22 Kommentare zu “RE Frankfurt (M)-Rüdesheim

  1. Ich verstehe ein paar Dinge nicht, bzw. sehe auch nicht ganz die Vorteile von dem Vorschlag:

    „Derzeit fährt dort die RB10 (früher SE10) im Stundentakt, der sehr vereinzelt zum Halbstundentakt verdichtet wird.“ Also der VIAS fährt doch eigentlich schon recht häufig im 30-Minutentakt, zwar nur in der Lastrichung, aber sehr vereinzelt auf jeden Fall nicht.

    Dann ersetzt du ja zwischen Frankfurt und Wiesbaden den RB10 durch den RE10, bei gleichen Halteschema und dementsprechend gleicher Fahrzeit. Der vorgeschlagene Halbstundentakt finde ich super, nur:

    „Zwischen Wiesbaden und Rüdesheim gibt es dann diesen RE im Stundentakt, der nur in den wichtigsten Orten hält. Die RB, ebenfalls im Stundentakt hält weiterhin überall.“ Nun halten aber an den „kleinen“ Zwischenhalten (5 Stück) halt recht häufig jetzt schon die VIAS im Halbstundentakt. Wäre das nicht eine deutliche Angebotsverschlechterung? Und wenn der RE ja schon in Rüdesheim endet, profitieren ja auch nur 3 Halte wirklich von einer Beschleunigung.

    Wäre da nicht ein reiner 30-Minutentakt durchgehend mit allen jetzigen Halten Rüdesheim – Wiesbaden – Frankfurt nicht besser? Fahrleistungsmäßig wäre er sogar besser als dein Entwurf (weil du ja 3 Fahrten pro Stunde Wiesb. – Frankfurt vorsiehst), und der Fahrgast hätte halt auch Vorteile, weil eben alle Halte gleichmäßig im dichten Takt bedient werden und somit die Reisezeiten in der Summe sinken. Und in Rüdesheim könnte man wahrscheinlich auch den Bahnhof so belassen …

    1. und als Ergänzung: Die unten im Zeitungsartikel verlinkten HVZ-Verstärker ohne Halt in Wiesbaden Hbf kann man ja in Lastrichtung (z.B. 2 Züge pro Richtung und Tag) noch zusätzlich verkehren lassen. Das wäre meiner Meinung nach das Optimum.

    2. Die RB10 soll von vereinzelten HVZ-Leistungen abgesehen, nicht ersetzt werden. Zwischen Rüdesheim und Wiesbaden sind das 7 Fahrten und zwischen Wiesbaden und Frankfurt drei Fahrten, genauso in Gegenrichtung. Um den Halbstundentakt in der HVZ hinter Rüdesheim aufrecht zu erhalten, habe ich angeregt einige Fahrten des RE als RB10 weiterfahren zu lassen. Du hast Recht, dass es für Bibrich, Schierstein, Niederwalluf und Hattenheim eine Angebotsverschlechterung bei eben diesen sieben Fahrten ist, aber eine andere Lösung sehe ich da jetzt auch nicht. Ein dritter Zug in der Stunde ist wegen dem dichten Verkehrsaufkommen im Rheintal sehr schwierig.

      Ein reiner 30 Minutentakt würde das Problem, dass der Rheingau keine schnellen Verbindungen nach Frankfurt hat, nicht lösen.

  2. Zu dieser Linie hatte ich mir nach einem Ausflug ins Rheingau vergangene Woche auch schon Gedanken gemacht.

    Also erst einmal: die RB10 finde ich im Stundentakt auch zu wenig. Selbst am Sonntag mussten Leute in der Bahn stehen und auch sonst ist die trotz Doppeltraktion oft sehr voll. Das Problem ist auch, dass die Linie alles auf einmal können soll: Verbindung von Koblenz nach Frankfurt, abklappern aller Käffer am Rhein und im Rheingau und dann auch noch Wiesbaden daran anbinden.

    Ich würde hier eher trennen.

    Auf jeden Fall sollte es einen (halb) stündlichen Stadtexpress geben, welcher dann im Rheingau auch gerne noch ein paar mehr Halte bekommen könnte (z.B. Oestrich / Winkel / Rüdesheim Mitte), da momentan schon viel besiedeltes Gebiet dort einfach durchfahren wird. Ob dieser SE dann allerdings nach Wiesbaden, nach Mainz oder dann gar weiter nach Frankfurt über den Flughafen fahren könnte, bereitet mir noch Kopfzerbrechen. Einerseits ist das Rheingau sicherlich eher nach Wiesbaden ausgerichtet, andererseits kann man auch in Wiesbaden Ost in ganze 6 S-Bahnen pro Stunde Richtung Wiesbaden Hbf fahren und hätte dann mit einer Führung direkt nach Mainz eine deutliche Angebotsverbesserung erzielt.

