RB20: stündliche Flügelung nach Inden/Altdorf

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Beschreibung des Vorschlags

Mit diesem Vorschlag möchte ich die Regionalbahn RB20 (Euregiobahn)  stündlich über Weisweiler hinaus bis Inden/Altdorf verlängern. Die Umsetzung soll durch eine Flügelung in Weisweiler erfolgen: Ein Zugteil fährt weiter nach Inden/Altdorf, der andere nach Düren. Es handelt sich um eine kostengünstige und betrieblich praktikable Maßnahme, da ähnliche Abläufe bereits heute durchgeführt werden.

Denn heute bereits wird um 5:30 ein Triebfahrzeug in Weisweiler abgekuppelt. Während der verbleibende Zug bis zum Stumpfgleis in Langerwehe (Gleis 5) verkehrt (Ankunft 5:33) fährt das abgekuppelte Fahrzeug um 5:33 von Weisweiler zunächst nach Langerwehe (Gleis 4), wartet dann, bis der RE9 das Gleis 1 verlassen und damit die Weiche freigemacht hat und fährt dann weiter zu seinem Ziel Düren.

Die Strecke zwischen Weisweiler und Frenz, die derzeit nur im Güterverkehr genutzt wird, wird mit diesem Vorschlag elektrifiziert und bis Inden/Altdorf verlängert. Somit ergibt sich ein stündlicher Anschluss von Inden/Altdorf in Richtung Weisweiler und Aachen.

Betriebskonzept

  • Flügelung in Weisweiler zur Minute 30

    • Vorderer Zugteil: Weiterfahrt über Frenz nach Inden/Altdorf

    • Hinterer Zugteil: Weiterfahrt über Langerwehe nach Düren

  • Züge mit Abfahrt zur Minute 00 werden wie im Integralen Taktfahrplan Nordrhein-Westfalen (ITF NRW) über Düren hinaus bis Euskirchen durchgebunden, hier findet keine Flügelung in Weisweiler statt.

  • Da der Zug der Linie RB20 ohnehin fahrplanmäßig verkehrt, werden keine zusätzlichen Fahrzeuge benötigt.

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19 Kommentare zu “RB20: stündliche Flügelung nach Inden/Altdorf

  1. Wie soll denn eine Flügelung funktionieren, wenn dort nur ein einzelnes Fahrzeug fährt?
    Die RB20 fährt zwar in Doppeltraktion, allerdings wird bereits in Stolberg geflügelt und der hintere Teil fährt nach Stolberg-Altstadt.

    1. So wie das derzeit auch funktioniert. Um 4:31 startet der Zug mit drei Fahrzeugen in Aachen Hbf, ein Wagen wird in Stolberg abgekuppelt und fährt bis Stolberg Rathaus (künftig: Stolberg-Breinig). Die restlichen beiden Fahrzeuge verkehren bis Weisweiler. Dort wird der zweite Wagen abgekuppelt. Das verbleibende Triebfahrzeug fährt nach Langerwehe (Gleis 5) und das abgekuppelte Fahrzeug nach Düren über Langerwehe (Gleis 4).

      Die RB20 ist mit bis zu drei Fahrzeugen unterwegs. So startet z. B. auch die Fahrt um 7:02 in Alsdorf-Annapark mit drei Fahrzeugen. Der hintere Wagen wird um 7:30 in Aachen Hbf abgekuppelt, um 7:43 wird dann in Stolberg Hbf geflügelt.

      1. Also bezieht sich dieser Vorschlag auf exakt eine einzige Fahrt zu einer Uhrzeit, zu der ohnehin fast niemand fährt?

        Die von dir genannte Fahrt sieht für mich stark nach einer Überführungsfahrt aus.

        1. Nein, mein Vorschlag bezieht sich auf den NRW-Takt 2040. Nach diesem sollten die Fahrten abwechselnd bis Düren bzw. bis Euskirchen gehen. Meine Idee ist jedoch, zusätzlich Inden/Altdorf zu bedienen. Dafür können Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen verwendet werden. Im Masterplan Indesee ist die Verlängerung der Euregiobahn bis Inden vorgesehen, aber der ITF NRW sieht die Strecke bisher nicht vor. Mit einer Flügelung in Weisweiler wäre dies aber umsetzbar.

