahrgästen rechnen. Alles östlich der Station könnte auch vom Bf. Schulzentrum erreicht werden. Auch mit Einschränkungen von wegen nur Hvz , nur alle 2 Stunden etc. wäre der Halt komplett unnattraktiv (meiner Meinung nach zumindest). 👎

    Wiedenbrück Ost: Schön, gerade auch, weil das Krankenhaus mit angeschlossen wird.

     

    Da ich aus Münster komme, kann ich auch da was zu deinen addierten Halten sagen: Ms-Handorf gefällt mir, da man von da im Stundentakt (immerhin) zum Hbf pendeln könnte und der Stadtteil weit weg vom Hbf ist. Ms-Mauritz ist auch in Ordnung😀

     

    Liebe Grüße!

    1. Hallo! Danke für die Rückmeldung

      Schloßpark würde ich als Halt behalten, da der Schloßpark touristisch und Wochenende gut und gerne besucht ist. Es ist fußläufig von Westfalia Automotive, Reckenberg Berufskolleg und der Stadthalle entfernt. Bei Bedarf könnte man natürlich diesen zur Stadthalle verlegen, dies wäre mir zu nah an „Wiedenbrück“.

      Wiedenbrück könnte auch als Bahnhof dann betitelt werden oder wie du sagst Mitte.

      Den Halt Wiedenbrück Süd habe ich nun entfernt und Schulzentrum zum normalen Halt gemacht.

      + Die RB 67 würde im T30, die RE 67 dazu im T60 verkehren also wird MS Handorf/Mauritz auch im T30 angebunden. Falls dies nicht möglich ist, könnte eine S-Bahn Linie die in Münster endet bis Telgte über Handorf und Mauritz verlängert werden (bspw. S1)

      1. Hallo nochmal!

        Bezüglich der Trasse Rheda-Münster:  Glaubst du, dort würde ein stündlicher Re plus halbstündlicher Rb bzw. S-Bahn sinnvoll sein? Ich plane gerade ein Netz für eine S-Bahn Münsterland und bin mir gerade bei dieser Strecke nicht sicher, ob sie 3 Züge die Stunde (,wober einer davon seltener halten würde,) „verdient“.

        Falls dies nicht möglich ist, könnte eine S-Bahn Linie die in Münster endet bis Telgte über Handorf und Mauritz verlängert werden (bspw. S1).

        Was genau meinst du damit? Der Rb 67 wird ja sowieso durch die S7 ersetzt werden. Und wenn man eine S-Bahn nach Telgte verlängert, dann würde ich eher auf eine zurückgreifen, die mehr Einwohner anbindet als die S1, also z.B. die S2 oder die S3

        Liebe Grüße!

        1. Hallo!

          Ich würde auf der Strecke einen T30 der S67 + T60 der RE 67 vorschlagen. Was mir aufgefallen ist, ist das sogar die RB 69, die in Hamm „Kopf“ macht und einen deutlich längeren Umweg fährt, schneller ist von Bielefeld nach Münster ist als die über Warendorf. Das heißt das es einen Regionalexpress geben sollte.

          Zu den RB/S (wie auch immer man es nennt) 67 wäre ein durchgängiger T60 für die meisten Bewohner der Strecke keine Verbesserung für den ÖPNV, bspw. Herzebrock/Beelen. Also sollte zumindestens in der HVZ die RB 67 im T30 verkehren.

          Was genau meinst du damit? Der Rb 67 wird ja sowieso durch die S7 ersetzt werden. Und wenn man eine S-Bahn nach Telgte verlängert, dann würde ich eher auf eine zurückgreifen, die mehr Einwohner anbindet als die S1, also z.B. die S2 oder die S3

          Prinzipiell finde ich die Idee einer S-Bahn völlig quark für OWL&Münsterland. Auch wenn ich es selber die Linien betitle aus „Platzgründen“. Ein eigenes, angepasstes Regionalnetz würde es auch machen, ohne einen Ballungsraum vorzuspielen.