    Und ich meine die wenigsten wollen ja zum Wiesbadener Hbf, sondern eher in die Innenstadt, wozu wieder ein Bus genommen werden muss. In diesem Bus könnte man aber zum Beispiel auch am Schiersteiner Bahnhof einsteigen, daher wäre es vielleicht gar nicht so dramatisch wenn Wiesbaden Hbf aus dem Rheingau gar nicht direkt angefahren wird oder was meinst du?

    Ergänzend zu dem SE könnte es dann noch einen beschleunigten RE geben, idealerweise die jetzige RB10 aus Neuwied. Wichtig wäre bei diesem RE, dass er nicht Wiesbaden Hbf, sondern Wiesbaden Ost anfährt. Durch das Kopfmachen verliert der Zug grob überschlagen mehr als 10 Minuten!

    Mir ist außerdem aufgefallen, dass die Strecke im Rheingau wirklich sehr gut ausgebaut ist. Müsste die RB10 nicht so oft halten, wäre man von Frankfurt aus bestimmt ähnlich schnell in Koblenz wie über Bingen.

     

    Auf jeden Fall hat die Region Potenzial…. also mehr als einen Zug pro Stunde 😉

    1. Ja, hat sie. Und das Angebot deutlich besser, wäre der Rechte Rhein nicht eine der wichtigsten Güterstrecken der Republik. Das früher deutlich umfangreichere (inklusive Fernverkehr) Reisezugangebot auf der rechten Seite wurde ja nicht nur auf die minimal notwendige Grundversorgung zusammengestampft, weil es links am Ende schneller geht, sondern um auch möglichst viele Trassen für den GV zu haben. Eine stündliche RB, die überall hält kann da gut mitschwimmen und auch den einen oder anderen GV überholen lassen (eine anfahrender Regiotriebwagen braucht doch a bisserl weniger Energie, als der dicke Kohlebomber), sobald aber ein Zug anfängt zu schieben wirds problematisch. Entsprechend unrealistisch halte ich die Schaffung einer beschleunigten Leistung als RE auf der rechten Rheinseite, das wäre für die bestehenden Trassen und Fahrplankonstruktion einfach Gift. Bevor nicht irgendwann einmal die rechte Rheinstrecke wirkungsvoll entlastet wird, ist hier viel mehr als Regio-Grundversorgung kaum durchzusetzen.

      1. Ok da hast du wahrscheinlich tatsächlich Recht. Zum Glück sind die Ortschaften auf der rechten Rheinseite auch alle recht klein, nur Koblenz ist ja ein bedeutendes Ziel am Ende.

        Was hältst du denn dann von folgendem Angebot:

        – RB stündlich: Neuwied – Koblenz – Rüdesheim – Eltville – Wiesbaden Ost – Mainz Kastel – Frankfurt Hbf (inkl. aller Unterwegshalte dazwischen)

        – RB stündlich: Rüdesheim – Eltville – Wiesbaden Hbf (mit Anschluss an S1 nach Frankfurt)

        So würde man die Fahrzeit nach Frankfurt (zumindest stündlich) verkürzen können und hätte trotzdem noch eine Direktverbindung nach Wiesbaden. Wobei man dann Mainz trotzdem noch schlecht angebunden hätte…

        1. Wenn, dann eher die Grundlinie aus Neuwied nach Wiesbaden Hbf und den Kurzläufer direkt nach Frankfurt über Ost und Kastel. Wiesbaden ist für den Rheingau doch der Bezugspunkt, die Linie nach Frankfurt ist dann eher für FRA-Pendler wichtig, die hinter Rüdesheim doch deutlich abnehmen dürften – und dem eh schon recht gebeutelten Wiesbadener Hbf die Direktverbindung nach Koblenz zu nehmen (Wiesbaden Ost liegt doch recht außerhalb und ist blöd zu erreichen), halte ich nicht für gut. Prinzipiell aber ja, das könnte was mit der Direktlinie nach Frankfurt sein.

          Mainz ist ein schwieriger Fall. Da es die Hindenburgbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim nicht mehr gibt (und wohl auch nie wieder geben wird), muss sämtlicher rechtsrheinischer Verkehr nach Mainz über die Kaiserbrücke. Und genau da vermischen sich auch noch der linksrheinische GV auf dem Weg zur Güterumgehung Kastel. Die Brücke ist voll, da muss jede zusätzliche Personenleistung erkämpft werden. Der überlastete Verspätungsmagnet Mainz Hbf tut dann sein übriges.

