6 Kommentare zu “Reaktivierung Kleve – Nijmegen mit neuer Route

  1. Warum willst du auch in Kranenburg die Strecke verlegen? Ein wenig Kontext zur Strecke und warum es sinnvoll ist dieser wieder aufzubauen könnte man auch noch geben. Außerdem solltest du noch Beantworten, ob die Strecke ein- oder zweigleisig gebaut wird und ob diese elektrifiziert sein soll, und wenn ja ob hier das deutsche oder niederländische Stromsystem genutzt wird.

    Außerdem wäre es sinnvoll zu erwähnen was hier voraussichtlich für ein Angebot entstehen würde. Soll einfach nur der RE10 bis nach Nijmegen verlängert werden?

    1. Das Ziel ist grenzüberschreitenden SPNV zu ermöglichen. Ein eingleisiger Betrieb ist dafür ausreichend. Die Bahnhöfe in Groesbeek und Kranenburg sollten zweigleisig ausgebaut werden, um zukünftig auch mehr als einen Zug pro Stunde abfertigen zu können. Ich habe die Strecke in Kranenburg verlegt, da dies eine kürzere und direktere Route ergibt. Sollten die Einwohner Kranenburgs eine Route durch das Dorf bevorzugen, ist auch dies möglich.

      Die Elektrifizierung ist eine gute Frage. Die Strecke Kleve–Krefeld ist nicht elektrifiziert. Mit einer 1,5-kV-Elektrifizierung von der Maaslijn-Zweigstrecke nach Groesbeek könnten niederländische Züge auch in Groesbeek halten, und eine Taktfrequenz von zwei Zügen pro Stunde wäre dort möglich. Mit einer 1,5-kV-Elektrifizierung bis Kleve wären zwei Züge pro Stunde von Kleve nach Nijmegen, Arnheim, Utrecht und Amsterdam denkbar. Andererseits würden die geplanten RE10-Batteriezüge von einer 15-kV-Elektrifizierung bis zur Maaslijn-Zweigstrecke profitieren. Mit der vollständigen Elektrifizierung der Strecke Nijmegen–Kleve–Krefeld und dem zweigleisigen Ausbau könnte die Strecke als Ausweichstrecke für die Linie Arnheim–Emmerich–Oberhausen dienen. Dies wäre jedoch sehr kostspielig für eine Strecke, die normalerweise nur ein bis zwei Züge pro Stunde und Richtung befährt.

    2. Die Linien RB37 (Neuss – Geldern) und RE10 (Düsseldorf – Kleve) sollen künftig mit akkubetriebenen Fahrzeugen verkehren. Auf dem Streckenabschnitt Neuss/Düsseldorf bis Krefeld Hbf wird mit Oberleitung gefahren, der Rest mit Akku. In Geldern und Kleve sind Abstellgleise mit Oberleitung in Planung.

  2. Laut Wikipedia bestehen ja auch offizielle Überlegungen zur Reaktivierung der Strecke, vorgesehen ist dann eine Verlängerung des RE10. Das solltest du dir noch mal im Detail anschauen und überlegen, ob du das gleiche Betriebskonzept oder ein anderes vorsehen willst.

    Was mir nicht klar ist, ist die Neutrassierung. Das Argument der kürzeren Fahrzeit kann ich nicht nachvollziehen, da deine Trasse kaum kürzer ist als die Altstrecke, auch hat die Altstrecke keine besonders engen Kurven. Deine Trasse wäre also nicht bedeutend schneller, würde aber die Orte weniger zentral anbinden, was ein klarer Nachteil ist. Die etwas höheren Kosten bei der alten Trasse durch die Notwendigkeit, mehr Brücken herzustellen, dürften durch die Vorteile der zentralen Anbindung deutlich aufgewogen werden.

    1. Es geht wohl darum, dem Widerstand in den betroffenen Orten buchstäblich aus dem Weg zu fahren.

      Ansonsten wäre natürlich eine Zweigleisigkeit als Ausweichstrecke für die Linie über Emmerich wünschenswert. Dafür bräuchte man aber eine konsequente Pro-Bahn Politik

      1. Es geht wohl darum, dem Widerstand in den betroffenen Orten buchstäblich aus dem Weg zu fahren.

        Damit fährt man aber halt auch den Fahrgästen aus dem Weg. Also sowas geht klar nach hinten los.

        Ansonsten wäre natürlich eine Zweigleisigkeit als Ausweichstrecke für die Linie über Emmerich wünschenswert. Dafür bräuchte man aber eine konsequente Pro-Bahn Politik

        Als Ausweichstrecke für Emmerich wäre wohl Venlo deutlich günstiger zu haben, da müsste nur das Gleisdreieck bei Viersen komplettiert werden, um auch eine Nutzung von Duisburg aus zu ermöglichen.

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