Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Dies ist die Linie 5 der Regiostadtbahn Wiesbaden. Sie ist die einzige Linie, die nicht durch den Innenstadttunnel führt. Sie beginnt in Klarnathal Nord, führt bis kurz vor dem Tunnel auf der selben Trasse wie die Linie 1, und führt dann über eine oberirdische Station am Hbf nach Erbenheim Bahnhof. Die Linie verkehrt im 20-Minuten-Takt.
https://extern.linieplus.de/proposal/regiostadtbahn-wiesbaden-herzstueck/

Auch hier wieder ein zusätzlicher Schlenker zur Marcobrunnerstraße … unterirdisch? Eine Trassenbündelung entlang der Ringkirche ist jedenfalls günstiger und einfacher zu realisieren.
Diese Linie ist durchwegs oberirdisch … steht in der Beschreibung, und ist im Herzstück-Vorschlag eindeutig zu erkennen. Eine Bündelung bis zur Ringkirche würde ein zusätzliches Tunnelportal erfordern.
Alternativ könnte man die Linie auch durch die Rheinstraße zur Frankfurter Straße führen und dann weiter zur Berliner Straße.
Du meinst durch den Tunnel? Dann würde aber die Erschließung des Kaiser-Friedrich-Ringes wegfallen, das ist nicht so gut.
Dies lässt sich zum einen über die Führung der Linie 6 über den Ring und die Schiersteiner Straße kompensieren (dann eigene Rampe dort nötig). Zum anderen könnte die Haltestelle vom Statistischen Bundesamt zum St.-Josefs-Hospital verlegt werden mit ähnlicher Erschließungswirkung (sogar noch etwas besser für die östlichen Gebiete).
Die einzige Station ohne direkte Kompensation wäre am Landeshaus, die liegt aber direkt zwischen dem Hauptbahnhof und der Linie 6, wäre also gerade noch zu verschmerzen.
Ich sehe überhaupt keinen Vorteil den das hätte.
Der Kaiser-Friedrich-Ring ist gleichzeitig die Bundesstraße 54 und damit ein der am stärksten befahrenen Straßen Wiesbadens. Ich halte es für absolut kontraindiziert, hier eine Straßenbahnlinie oberirdisch zu errichten. Zumal die Bundesrepublik Deutschland als Auftragsverwalter sicherlich auch noch ein Wörtchen mitreden wollen würde …
Der Kaiser-Friedrich-Ring hat aber auch einen 11 Meter breiten Mittelstreifen, von denen er 5 Meter an die Bahn abdrücken kann, ohne dass die Begrünung zu sehr leiden muss.
Und den Autoverkehr so konsequent über den ÖPNV zu stellen, halte ich für falsch.
Ok, der Platz ist da, aber an jeder Kreuzung gibt es zusätzliche Gefahrenpotenziale, da die dummen Autofahrer diese winzigkleinen Straßenbahnen immer wieder übersehen … 😛
Und nein, ich stelle den Autoverkehr keineswegs über den ÖPNV, im Gegenteil, aber man muss die derzeitigen Gegebenheiten schon mit einkalkulieren, wenn Du möchtest, dass die Stadt und ihre Bewohner Deinem Konzept zustimmen sollen 😉
Fünf Meter Platz, für zwei Gleise, auf denen 2,65 m breite Stadtbahnwagen fahren sollen, scheint mir aber sehr knapp. 😉
Klar, 5 Meter reichen nicht, das ist auch nur beispielhaft gesagt, um zu zeigen, dass man den für die Bahn nötigen Platz nicht ausschließlich vom Straßnverkehr abzwacken muss.
Mir fällt auf, dass Du drei Linien nach Rüdesheim, Mainz und Mainz-Kastell über die Eisenbahngleise führst, die Strecke über Erbenheim nach Niedernhausen dagegen hast Du nicht in Dein Konzept eingebunden, warum?
Du hast Recht, das wäre denkbar, eine Elektrifizierung vorrausgesetzt.
Na klar, für Deine Straßenbahn baust Du etliche Kilometer neue, elektrifizierte Strecken … und die Aartalbahn willst Du doch wohl auch elektrifizieren, oder? 😉
Ja, du hast ja recht.
🙂