          1. Das sehe ich genau andersrum. Frankfurt ist ja nicht nur Pendlerziel, sondern auch Knotenpunkt. Während man in Wiesbaden Hbf kaum Anschlüsse hat, gibt es diese in Frankfurt ja mehr als genug. Also jemand aus Lahnstein würde vermutlich eher nach Frankfurt durchfahren wollen und dann evtl. weiter mit dem FV.

            Außerdem könnte man so den Kurzläufer ganz einfach abends und sonntags streichen.

            Und so schlecht angebunden ist Wiesbaden Ost nicht, auch wenn es so aussieht. Es gibt immerhin 6 S-Bahn Linien pro Stunde nach Wiesbaden Hbf !

            Das mit der Kaiserbrücke wusste ich auch noch nicht. Ist das vielleicht auch der Grund, warum die S9 Mainz so „ausweicht“ ?

            1. Stimmt auch wieder mit Frankfurt (wobei sich ein Lahnsteiner vermutlich fast in Koblenz in einen schnellen linksrheinischen Zug setzen wird^^ )

              Ich finde aber, man sollte hier auch ein bisschen Rücksicht auf Wiesbaden als Landeshauptstadt nehmen. Mit ihrer Lage auf der „falschen“ Rheinseite für den Rheintal-FV, Frankfurt als ICE-Magnet von der KRM nebenan und dem betrieblich ungünstigen Kopfbahnhof hat die Stadt eh schon die Niete im Rhein-Main-Gebiet gezogen. Die einzige Taktlinie ins Rheintal zu kappen und durch einen lokalen Verstärker zu ersetzen, das finde ich nicht zumutbar. S-Bahnen hin oder her, Wiesbaden Ost liegt weit außerhalb und ist aus weiten Teilen des Stadtgebiets schwieriger zu erreichen als der Hbf.

              S9: Mag ein Grund sein, es geht aber auch um die Anbindung von Kastel. Iirc soll die Linie auch mit der Einführung des Hessenexpresses gekappt werden.

          2. Ähm, aber die Linie aus Neuwied sollte man doch auch weiter nach Frankfurt Hbf nur eben über Wiesbaden Hbf führen, sonst hat man ja keinen Regionalverkehr zwischen den Hauptbahnhöfen der größten Städte Hessens mehr. Wiesbaden Ost liegt wirklich ungünstig und nach Mainz schätze ich den Bedarf aus dem Rheingau nicht so groß ein. Der Umstieg in die S-Bahn ist da auf jeden Fall zumutbar.

            1. Zustimmung! Der RB10 trägt ja die Hauptlast als schnellste Verbindung zwischen Frankfurt und Wiesbaden, teils wird sogar eine Stärkung/Schwächung in Wiesbaden Hbf durchgeführt. Man kann natürlich überlegen, ob man die Durchbindung aus fahrplantechnischen Gründen streicht, also stündlich Rheingau – Wiesbaden Hbf, stündlich Rheingau – Wiesbaden Ost – Frankfurt und stündlich Wiesbaden Hbf – Frankfurt Hbf.

              1. Also das sehe ich anders. die Hauptlast trägt da immer noch die S1, welche nur wenige Minuten langsamer ist, dafür aber in Frankfurt auch in die City fährt.

                Die wenigen male, wo ich in der RB10 mitgefahren bin, gab es in Mainz Kastel und Wiesbaden Hbf keinen besonders großen Fahrgastwechsel (vlt. 20 – 30 %)

                Fakt ist halt, dass das Kopfmachen der RB10 schon echt viel Zeit frisst…

                1. Wie gesagt: Langläufer über Hbf, dann klassisch nach Frankfurt (ohne RB10 gäbe es zwischen den Hauptbahnhöfen von Wiesbaden und Frankfurt keine direkte, beschleunigte Verbindung mehr); Kurzläufer direkt über Ost. Wer hoch nach Koblenz möchte und auf die Zeit achtet, wird eh eher in Mainz einen IC besteigen.

                  Das dauert dann zwar für die Fahrgäste aus Neuwied oder Goarshausen, die unbedingt umsteigefrei nach Frankfurt fahren wollen etwas länger. Aber es hängt Wiesbaden Hbf und damit die Innenstadt nicht noch mehr vom beschleunigten Verkehr ab, als jetzt schon.

