Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Dies ist die Linie 4 der Regiostadtbahn Wiesbaden. Sie stellt die Ost-West-Verbindung innerhalb der Stadt dar und verkehrt in 20-Minuten-Takt von Dotzheim-Rheinblick nach Bierstadt Ost, von dort im 60-Minuten-Takt weiter nach Igstadt.
https://extern.linieplus.de/proposal/regiostadtbahn-wiesbaden-herzstueck/

Den Schlenker durch die Marcobrunnerstraße verstehe ich nicht. Einfach geradeaus weiter und dort auf die Linie 1 treffen!
Wenn man das so machen würde, gerade aus weiter, würde man genau dort auf die Linie 1 treffen, wo diese das Tunnelportal hat, ist im Herzstück-Vorschlag eindeutig zu erkennen.
Das Tunnelportal kann man ja weiter nach Nordwesten verlegen.
Und was tut dann die Linie 6, die ebenfalls das Portal in der Marco-Brunner-Straße nutzt?
Ach so, Du willst ein Tunnelportal einsparen. Dann geh‘ noch einen Schritt weiter und sieh‘ doch ein zentrales Tunnelportal im Bereich der Ringkirche vor, in dem alle Linien gemeinsam unter Tage gehen. Wenn dann in Zukunft mehr Geld vorhanden ist, z.B. um die Linien 1 und 2 unterirdisch weiter nach Norden zu führen, kann man dann immernoch die Tunnelmünder auseinanderdividieren.
Ich sehe keine Möglichkeit, an der RIngkirche ein Tunnelportal mit Rampe zu errichten.
Stimmt, is‘ a bisserl spack da. Dann doch lieber einen Tunnel für die Linien 1, 2 und 4 einerseits und einen für die Linie 6 andererseits, dafür deutlich weiter im Südwesten.
Was ist denn der große Nachteil an der gezeichneten Lösung? Ic versteh nict so recht warum du Alles ändern willst
Nanana, ich will doch garnicht „Alles“ ändern, nur ist die Streckenführung westlich der Ringkirche m.E. zu kompliziert und damit unnötig teuer.
So kompliziert auch nicht. Zwei Tunnelportale brauch ich in jedem Fall, ob ich jetzt eins für 1,2,4 und ein für 6 oder eben eins für 1,2 und eins für 4,6 nutze ist eher unerheblich.
Alternativ: Tunnelrampe in der Klarenthaler Straße für die Linien 1, 2 und 4. Dafür den Autoverkehr auf die Dotzheimerstraße und so für eine Verkehrsberuhigung rund um die Ringkirche sorgen!
Weiß nicht, ob das so einfach geht, sind ja in erster Linie Zufahrtsstraßen und nicht Durchgangsstraßen dort. Ich finds so aber auch nicht so schlecht
Derzeit wird die Landstraße 3037 um die Ringkirche herumgeführt, das sieht schon nach heftigem Durchgangsverkehr aus!
Mit der Verlagerung auf die Dotzheimerstraße würde auch die große Kreuzung Ring/Rheinstraße zu einer Drei-Wege-Kreuzung entlastet!
Wie gesagt, ich weiß nicht ob das so einfach geht, und besonders enorme große Vorteile hat es auch nicht.
Eine Drei-Wege-Kreuzung hat gerade einmal drei Stellen, an denen sich die verschiedenen Fahrtrichtungsspuren kreuzen, d.h. an denen eine Vorfahrtsregelung getroffen werden muss.
Eine Vier-Wege-Kreuzung dagegen hat sage und schreibe sechzehn Stellen, an denen sich die Fahrtrichtungsspuren kreuzen.
Ersetzt man eine Vier-Wege-Kreuzung durch zwei örtlich versetzte Drei-Wege-Kreuzungen, werden aus sechzehn potenziell unfallgefährdeten Stellen nur noch sechs, was der Verkehrssicherheit erheblich entgegen kommt!
Jaja, mag alles sein, nur würde ich nicht darauf Wetten, dass man einfach so in der Innenstadt von Wiesbaden eine, wie du schon selbst angemerkt hast, viel befahrene Straße stillegen kann. Deswegen.
Und weil du schon so viel im Detail kritisierst, würde mich mal interessieren, was du allgemein von dem neuartigen Modell „Registadtbahn“ und speziell als Verkehrsmittel für Wiesbaden hälst.
Ja glaubst Du denn, ich hätte soviele Kommentare geschrieben, wenn ich nicht grundsätzlich voll dafür wäre? 😉
Ok, hier mal ganz deutlich: Ich finde Dein Konzept absolut überzeugend und im Grunde für durchaus umsetzbar – sofern genug Geld dafür aufzutreiben ist. Die Einbindung von Aartalbahn und Ländchesbahn sind m.E. unerlässlich, eine Kombination mit den derzeit in Wiesbaden Hauptbahnhof endenden S-/Regionalbahn-Linien für höchst interessant!
Alternative Linienführung: Ab Rheinstraße zum Hauptbahnhof und dann weiter über die Ländchesbahn nach Niedernhausen!
Den Ostteil der Linie übernimmt dann Linie 6 (die endet ja eh‘ kurz nach der Rheinstraße).
Ich mache das anders, nämlich eine neue Linie 7, die den selben Nordast wie die Linie 2 (auf dem ich das höchste Verkehrsaufkommen vermute) befährt und dann auf die Ländchesbahn fährt.
Wird das nicht ein wenig viel? Ich meine, warum nicht auf der nachfragestärksten Strecke einfach doppelten Takt fahren, dafür nicht bis ins Umland …
Die Ländchesbahn ist doch eh nur ein Stundentakt
Eben, die sollte dann natürlich auch zumindest mal ’nen Halbstundentakt spendiert bekommen. Wenn wir eh‘ grad dabei sind, ein Netz zu planen, dann können wir den kleinen Schönheitsfehler doch gleich mitbeseitigen, oder? 😉
Die Ländchesbahn wird derzeit mit Desiro in Einzeltraktion befahren. Das schreit nicht gerade nach einer Taktverdichtung, zumal der Anschluss in Niedernausen nach Limburg sowieso nur stündlich verkehrt.
Angebot schafft Nachfrage 🙂
Und außerdem könnte man sich die teuern Überlandstraßenbahnen zwischen Bierstadt und Igstadt einerseits und dem Südfriedhof und Erbenheim andererseits sparen. Die beiden Strecken verlaufen beiden kilometerweit ohne (sinnvollen) Zwischenhalt übers Land, dazu noch über Landes oder gar Bundesstraßen, die kaum den Platz für Straßenbahngleise haben 🙁
„Angebot schafft Nachfrage“
Aber nicht so viel.
„dazu noch über Landes oder gar Bundesstraßen“
Neben, genau schauen.
Außerdem: Für Igheim ist das ier schon sehr viel direkter in die Innenstadt als mit Umweg über Erbenheim und Hbf, und mit der Linie 5 am Siegrfriedring zu enden, in SIchtweite von Erbenhein, wäre eine ziemliche Farce.
Ups, merke gerade, dass ich konsequent 2 und 5 vertauscht hab‘ … sorry :-}
An der Schultheiß- Ecke Erbenheimer Straße in Bierstadt, sowie an der Glöckner- Ecke Dornkratzstraße in Igstadt hast du viel zu enge Radien vorgesehen. Da kommst du nicht um die Ecken.
Ok. Ich schaue mir das später genauer an, kann gerade nicht.