Beschreibung des Vorschlags
Neben einer neuen Ost-West-Achse soll auch die historische Nord-Süd-Achse Teil des neuen Straßenbahnnetzes werden. Diese wird von einer Regiobahnlinie und einer ringförmigen Stadtbahnlinie befahren. Im Zentrum ergibt sich dabei ein Fünfminutentakt durch die Überlagerung der beiden Zehnminutentakte. Die Weiterführungen nach Konz und Schweich werden hingegen nur alle 20 Minuten befahren.
Die Strecke kann aus Platzmangel nur teilweise zweigleisig ausgeführt werden. Auf dem Abschnitt zwischen der Konstantinstraße und St. Paulin ist nämlich größtenteils nur ein Gleis möglich. Dabei sollen die Zugkreuzungen planmäßig auf einem ca. 300 Meter langen zweigleisigen Abschnitt zwischen der Konrad-Adenauer-Allee und der Moselstraße erfolgen. Zusätzlich dazu ist auch am Hauptmarkt eine Kreuzungsmöglichkeit vorgesehen, die aber nur im Verspätungsfall genutzt wird.
Außerdem ergibt sich noch die Einschränkung, dass die Paulinstraße südwestlich der Haltestelle St. Paulin zur Einbahn wird. Das ist deshalb notwendig, weil sonst kein eigenständiger Gleiskörper möglich wäre. Dies würde sich zur HVZ noch ungünstiger auf die Betriebsqualität auswirken als ein eingleisiger Abschnitt, weil die Paulinstraße für Autofahrer eine beliebte, aber dennoch leicht umfahrbare Verkehrsachse darstellt.
