Beschreibung des Vorschlags
Einen ähnlichen Vorschlag gab es schon mal hier. Ziel ist die Anbindung der nicht grade kleinen Städte Gescher (17.185 EW), Stadtlohn (20.631 EW) und Vreden (22.551 EW).
Allerdings sehe ich eine nördliche Ausfädelung aus Coesfeld vor und verkehrlich eine Zugteilung der Züge aus Dortmund die dann nach Gronau – Enschede und Vreden geflügelt werden. Bestandteil ist neben der NBS von Coesfeld, die sich sehr grade bauen lässt, dementsprechend auch eine östliche Umgehung von Gescher, die trotz Neutrassierung aber recht zentrumsnah ist. Zwischen Gescher und Stadtlohn muss ebenfalls eine NBS gebaut werden, wobei ich darauf geachtet habe keine Bebauung oder Naturschutzgebiete zu durchfahren, deswegen hier in einem kleinen Bogen. In Stadtlohn kann (hoffentlich) die historische Trasse weitestgehend wiederhergestellt werden, obwohl die teilweise überbaut ist, insbesondere durch einen Radweg. Sonst müsste hier nochmal umgeplant werden. Zwischen Stadtlohn und Vreden wird ebenfalls der ehemaligen Trasse gefolgt, die parallel zur Bundestraße verläuft. In Vreden ist die Trasse weitestgehend überbaut, nur eine Führung durch den Park wäre hier noch möglich, was aber sicher auf großen Widerstand stieße. Hier ist daher eine etwas weiter östliche Heranführung an den Ort am sinnvollsten.

Danke, dass du meinen Vorschlag verlinkt hast. Warum siehst du eine Durchbindung Richtung Enschede vor? Ich denke doch eher, dass Münster das wichtigere Ziel ist. Die NBS finde ich auch nicht so wirklich sinnig. Die alte Trasse verläuft doch parallel.
In Gescher ist natürlich bei dir der Vorteil, dass du das Zentrum näher erreichst. Dafür erschließe ich die Randgebiete etwas besser. In Vreden komme ich etwas näher ans Zentrum. Was spricht für dich dagegen dort weiterzufahren?
>Warum siehst du eine Durchbindung Richtung Enschede vor?
Nein, die Züge werden zusammen mit denen aus Dortmund gefahren, die weiter nach Enschede fahren. Dementsprechend gibt es eine Direktverbindung Dortmund – Vreden. Ist denke ich mal mindestens genauso wichtig wie Münster. Nach Münster soll es dann einen Umstieg in Coesfeld geben.
>Die NBS finde ich auch nicht so wirklich sinnig
Neben einem entfallenden RIchtungswechsel in Coesfeld, komme ich so (wie du selbst gesagt hast) dichter ans Zentrum in Gescher und auch nach Stadtlohne ist der Weg insgesamt kürzer.
>In Vreden komme ich etwas näher ans Zentrum. Was spricht für dich dagegen dort weiterzufahren?
Für mich sah es auf Google Earth nicht so aus, als käme man da noch ins Zentrum (überbaut). Habe zudem eine Verknüpfung mit dem Busverkehr geplant.
Achso. Dann erwähne das bitte auch in der Beschreibung, dass die Züge aus Dortmund geflügelt werden sollen. Wenn der Zug geflügelt wird, kann man auch ganz gut einen Fahrtrichtungswechsel machen, da sowieso ein Steuerpult neu besetzt werden muss und es ja dann egal ist wo dieser Tf sich hinsetzt.
Das sind natürlich gute Argumente für eine NBS, jedoch ist mit dieser eine Reaktivierung Richtung Borken nicht mehr so gut möglich.
In Vreden ist die von mir eingezeichnete Trasse immer noch möglich.
Entschuldigung, das muss ich anpassen, da hast du Recht.
Eine Reaktivierung nach Borken wäre natürlich schön, sehe ich aber eher als unrealistisch an. Die Borkener kommen jetzt schon mit dem Zug in den Pott, da brauch es keine zweite Linie, die sich dann die Fahrgäste aufteilen. Und so großen Bedarf nach Münster gibt es wahrscheinlich auch nicht.
Stimmt, hatte ich mir nicht nochmal angeschaut. Allerdings denke ich nicht, dass die Vredener Bürger einverstanden wären, wenn plötzlich eine Bahn durch ihren Park fährt.
Okay, danke. Meine Strecke soll ja nicht nur bis Borken fahren, sondern auch weiter nach Emmerich. Dort werden schon einige wichtige Orte erreicht.
Deine Bedenken wegen einer Fahrt durch den Park teile ich nicht. Einesteils würde deine Linie nicht, wie bei Fabi, schon ab der B70 dem Flusslauf der Berkel folgen, sondern erst etwa 200 m vor der Overbergstraße die Berkel queren. Der Park würde dann auch nicht mitten zerteilt, wondern nur auf kurzem Stück ganz am Rande tangiert werden. Ich denke, das könnte man vertreten. Weiter ginge es dann wie bei Fabi, wobei mir nur die letzte scharfe Kurve, die er in seinem Vorschlag eingezeichnet hat, zu scharf erscheint. Man könnte dort aber die Strecke hinter der Bebauung enden lassen und über eine neue Zufahrtstraße von der Ausbachstraße aus erreichbar machen.