6 Kommentare zu “RE „neu“ Bad Hersfeld Schleusingen

  1. Also insgesamt könnte man über die Reaktivierung einzelner Streckenabschnitte nachdenken, allerdings halte ich die Bedienung in Form des hier vorgeschlagenen REs für wenig sinnvoll. Für die wiederangebundenen Städte ist vor allem eine Verbindung ins nächste Oberzentrum interessant, gerade aus Schleusingen will wohl kaum jemand nach Eisenach sondern eher nach Erfurt. Außerdem sollten lieber noch mehr kleinere Orte mitgenommen werden, da das Potential damit höher ist, als mit ein paar Minuten eingesparter Fahrzeit.

    1. Vielen Dank für das Feedback.
      Es geht mir vor allem darum das die Region ohne viel Umsteigen in Erfurt nach Westen angebunden ist. Ich gebe dir Recht, beim letzten Teil Suhl-Schleusingen wird ein Bedarf Richtung Erfurt größer sein, aber es verkehren schon viele Expresslinien ab Suhl oder Plaue bis Erfurt (heißt: hier müsste man mit hoher Wahrscheinlichkeit die Züge verkuppeln, was Zeit und Personal kostet)
      Da erscheint mir ein guter Anschluss in Zella Mehlis oder Suhl Richtung Erfurt realistischer.
      Was die kleineren Orte angeht -man könnte noch ein paar zusätzliche Halte hinzufügen, aber auf den Strecken Wernshausen-Zella Mehlis und Bad Salzungen-Heimboldshausen(-Gerstrungen) würde ich auf jeden Fall auch ergänzende RB-Linien mit einplanen.

  2. Die Fahrzeit von 120 Min für die Gesamtstrecke ist absolut utopisch, ich würde eher mal von 3 Stunden ausgehen.

    Abgesehen davon führt die Strecke vom Nichts ins Nirgendwo. Selbst Teilabschnitte werden heutzutage nur von Mußfahrern benutzt. Ein Großstadtbezug fehlt völlig.

    Schließlich kommen die Trassen auf der ausschließlich eingleisigen Strecke dem Restverkehr in die Quere, daß sich die Fahrzeiten wegen Wartezeiten an den Ausweichstellen für alle Züge nochmal deutlich verlängern.

    1. Ja es stimmt, die Fahrzeit von 120min ist sehr ehrgeizig, ich hab nochmal nachgerechnet, 145 min ist etwa realistischer. Aber ich hab ja auch dazugeschrieben, dass die Strecke für höhere Geschwindigkeiten ausgebaut werden sollte.
      Ich gebe dir auch Recht, dass sich bei aktueller Infrastruktur zu zeitintensiven Zugkreuzungen kommen würde. Dafür müsste man vielleicht den Abschnitt Bad Salzungen-Wernshausen zweigleisig ausbauen.
      Das es kein Potential für die Linie gibt, da bin ich anderer Meinung. Klar ist: es wird höchstens ein Triebwagen benötigt und es wird nicht das Fahrgastaufkommen wie in einer Großstadt geben. Aber wenn man in Deutschland von einer Verkehrswende spricht, sollte es auch ein Ziel sein kleinere Städte attraktiv zu verbinden.

  3.  
    Ich schließe mich FLAUSCHI an.
    Allerdings wird seit einiger Zeit im Werratal über einen Lückenschluss/Reaktivierung Gerstungen-Vacha-Bad Salzungen diskutiert.
    https://www.hersfelder-zeitung.de/lokales/philippsthal-heringen/heringen-ort56535/bahnverbaende-halten-lueckenschluss-werratal-geringem-aufwand-moeglich-13840779.html
    Das Werratal zwischen Gerstungen und Bad Salzungen ist mit 65.000 Einwohnern „relativ dicht“ besiedelt, weshalb ein Personenverkehr durchaus Sinn ergibt. Die Region orientiert sich nach Eisenach und Bad Hersfeld. Eine Reaktivierung/Wiederaufbau der Hersfelder Kreisbahn ist wirtschaftlich utopisch, also braucht es eine optimierte Verbindung nach Eisenach.
    Da aktuell auch der Bund grünes Licht für den Lückenschluss Eisfeld-Coburg gegeben hat, wären zwei sinnvolle Optionen möglich:

    Eine RB Eisenach-Coburg würde über Gerstungen-Vacha-Bad Salzungen fahren, während ein potentieller RE Eisenach-Coburg-Lichtenfels-Bamberg-(N) den direkten Weg Bad Salzungen-Eisenach fährt.
    Es wird eine RB Ringbahn Eisenach-Gerstungen-Bad Salzungen-Eisenach eingerichtet.   

     P.S. Schleusingen orientiert sich nach Suhl oder Coburg und das geht über die BAB A73 ruckzuck. Keine Bahnlinie kann da mithalten.

    Technischer Bug entfernt
    Baum

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