Beschreibung des Vorschlags
Dies ist ein Vorschlag für eine Möglichkeit zur Einbindung Hannoversch Mündens ins Kasseler Straßenbahn- und Regiotamsystem. Er beinhaltet den Bau zweier kurzer Neubaustrecken nach BoStrab in Hann. Münden sowie Fuldatal, den neuen Haltestellen/Haltepunkten August-Natermann-Platz, Schlesierplatz und Fasanenweg in Hann. Münden, Bonaforth und Wahnhausen (plus Brücke) an der Hannoverschen Südbahn, Bahnhof und Fontanestraße in Ihringshausen, Tannenstraße und Berliner Platz an der Main-Weser-Bahn, Buchenaukampfbahn und Messe an der zu elektrifizierenden Lossetalbahn sowie Waldau, Industriepark Nord, Industriepark Mitte und Industriepark Süd/Bergshausen an der zu elektrifizierenden Industriestammbahn.
Die Linie verkehrt dann erst über die Hann. Mündener Straßenbahnstrecke, weiter über die Hannoversche Südbahn bis Ihringshausen, ab dort über das Kasseler Straßenbahnnetz durch das Zentrum und wie alle Regiotrams unter dem Hauptbahnhof hindurch zum Fernbahnhof Wilhelmshöhe und dann über Lossetalbahn und Industriestammgleis ins Gewerbe- und Industriezentrum Kassels.
Es werden nicht alle vorhandenen Haltestellen bedient, um die Fahrt nicht unnötig zu verlängern.
Ein Umstieg in die Göttinger Regiotram in Hann. Münden wäre natürlich wünschenswert, ist jedoch deutlich schwerer umzusetzen.

Diese Idee finde ich ganz gut, da ich so etwas auch schon mal zeichnen wollte. Am Ende würde ich die Strecke noch über die L3460 hinweg verlängern, um im Bereich der Bushaltestelle Ostring zu enden. Den Verzicht auf die Halte Kaulbachstraße und Koboldstraße sehe ich kritisch, da man auf einer Strecke, wo schon zwei Linien unterwegs sind, dann eine sehr unübersichtliche Situation schafft und dabei liegt die Zeitersparnis bei höchstens einer Minute, die dann auch schnell wieder weg ist, wenn man hinter einer verspäteten Straßenbahn landet.
Eine Verlängerung stellst du dir zu einfach vor: Nach EBO soll es keine BÜs mehr geben. Also käme infrage: Ausführung nach BoStrab oder Über-/Unterquerung der Straße. Ein Wechsel nach BoStrab würde aber einen weiteren Straßenbahnfahrer für die zehn Meter benötigen. Eine Tieferlegung der Straße oder gar eine Brücke würde aber sehr viel mehr kosten.
Als Kompromiss könnte man eine Fußgängerbrücke zum Haltepunkt bauen!
Ich hatte eher an eine Unterführung der Straßenbahn gedacht. Die Endstelle würde dann am Diemelweg im Trog liegen.
Ja, wäre machbar, kostet aber Geld. Ich denke, diese Unterführung würde mehr kosten, als sie an Nutzen bringt, und somit die Gesamtmaßnahme gefährden. Dann doch lieber eine Fußgängerbrücke. Die halten für gewöhnlich auch länger.
Stimmt, dann doch lieber mit Fußgängerbrücke oder auch Ampel.
Ja, da es nur zwei Haltestellen sind, mache ich es wieder rückgängig. Ich dachte, es wären mehr Haltestellen, aber das bringt ja nun mehr Verwirrung als Zeitersparnis.
Super, danke!
Ich glaube, den Vorschlag hatte ich damals urlaubsbedingt übersehen.
Die Strecke nach Hann. Münden gefällt mir gut, einzig über den Halt gegenüber von Wahnhausen mitten im Wald wundere ich mich. Wer soll den nutzen? Die Füchse, bevor sie sich dort Gute Nacht sagen?
Die Strecke in Hann. Münden gefällt mir aber ebenso gut, wie die Strecke nach Ihringshausen.
Der südliche Teil stößt bei mir jedoch auf Bedenken. Nur um den Bahnhof Wilhelmshöhe zu erreichen, wird ein enormer Umweg in Kauf genommen, der die Fahrzeit zum Stadtzentrum eutlich verlängert. Würde man am Bf. Niederzwehren auf die Straßenbahngleise wechseln, hätte man ab dort nur noch fünf Stationen bis zum Rathaus, über Wilhelmshöhe jedoch sieben, bei wesentlich längerer Strecke. Das kann auch keine höhere Geschwindigkeit wieder heraus holen.
Nach Bergshausen hatte ich übrigens auch mal was vorgeschlagen, ebenso auch nach Ihringshausen.
Der Halt Wahnhausen macht natürlich nur mit einer entsprechenden Überquerungsmöglichkeit Sinn, versteht sich.