          Alternativ könnte die S13 aus Bonn über Düren hinaus stündlich bis Weisweiler verlängert werden. Dann würde die Flügelung entfallen und die RB20 würde abwechselnd nach Inden bzw. nach Euskirchen fahren.

          1. Du beantwortest meine Frage kein bisschen: Auch im Zielnetz 2040 soll die RB20 halbstündlich in Stolberg geflügelt werden, in Weisweiler kommt also nur eine Einfachtraktion an.
            Wie willst du eine Einfachtraktion erneut flügeln?

          2. Ich merke gerade, dass das eine denkbar ungünstige Idee ist. Die S13 auf einer Nebenstrecke würde kaum funktionieren. Was würdest du denn davon halten, die RB21 aus Jülich dann über Düren hinaus bis Weisweiler zu verlängern? Dann müssten zwar auch zusätzliche Gleisverbindungen in Düren geschaffen werden, aber das könnte im Zuge des Konzeptes 3. Gleis erfolgen. Ich möchte vermeiden, dass durch die Anbindung von Inden der Bereich zwischen Weisweiler und Düren zu stark abgehängt wird.

            1. Was würdest du denn davon halten, die RB21 aus Jülich dann über Düren hinaus bis Weisweiler zu verlängern?

              Gar nichts, da dies die Verbindung von der Eschweiler Talstrecke nach Düren erheblich verschlechtert.

    2. Der Unterschied in meinem Konzept wäre, dass der Wagen, der nach Langerwehe verkehren würde, stattdessen nach Inden/Altdorf fährt.

      Mit dem Bau des dritten Gleises kann der restliche Zug dann über Langerwehe Gleis 5, D’Horn, Derichsweiler und Gürzenich nach Düren fahren.

      1. Nochmal: Wie willst du bitte einen einzelnen Zugteil noch flügeln? Das geht einfach nicht.
        Möchtest du, dass ganztägig Dreifachtraktionen fahren, sodass in Weisweiler noch eine Doppeltraktion vorhanden ist, die dann geflügelt werden kann?

        Oder möchtest du alternativ, dass die Flügelung in Stolberg entfällt und der Ast Stolberg Hbf- Stolberg Altstadt entweder als separate Linie bedient wird oder stillgelegt wird?

  2. Warum es so kompliziert machen? Einfach eine RB Eschweiler-Weisweiler – Inden-Altdorf mit direkten Anschluß an die RB 20. Flügelungen/Vereinigungen rauben Zeit, bei leichtesten Verspätungen werden alle Fahrtgäste betroffen.

    Da die Strecke 4 Km ist, könnte die RB so fahren, dass es stündlich einen direkten Umstieg nach Aachen und einen nach Düren gibt.

    Problem gelöst.

    1. Der Talent 2 hat 110 – 120 Sitzplätze. Die Kapazität ist viel zu hoch. Ich gehe von einem Fahrgastaufkommen von 20 – 40 Personen pro Fahrt aus. Wenn die Strecke also elektrifiziert wird, so würde ein LINT 27 (Baureihe 640) ausreichen.

      Zwischen Weisweiler und Aachen werden jedoch mehr Kapazitäten benötigt, daher die Idee mit der Flügelung.

    2. In Weisweiler hat die RB20 eine Zugkreuzung, es werden also immer beide Bahnsteige gleichzeitig benötigt.
      Für einen Pendel Weisweiler-Inden wird somit ein zusätzlicher (Kopf-)Bahnsteig nötig.

        1. Morgens um 5:30 mag es vielleicht gehen, bei allen anderen Fahrten aber nicht.
          Der Regelfahrplan der RB20 sieht bis Stolberg eine Doppeltraktion vor, dahinter nur eine Einfachtraktion. Und eine Einfachtraktion kann man nicht noch weiter teilen.

          Dass es morgens um 5:30 einen zusätzlichen Zugteil gibt, hat vermutlich den Sinn, dass dieser über Nacht in Aachen im Depot steht und dann frühmorgens nach Langerwehe überführt wird und zu diesem Zweck an eine andere Fahrt drangehangen wird anstatt als komplette Leerfahrt unterwegs zu sein.

    1. Es geht um eine Reaktivierung der abgebauten Strecke zwischen Frenz und Inden/Altdorf, außerdem um Elektrifizierung. Auf der Bestandsstrecke könnte die RB20 nur bis Frenz fahren.

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