Beschreibung des Vorschlags
Das Sauerland ist heute nur noch sehr schlecht an den SPNV angebunden, da sämtliche Nebenbahnen stillgelegt wurden und seitdem nur (langsamere) Busse entlang dieser Bahnstrecken verlaufen. Außerdem hat chris180 eine Verlängerung der RB92 nach Meschede und Köln vorgeschlagen, was ebenfalls zum Ziel hat, den ÖPNV im Sauerland zu verbessern. In einem ersten Schritt soll zunächst die alte Bahnstrecke zwischen Finnentrop und Wennemen reaktiviert werden.
Was wird gebaut?
Da die gesamte Strecke zwar abgebaut, aber immer noch zu erahnen ist, braucht es selbstverständlich die Bahngleise. Allerdings ist eine Reaktivierung heute etwas schwieriger umzusetzen (Bebauung, Sauerland-Radweg), sodass fünf kurze Tunnel (den Kückelheimer Tunnel miteingeschlossen) und zahlreiche Bahnübergänge vorzusehen sind. Außerdem muss das Überwerfungsbauwerk in Finnentrop wiedererrichtet werden. Auch die Bahnhöfe und Haltepunkte nahe der befahrenen Ortschaften werden reaktiviert und allesamt zu Kreuzungsbahnhöfen ausgebaut, während geeignete Abschnitte partiell zweigleisig ausgebaut werden.
Vorgesehenes Betriebskonzept:
RB92: Olpe – Sondern – Attendorn – Finnentrop – Müllen – Deutmecke – Fretter – Serkenrode – Fehrenbrandt – Kückelheim – Eslohe – Wenholthausen – Berge – Meschede (stündlich)

Danke für deinen Vorschlag
Hoffe dein Konzept wird angenommen viele Fahrgäste werden umsteigen auf den Zug
Das ist halt díe Frage. Denn die Reisegeschwindigkeit wird auf der alten Trasse eher unterdurchschnittlich sein. Begradigungen sind naturgemäß wenn überhaupt nur mit erheblichem Zusatzaufwand verbunden. Und schließlich fehlt an den Endpunkten eine Großstadt, ohne die ÖPNV auf der Schiene erst richtig zum Tragen kommt.
Reicht Meschede nicht als große Stadt du musst eher die Verbindung sehen als Entlastung der Straße so wird zb Winterberg mit Siegen verbunden und natürlich viele andere Städte im Hochsauerland auch zb Brilon Bestwig und Eslohe und ist natürlich auch für den Tourismus sehr wichtig das muss man in der Gesamtbetrachtung sehen
Meschede ist definitiv zu klein. Ich geh mal davon aus daß dort keine attraktive Anbindung des Bahnhofs mit der restlichen Stadt besteht. Die Fahrgäste würden also am Bahnhof ankommen, wo sie eigentlich nicht hinwollen.
Auch wenn es sich nicht direkt vergleichen läßt, aber aber bei uns in Bayern fristen Nebenbahnen mit solchen Endpunkten ein erbärmliches Dasein. Sie werden durch staatliche Bestellung aufrechterhalten aber nennenswert werden sie nur im Schülerverkehr in Anspruch genommen. Einen Neubau wird man damit nicht rechtfertigen können.
Spontan fallen mir folgende Bahnen ein: Coburg-Rodach, Hof-Bad Steben, Oberkotzau-Selb, Weiden-Kirchenlaibach, Günzburg-Mindelheim
Ausnahmen wie etwa die König-Ludwigbahn nach Füssen haben ihren Erfolg einzig und allein punktuellen Touristenhotspots zu verdanken. Tourismus in der Fläche wie im Bayerischen Wald reicht da hinten und vorne nicht
Der Kreis Olpe wird aber deutlich besser angeschlossen in beide Richtungen einmal Richtung Osten und Richtung Westen wenn die Strecke Richtung Meinerzhagen gebaut wird
Ich gebe Flauschi Recht. Meschede und Olpe wären zu unbedeutend, um hier einen nennenswerten Verkehr zu generieren. Im Süden sollte wohl besser nach Siegen gefahren werden, im Norden nach Arnsberg. Arnsberg ist mit über 73.000 Einwohnern wesentlich bedeutender als Meschede mit nicht ganz 30.000 Einwohnern.
Außerdem wäre ein „annähernd haöbstündlicher“ Betrieb meiner Ansicht nach in jedem Fall übertrieben. Ein Stundentakt genügt hier bestimmt.
Wäre natürlich auch eine Möglichkeit denn müsste zumindest von Finnentrop nach Sundern gebaut werden da gibt es Gleise bis nach Arnsberg
Machbarkeitsanalyse zwischen Attendorn und Meinerzhagen kommt als erster Schritt danach als 2 Schritt wird denn eventuell Potential für diese Strecke überprüft
Ich hoffe wird diese Strecke wird reaktiviert um eine Verbindung zwischen der oberen Ruhrtalbahn und der Ruhr Sieg Strecke zu bekommen