Hmm, du hast schon recht, allerdings ist Wilhelmshöhe aus meiner Sicht kein unwichtiger Bahnhof, der v.a. auch im Hinblick auf die Anbindung Hann. Mündens sinnvoll wäre. Für die innerkasselischen Fahrgäste: Entweder Zeit mitbringen oder umsteigen, dafür der Halt im Bahnhof Niederzwehren. Die bewegungseingeschränkten Senioren haben Zeit, die hektischen „jungen Hüpfer“ hingegen können ruhig einmal umsteigen, soll ja auch gesund sein. 😉
Dann lass doch die Züge aus Hann. Münden in Wilhelmshöhe enden und lass eine Straßenbahnlinie in Niederzwehren auf die Eisenbahn wechseln und nach Bergshausen fahren. Solche Beispiele gibt es ja schon im Lossetal und in Baunatal.
Weil ich genau diesen Gedanken auch schon hatte, habe ich selbst schon einen Alternativvorschlag gemacht, der aber unter
den Kommentatorendem Kommentator nicht so gut ankamen.Tja, der Alternativvorschlag wäre nicht nötig gewesen, wenn du die Außenäste einzeln vorgeschlagen und das andere Ziel offen gelassen hättest. Unter welchem Vorschlag sollen wir denn jetzt über die Strecke nach Hann. Münden diskutieren?
Im ersten Moment sah für mich der Umweg über Wilhelmshöhe auch komisch aus. Anscheinend ist das aber nicht so ein Problem, wenn man mal den Laufweg der RT5 betrachtet, die von Oberzwehren bis zum Auestadion auch einen sehr großen Umweg fährt, also kaum durchgängig sitzende Fahrgäste befördert. Daher sollte man bei Durchmesserlinien die Linienäste besser einzeln diskutieren (möglicherweise sogar zwei Vorschläge machen).
Zum nördlichen Teil:
Gefällt mir sehr gut, einen Straßenbahn nach Ihringhausen ist ja mittlerweile auch mehr oder weniger fest geplant. Als Manko sehe ich, dass man den Bahnhof in Hann. Münden schlecht anbindet. Vielleicht den Bahnhofe erst durchfahren und dann nochmal Richtung Innenstadt?
Zum südlichen Teil:
Erschließt vor allem im östlichen Teil zum Großteil nur Gewerbegebiete, dürften also nicht so viele Menschen nutzen. Ich persönlich finde eine Fortführung nach Waldau/Forstfeld besser. Die Halte zwischen Hbf und Wilhelmshöhe würde ich entfallen lassen. Der an der Breitscheidstraße wäre zwar sinnvoll, aber hier liegen die Gleise der SFS und von Wilhelmshöhe zum Gbf und Hbf schon in einem sehr engen Trog, das wird baulich sehr aufwendig. Der Halt an der Tannenstraße liegt ein wenig zu sehr im Grünen, als dass da viele Leute den längeren Fußweg auf sich nehmen anstelle der Tram/des Busses vor der Haustür. Dann ist man auch insgesamt schneller und dürfte zumindest zum Hbf eine ähnliche Reisezeit haben wir über die Frankfurter Straße.
Was willst du denn am Hann. Mündener Bahnhof? Fernverkehr wird in Kassel-Wilhelmshöhe erreicht, Nahverkehrsziele sind zum allergrößten Teil Kassel und Hann. Μünden, die optimal angeschlossen sind. Zu den Regionalbahnen Richtung Eichenberg besteht außerdem in Ihringshausen Anschluss, für die Umsteiger aus Kassel. Nur wer mit dem Regional-Express Richtung Leinefelde möchte, muss leider fünf Minuten Fußweg in Kauf nehmen, das ist dann leider unvermeidbar, aber aus meuner Sicht verkraftbar. Eine Führung über den Bahnhof wäre hingegen nicht nur zeitlich ein Nachteil, sondern vor allem schwieriger zu realisieren.
Na eine Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln an der Endhaltestelle (oder maximal kurz davor) ist immer gut, da man so in beide Richtungen weiterkommt. Wer also nicht Richtung Kassel will, muss erstmal bis zum nächsten Regionalbahnhof zurückfahren bzw. in Hann. Münden laufen. Eine Führung im Straßenprofil der außerorts führenden B496 ist sicherheitstechnisch eher schwierig. Zudem findet keine Verbindung mit dem Busbahnhof am Bahnhof statt.
Verbesserungsvorschlag: Ich würde hinter dem Bahnhof (Bahnsteig ggf. etwas verschieben) in die Bahnhofsstraße Richtung Zentrum abbiegen. Dürfte zeitlich auch mindestens genauso schnell sein, da du im Westen auf der Bahnstrecke bleibst und nicht auf die Landstraße wechselst.
Ist okay, ich hatte die Bahnhofsstraße schmaler eingeschätzt. Ist es so in Ordnung?
Gefällt mir so deutlich besser! Und ist wohl auch realistischer, da man erstmal eine Führung in den Bahnhof realisieren kann und die Zentrumsanbindung ggf. auch später nachrüsten.
Die Strecke lässt sich zwischen Bahnhof und Innenstadt im übrigen auch durch deine Göttinger RT nutzen 😉