6 Kommentare zu “Regionalstadtbahn Augsburg: RSB 1/11

  1. Eine Regiotram für Augsburg? Das wird schwierig:

    1. Die Straßenbahn hat eine andere Spurweite als die Bahn.

    2. Die Strecke Ausburg-Dinkelscherben ist zwar nicht überlastet, aber doch stark ausgelastet, und hat durch die 2-3 stündlichen Fernzüge, die dort mit 200 km/h fahren, eine recht hohe Durcschnittsgescwindigkeit (wenn man alle Züge zusammenrechnet). Mit den Regiotrams, die sich mit 200 km/h schnellen Fernzügen so gar nicht mischen, wäre dieser Abschnitt sofort hoffnungslos überlastet.

    3. Die RB Dinkelscherben-München durch eine Regiotram zu ersetzen, die durch die Augsburger Innenstadt tuckert, noch nicht mal den Hbf erreicht, und dann in Mering endet, würde das Angebot für den Westen Augsburg dramatisch verschlechtern anstatt es zu verbessern.

    -> So, wie es momentan ist, unrealisierbar. Aber ist noch in Arbeit (auch wenns fertig aussieht).

    1. Andere Spurweite würde in Augsburg Dreischienengleis bedeuten. Ohne Experte zu sein weiß ich nicht, ob so etwas an den komplizierten Gleiskreuzen am Königsplatz überhaupt baubar wäre.

      Problem Zwei: Hoch- oder Niederflur? Hochflur wird in der Augsburger Innenstadt nicht durchsetzbar sein, Niederflur würde den Umbau vieler, vieler Bahnhöfe bedeuten die zur Zeit erst mühevoll auf 55/76cm gebracht werden.

      Problem Drei: Nimmt man die Karlsruher Stadtbahnwagen als Beispiel, schaffen die 100 km/h. Nur fahren die größtenteils auf Bimmenbahn-Nebenstrecken, nicht auf wichtigen Hauptbahnachsen mit Vmax 200 und ICE-Taktverkehr. Selbst wenn wir optimistisch von 120 km/h ausgehen, wäre das immer noch langsamer als die 160 km/h des regulären Regionalverkehrs. Zwar sind Richtung Donauwörth und Dinkelscherben jeweils ein dreigleisiger Ausbau geplant, mit Regiotram müssten es warscheinlich vier werden.

      Problen Vier: Wendekreise von Stadtbahnfahrzeugen. Könnte zumindest in diesem Vorschlag mit der Schleife am Leonhardsberg knapp werden.

       

  2. In Augsburg wird derzeit ein Straßenbahntunnel unter dem Hbf gebaut, wodurch die Straßenbahnen direkt im Fußgängertunnel halten. Damit gibt es dann schon richtig kurze Umstiege zwischen RB/RE und Straßenbahn. Eine Regiotram ist also nicht zu rechtfertigen. Allein der Aufwand: Die ganzen Straßenbahnstrecken für die Normalspurzüge komplett umbauen, überlastete Strecken (Augsburg-Dinkelscherben, Augsburg-Donauwörth) umbauen…

    Das macht keinen Sinn

    1. Dass die Einfädelung mitten im Tunnel in dieser weiße möglich ist würde ich zumindest bezweifeln, vielleicht kann jemand mit besserer Ortskunde da mal was zu sagen.

      Auch bleibt das Problem, dass das Anbindung der Leute aus dem Westen Augsburgs an den Hbf deutlich verschlechtert, da sie nur mehr eine sinnvolle stündliche Verbindung (den RE haben), denn dieser Innenstadtschwenk verlängert die Fahrzeit enorm (Zug braucht 2 Minuten, durch die Innenstadt sinds 3 km, also ich würde mal sagen, unter 9 Minuten wird das nix.

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