          Liebe Grüße zurück!

  2. So sinnvoll es auch wäre, eine Bahn auf der Stadtstrecke entlang zu führen, so sehr fürchte ich doch, dass der Zug abgefahren ist. Der Radweg auf der ehemaligen Trasse ist meiner Erfahrung nach ziemlich gut besucht und die ehemalige Trasse scheint nach einem Blick auf Satellitenbilder auch generell an einigen Stellen überbaut. Bahndamm und Brückenbauten (vor allem vor der Stadthalle) würden wahrscheinlich ebenfalls auf wenig Zustimmung innerhalb der Bevölkerung stoßen.
    Klar könnte man hier den Radweg sinnvoll verlegen und Alternativrouten schaffen, das Problem mit den aus anderen Punkten herbeibeschworenen NIMBYs bleibt leider trotzdem.

    Ich halte es für sinnvoller, einen alternativen, bereits vorgeschlagenen Linienverlauf in Richtung Paderborn zu verwenden (siehe hier: https://linieplus.de/proposal/rheda-wiedenbrueck-rietberg-paderborn/) und statt einer Direktverbindung nach Lippstadt (Im Originalvorschlag gibt es auch noch das Problem mit Überbauung) einen Umstieg in Rietberg einzuplanen (oder tatsächlich einen Zug die Trasse durchfahren zu lassen).

    Für den Rhedaer Bahnhof gelten meines Wissens auch die Ausbaupläne zwischen Bielfeld und Hamm, daher müsste man hier an den Bahnsteigen noch etwas verändern (siehe auch: https://neubaustrecke-bielefeld-hannover.de/willkommen/schnellfahrstrecke-bielefeld-hamm/)

    1. So sinnvoll es auch wäre, eine Bahn auf der Stadtstrecke entlang zu führen, so sehr fürchte ich doch, dass der Zug abgefahren ist. Der Radweg auf der ehemaligen Trasse ist meiner Erfahrung nach ziemlich gut besucht und die ehemalige Trasse scheint nach einem Blick auf Satellitenbilder auch generell an einigen Stellen überbaut. Bahndamm und Brückenbauten (vor allem vor der Stadthalle) würden wahrscheinlich ebenfalls auf wenig Zustimmung innerhalb der Bevölkerung stoßen.
      Klar könnte man hier den Radweg sinnvoll verlegen und Alternativrouten schaffen, das Problem mit den aus anderen Punkten herbeibeschworenen NIMBYs bleibt leider trotzdem.

      Ich halte es für sinnvoller, einen alternativen, bereits vorgeschlagenen Linienverlauf in Richtung Paderborn zu verwenden (siehe hier: https://linieplus.de/proposal/rheda-wiedenbrueck-rietberg-paderborn/) und statt einer Direktverbindung nach Lippstadt (Im Originalvorschlag gibt es auch noch das Problem mit Überbauung) einen Umstieg in Rietberg einzuplanen (oder tatsächlich einen Zug die Trasse durchfahren zu lassen).

      Ich würde sagen dass diese Umfahrung direkt nach Rietberg viel Potential verschwenden würde, insbesondere in Wiedenbrück. Den Fahrradweg könnte man verlegen, neben der Strecke. Für einen Bahnübergang an der Stadthalle fahren zu viele Autos an der Hauptstraße (mwn darf man Unter 1000 am Tag einen Bauen). Eine Unterführung wäre prinzipiell möglich, würde aber den Rahmen sprengen mit den ernormen kosten. Der entscheidene Vorteil, ist eben dass die Trasse weitestgehend frei ist und nicht wie in anderen Städten zur hälfte überbaut.

      Für den Rhedaer Bahnhof gelten meines Wissens auch die Ausbaupläne zwischen Bielfeld und Hamm, daher müsste man hier an den Bahnsteigen noch etwas verändern (siehe auch: https://neubaustrecke-bielefeld-hannover.de/willkommen/schnellfahrstrecke-bielefeld-hamm/)

      Gucke mir das nochmal an!

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