                2. Ich hab zwar nie gezählt, aber oft und lange genug nebendran mit der RB75 an Gleis 6 gestanden und das Treiben beobachtet: Wenn die RB10 in Wiesbaden ankommt, ist ordentlich Wuling am Bahnsteig, 20-30% Fahrgastwechsel scheinen mir doch ziemlich niedrig angesetzt. Wiesbaden ist ein Zeitfresser, wenn man aus dem Rheingau kommt und nach Frankfurt will, aber dran vorbeifahren fänd ich eher sehr unglücklich.

                  Die S1 ist schon deulich länger unterwegs. 8 Minuten klingt nicht viel, aber 33 vs. 41 Minuten machen sich durchaus bemerkbar. So oder so find ich das alles zu lang – Grund genug, mal wieder olle Kamellen rauszuholen und auf die Wallau-Weilbacher Spange hinzuweisen 😉

                  Bzgl. Kastel geb ich dir recht, da ist nicht viel los.

            2. Wäre das wirklich so dramatisch dort keinen Regionalverkehr zu haben? Die S1 ist von der Innenstadt Frankfurt sowieso attraktiver, außerdem erreicht man mit ihr noch Offenbach und Hanau. Wenn man einfach die S1-Verstärker von Hochheim noch nach Wiesbaden durchbinden würde, wäre ein Wegfall der Verbindung WI-Hbf – FFM -Hbf gut zu verkraften.

              Natürlich liegt Wiesbaden Ost nicht gerade zentral. Aber der Gedanke war eben folgender: Was ist den Fahrgästen eher zuzumuten? Umstieg in Ost in einer der 6 S-Bahnen pro Stunde nach Wiesbaden oder Umstieg in Wiesbaden Hbf in eine der 3 Bahnen pro Stunde nach Mainz.

              Und ich glaube nicht, dass es aus dem Rheingau wenig Pendler nach Mainz gibt, zumal man dort wesentlich mehr Anschlüsse hat als in Wiesbaden.

              Trotzdem würde ich wie schon im anderen Kommentar geschrieben eine stündliche Direktverbindung nach Wiesbaden erhalten wollen.

              1. Etwas offtopic:

                Ich fand die S1 im Vergleich nie sonderlich attraktiv, von der Fahrzeit nicht und vom Fahrkomfort her sowieso nicht. Bin aber zugegeben nur selten in die City. Die RB10 ebenfalls wenig schön, weil zwar was schneller, aber eigentlich immer brechend voll.

                Ich find ja immer noch, dass man den ICE-Sprinter aus Berlin verlängern kann: ohne Zwischenhalt und mit Fahrzeit unter 30 Minuten.

                1. Danke für eure Diskussion zu meinem Vorschlag. So sehr die Meinungen hier auseinandergehen, so sehr gespalten bin ich auch. Folgende Ziele möchte ich mit meinem Vorschlag erreichen:

                  – Halbstundentakt zwischen Frankfurt und Wiesbaden
                  – weitesgehender Halbstundentakt fürs Rheingau
                  – schnelle Verbindung aus dem Rheingau nach Wiesbaden UND Frankfurt
                  – keine Angebotsverschlechterung zu heute

                  Scheitern tut es vor allem am hohen Güterverkehrsaufkommen, der blöden Lage des Wiesbadener Hauptbahnhofes und der begrenzten Kapazität des Frankfurter Hauptbahnhofes.

                  Ich hoffe, dass ich damit die Stimmung in euren Kommentaren gut genug wiedergegeben habe. Man kann das Ding drehen und wenden wie man es  will, ich kriege da einfach keine vernünftige Lösung raus.

                  Habe jetzt mal versucht eure Kommentare aufzuschlüsseln. Nun also die Einzelkritik: (Wenn ihr Rheingau geschrieben habt, habe ich einfach mal Rüdesheim der Einfachheit halber genommen)

                  @Lorwo Du schlägst zwei Varianten vor. Einmal einen halbstündlichen SE mit mehr Halten und einmal einen beschleunigten RE ohne Halt in Wiesbaden Hbf. Die Idee finde ich gut, jedoch nimmt sie leider keine Rücksicht auf die Platzverhältnisse im Rheintal, was du mit deiner zweiten Variante ja dann auch korrigiert hast. Diese sieht eine RB Neuwied-Frankfurt ohne Halt in Wiesbaden und eine RB von Rüdesheim nach Wiesbaden vor. Hier fehlt mir dann die schnelle Verbindung zwischen dem Rheingau und Wiesbaden an Frankfurt.

