Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Regionalbahnlinie Immenstaad – Friedrichshafen Stadt
Ich schlage vor, das stillgelegte Gütergleis zwischen Friedrichshafen-Fischbach und Immenstaad für den Personenverkehr zu reaktivieren. In Immenstaad sollte ein neuer Bahnhof entstehen, der einen effizienten Umstieg auf Busse ermöglicht und den Pendlerverkehr zur Bodensee Business Base sowie zu Airbus erleichtert. Zudem könnte die Strecke für Tagestouristen attraktiv sein.
Betriebskonzept: Die stündlich verkehrende Regionalbahn RB 31 (Radolfzell – Friedrichshafen) könnte um einen Zugteil erweitert werden, der zwischen Friedrichshafen Stadt und Immenstaad verkehrt. Dieser Zugteil (bestehend aus 1–2 Triebwagen der Baureihe 622 oder 2–4 der Baureihe 650) würde in Friedrichshafen-Fischbach getrennt bzw. vereinigt. Ein möglicher Fahrplan:
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Hinfahrt:
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Friedrichshafen Stadt ab xx:02
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Friedrichshafen Landratsamt ab xx:04
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Friedrichshafen-Manzell ab xx:11
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Friedrichshafen-Fischbach ab xx:16 (Zugteilung)
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Immenstaad an xx:20
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Rückfahrt:
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Immenstaad ab xx:39
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Friedrichshafen-Fischbach ab xx:43 (Zugvereinigung)
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Friedrichshafen-Manzell ab xx:46
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Friedrichshafen Landratsamt ab xx:49
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Friedrichshafen Stadt an xx:52
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Ausblick: Bei einer Elektrifizierung der Strecke (vgl. Bodenseegürtelbahn-Projekt: https://www.die-bodenseeguertelbahn.de/projekt) könnte die Linie von Friedrichshafen Stadt nach Lindau verlängert werden, um die regionale Anbindung weiter zu verbessern.

Mir erscheint der Halt Immenstaad sehr abgelegen, ich glaube nicht, dass dort genügend Fahrgäste zu generieren sind.
Erstens das und zweitens sollte, wenn schon, bis Meersburg durchgeplant werden. Denn mit Umsteigen ist es gegenüber dem Busverkehr kein echter Vorteil.
Der Bahnhof liegt zentral zwischen der Bodensee-Buisness Base, Airbus und dem Stadtkern von Immenstaad
Bei rund 6.500 Einwohner in Immenstaad und 2.100 Beschäftigten allein bei Airbus, sollte genug Potential vorhanden sein.
Außerdem sind auch die Kosten gering, da das Gleis auf dem größten Teil noch vorhanden. Klar man müsste Bahnsteige neu bauen.
Perspektivisch könnte man darüber nachdenken, die Strecke zut erweitern, um einen Anschluss an die Fähre nach Konstanz in Meersburg zu erreichen.
Wobei von Immenstaad höchstens ein Drittel abgedeckt wird.
Was halten Sie von meinem Vorschlag, einen Tunnel unter dem Bodensee zu bauen, der Friedrichshafen mit Konstanz/Zürich verbindet und einen Halt tief unter der Stadt Immenstadt einschließt?
Ihr Vorschlag bezieht sich auf den Fernverkehr, meiner auf den Nahverkehr.
Bei ihrem Vorschlag stellt sich die Frage, wie hoch das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei den doch sehr aufwendigen Ingenieurbauwerken ist und ob sich nicht Fahrzeitgewinne durch Ausbauten an der Bestandsstrecke (v. auf deutscher Seite) kostengünstger realisieren lassen.
Gestatten Sie mir, dem zu widersprechen, dass mein Vorschlag nur darin besteht, die Nachfrage nach Fernzügen zu decken (obwohl ich jetzt einen möglichen Bahnhof im Airbus Werk und einen weiteren in Friedrichshafen Manzell hinzugefügt habe).
Ein Tunnel, der die beiden äußersten Seiten des Sees verbindet, würde den Personenverkehr und den Tourismus erheblich verbessern. Wagen für PKW und LKW würden ebenfalls erheblich erleichtern und könnten die färe zwischen Meersburg und Staad redundant machen.
Ich halte eine Kapazität von 5 Zügen pro Stunde für sinnvoll einzuplanen, davon 2 Regionalzüge alle 30 Minuten.
Aber um auf Ihren Vorschlag zurückzukommen: Ich bin der festen Überzeugung, dass die heutigen Buslinien den lokalen Bedarf gut decken.
Ok, Sie sagen: Ich bin der festen Überzeugung, dass die heutigen Buslinien den lokalen Bedarf gut decken, fügen aber noch zwei Halte bei ihrem Vorschlag in Immenstaad hinzu. Wie passt das zusammen?
Es stellt sich heraus, dass in meinem Projekt eine S-Bahn zwischen Lindau und Konstanz oder zwischen Lindau und Zürich bestehen würde, wo die Nachfrage deutlich höher wäre. Im Gegensatz zu Ihrem Vorschlag, bei dem nur die kleine Stadt Immenstadt bedient würde, gibt es bereits heute eine durchgehende Busverbindung. Mein Projekt würde eine enorme geografische Barriere beseitigen, die bedeutende Städte trennt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Bahnstrecke aufgrund des steilen Seeufers um den See herumgeführt werden müsste, um Steigungen von weniger als 3,5 % zu ermöglichen. Deshalb habe ich mich für die Strecke über Immenstaad entschieden.
Die Idee finde ich nicht schlecht, doch ich sehe es wie Baum. Es macht nur Sinn wenn der Hp. in der Ortsmitte liegen würde. Das ginge nur als Regio-Tram, die im Ort auf der Straße fährt. Dann wäre auch eine Verlängerung bis Meersbug möglich.