Beschreibung des Vorschlags
Das sogenannte Städtedreieck Saalfed – Rudolstadt – Bad Blankenburg am Fuße des Thüringer Waldes zählt etwa 55.000 Einwohner. Der ÖPNV wird innerhalb der Städte mit Bussen betrieben und zusätzlich sind alle Städte an das Bahnnetz angeschlossen. In diesem Vorschlag will ich auf die Verbindung Bad Blankenburg – Rudolstadt Bezug nehmen.
Aktuelle Situation:
Bis zum Jahre 2000 fand auf der Bahnstrecke Rudolstadt – Schwarza – Bad Blankenburg regelmäßiger SPNV statt, wegen Oberbaumängeln wurde die Strecke allerdings noch im gleichen Jahr stillgelegt. Die Bahntrasse ist aber noch gut erhalten.
Im Standbusverkehr besteht unter anderem folgendes Angebot (in der HVZ):
S2 [..] – Bad Blankenburg – Rudolstadt: alle 30min
Die Buslinie S2 braucht von Rudolstadt Ost zum Bahnhof Blankenburg ganze 33min, da sehr oft gehalten wird. Das ist nicht besonders attraktiv. Deshalb ist meine Idee, die alte Bahnstrecke zu reaktivieren, was kein großer Aufwand sein sollte. Das ganze könnte unter dem Namen „Saalebogenbahn“ vermarktet werden.
Mein Vorschlag:
| Linie | Streckenverlauf | Takt (HVZ) |
| S2 | Bad Blankenburg West – Schwarza Mitte – Rudolstadt – Rudolstadt Ost | 30 |
Folgende Stationen werden neu errichtet: Bad Blankenburg West, Bad Blankenburg Mitte, Scharza Mitte, Volkstedt, Schaala und Rudolstadt Ost.
Die Buslinie S2 würde auf bestimmten Teilstücken nicht mehr benötigt werden. Dort, wo die Haltepunkte der Bahn zu weit weg von deren aktuellen Bushaltestellen liegen, sollen Busse bis zum nächsten Haltepunkt verkehren und einen guten Anschluss an den Zug gewährleisten.
Die Bahnverbindung ermöglicht eine schnelle Direktverbindung zwischen den 2 eng verbundenen Mittelzentren. Sie kann mehr Menschen ansprechen, auf das Auto zu verzichten. Des Weiteren kann auf Teilstücke der bestehen Buslinien verzichtet werden. In Zukunft wäre durchaus auch eine Verlängerung der Linie bis Ilmenau denkbar (so wie sie hier beschrieben wurde)
Ich freue mich auf eure Meinung dazu!
Weitere Vorschläge zur „Saalebogenbahn“ von mir:

Bad Blankenburg ist ein Kaff mit 6.000 Einwohnern, und die Bahnstrecke nach Rudolstadt wurde abgebaut. Konzentrier Dich auf die Verbindung Rudolstadt (25.000 Ew.) – Saalfeld (29.000 Ew.)
Also eine Stadt mit 6000 Einwohnern hat die Bezeichnung Kaff nicht verdient. 😉 Zumal sich diese in unmittelbarer Nähe zu zwei größeren Oberzentren befindet. Genau deshalb sollte der Bedarf in diese Städte auch nicht allzu gering sein und darf nicht unterschätzt werden.
den ansatz finde ich gar nicht so schlecht, da ich diese idee auch schon hatte:
saalfeld-erfurt in stadtilm kreuzen lassen, so ist ein vollknoten in saalfeld möglich
eckanschlüsse in rottenbach nach katzhütte,
die rb aus katzhütte nach rudolstadt weiter fahren lassen und wieder mehr halte bedienen
möglich ist auch, einen halbstundentakt nach jena zu genierieren.
wenn du mehr hören magst: ITFGroup.Mitteldtl@gmx.de
Hallo, das freut mich.
Ich vermute, dass Fahrgäste der RB aus Katzhütte eher nach Saalfeld Bedarf haben, dort gäbe es dann auch deutlich mehr Anschlüsse, als in Rudolstadt (z.B. auch zum FV Leipzig-Karlsruhe). Ich hab ja schon einen Vorschlag dazu gemacht.
möglich ist auch, einen halbstundentakt nach jena zu genierieren.
Finde ich gut. Dann eventuell mit der RB aus Pößneck zwischen Orlamünde und Jena Saalbahnhof koppeln.
wenn du mehr hören magst: ITFGroup.Mitteldtl@gmx.de
Bekommt man da regelmäßige Neuigkeiten? Kling auf jeden Fall interessant, ich hab davon noch nie was gehört…
Aus Oppurg wäre noch besser
Also wenn dann aus Neustadt, damit es sich lohnt 😉
Nicht, wenn in Oppurg gekreuzt wird
Wenn in Triptis gekreuzt wird, würde es aber gehen. Das ist ab 2030 vorgesehen. => D-Takt
Extra für Oppung nochmal Kopf zu machen und dafür die Gleise zu reaktivieren würde sich auch mit guter Umsteigeverbindung nach Neustadt denk ich kaum lohnen.
Der Deutschlandtakt wird noch einmal – und das muss er auch – gründlich überarbeitet werden.
Aber erkläre bitte mal, warum die Durchbindung nach Neustadt für Dich sinnvoll ist, wo ebenfalls die Strecke Oppurg-Pößneck unt Bf reaktiviert werden muss und die Züge in Pößneck unt Bf Kopf machen, während eine Umsteigeverbindung in Oppurg für Dich nicht in Frage kommt.
Ein Umstieg hält viele Leute davon ab die Bahn zu nutzen – weil man damit rechnen muss, dass man den Anschlusszug nicht erreicht und weil ein Umstieg in der Regel mindestens 5min Zeit mehr kostet.
Und Oppurg ist mit 1000 Einwohnern einfach zu klein als Endpunkt einer Regionalbahnlinie.
Das Durchbindungen deutlich mehr Fahrgäste ansprechen, kann man sehr gut an der Linie Pößneck-Jena Saalbahnhof sehen. Früher fuhr diese nur bis Orlamünde und stand wegen zu geringer Fahrgastzahlen bald vor dem aus. Man entschied sich aber für eine Durchbindung bis Jena und erzielte so Fahrgastzahlen, die weit über die Prognosen hinausgingen.
ein umstieg ist eine hürde, die schon in kauf genommen wird, wenn:
die anschlüsse gegeben sind
eine beständige pünktlichkeit die anschlüsse sichert
der umstieg einfach ist (zum beispiel bahnsteiggleich)
wenn nur ein durchbinden die fahrgastzahlen sichern würde, sähe es auf der schwarzatalbahn düster aus…