                  @Zeru Du siehst eine RB von Neuwied nach Wiesbaden vor und eine RB von Rüdesheim nach Frankfurt ohne Halt in Wiesbaden. Hier fehlt mir die Verbindung zwischen Wiesbaden und Frankfurt, sowie eine schnelle Verbindung in den Rheingau

                  @Intertrain Du siehst eine RB Rüdesheim-Wiesbaden, eine RB Rüdesheim-Frankfurt ohne Halt in Wiesbaden und eine RB Wiesbaden-Frankurt vor. Da wäre erstmal die Frage welche der beiden RBs aus dem Rheingau nach Neuwied weiterfahren soll. Ansonsten wäre zu bemängeln, dass es aus dem Rheingau keine schnelle Verbindung nach Frankfurt hast.

                  Nun habe ich also alle eure Konzepte mit ihren Nachteilen (aus meiner Sicht) aufgeführt und muss versuchen einen Kompromiss zu machen. Und ich glaube, dass ich da mittlerweile eine Lösung gefunden habe. Diese basiert hauptsächlich auf dem Konzept von Intertrain:

                  RB Neuwied-Wiesbaden
                  RB Rüdesheim-Wiesbaden/Frankfurt
                  RE Wiesbaden-Frankfurt

                  Die RB zwischen Neuwied und Wiesbaden soll alle 60 Minuten mit dem bekannten Halteschema fahren und in Wiesbaden bahnsteiggleichen Anschluss zur RB Wiesbaden-Frankfurt bieten.

                  Die RB Rüdesheim-Wiesbaden-Frankfurt soll in der Hauptverkehrszeit, zum bestehenden Halbstundentakt bereits in Koblenz starten. Ab Rüdesheim fährt sie halbstündlich versetzt zur oben genannten RB. In Wiesbaden-Biebrich wird der Zug dann geteillt. Die vorderen beiden Zugteille fahren direkt weiter nach Wiesbaden-Ost, wo ein neuer Bahnsteig entstehen muss und dann weiter mit folgenden Halten: Mainz-Kastel, Flörsheim, Hattersheim und Frankfurt-Höchst nach Frankfurt Hauptbahnhof.

                  Dann gibt es noch einen halbstündlichen RE, der zwischen Wiesbaden und Frankfurt mit den Halten der jetzigen RB10 pendelt.

                  So hätte ich alle meine Vorgaben abgedeckt, mit der Ausnahme, dass die Verbindung aus dem Rheingau nicht ganz so schnell ist, was sich wegen der dichten Zugfolge im Rheintal nicht ändern lässt.

                  Ich hoffe ich habe einen guten Kompromiss gefunden. Warte noch euer Feedback ab und ändere dann bei Zeit den Vorschlag.

                  1. Die Idee finde ich ganz interessant, sie deckt sich ja weitestgehend mit meiner (die RB nach Wiesbaden soll selbstverständlich aus/nach Neuwied fahren), abgesehen von dem Flügelkonzept in Biebrich. Und da hab ich auch gewissermaßen meine Bedenken, denn: Ein Flügeln zum Zentrum hin, ist kapazitiv wenig sinnvoll, kostet Puffer und Fahrzeit (min. 3 min für den vorderen Zugteil, min 6 min für den hinteren), d.h. man verspielt wieder viel der gewonnenen Zeit. Daher würde ich lieber ein Anschlusskonzept vorsehen:

                    • RB Neuwied – Rüdesheim [Anschluss an RE] – Wiesbaden – Frankfurt (alle Halte, stündlich, wie heute)
                    • RE Rüdesheim – W-Ost – Frankfurt (ebenfalls stündlich, in HVZ Randzeiten weiter nach Koblenz)

                    Konsequenz: Kein Halbstundentakt Wiesbaden – Rüdesheim sondern eher engere Bündelung, der daraus entstehende Vorteil ist jedoch ein geringer Trassenverbrauch und gleichzeitig ein ungefährer Halbstundentakt Frankfurt – Wiesbaden durch die kürzere Fahrzeit des REs gegenüber der RB.

  3. Unabhängig vom Takt möchte ich darauf aufmerksam machen, dass zu DB Zeiten schon einen alternierenden (damals je zweistündlichen) Takt zwischen schnelleren und langsamen Zügen gab, dies dann aber vor einigen Jahren zu einem einheitlichen RB-Takt zusammengeführt wurde, um auch den kleineren Orte eine häufigere Bedienung zukommen zu lassen und den Fahrgästen die Zugwahl einfacher zu machen (gab wohl immer mal wieder welche die das nicht geblickt haben mit den unterschiedlichen Haltemustern).

    Grundsätzlich gefällt mir die Idee auf jeden Fall, ich würde allerdings Wiesbaden Hbf (dafür W-Ost) für diesen RE auslassen und die RB 10 stündlich so lassen wie bisher. Müsste man halt nur gucken, ob das kapazitiv ausreichend ist auf der rechten Rheinstrecke.

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