RB Potsdam–Berlin via Stammbahn

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist ein Vorschlag für eine RB oder einen SE von Potsdam Park Sanssouci nach Berlin Hbf über die Potsdamer Stammbahn.

Die Idee resultierte aus einem Konflikt:

  • Die Anwohner des stillgelegten Stammbahnteils wünschen eine S-Bahn-Anbindung.
  • Die Potsdamer, Brandenburger, Sachsen-Anhaltiner und weitere überregionale Akteure wünschen eine normale Bahnstrecke („Fernbahn“).

Meine Lösung: Ein Aufbau als normale Bahnstrecke, aber mit (hier dargestellter) S-Bahn-ähnlicher Bedienung auf dem heute stillgelegten Abschnitt.  Als Takt schlage ich einen 20-Minuten-Takt vor; dieser lässt noch ausreichend Lücken für weitere Verkehre.

Vorteil: Die Erschließungswirkung der S-Bahn mit der Fern- und Regionalzugtauglichkeit einer normalen Bahnstrecke kombiniert.

Vorteil (speziell gegenüber einer S-Bahn): Die neu erschlossenen Anwohner kommen chneller zum Potsdamer Platz und zum Hauptbahnhof als mit der S-Bahn.

Nachteil (gegenüber einer S-Bahn): Brandenburger Tor, Friedrichstraße, Nordbahnhof & Co. können nicht direkt erreicht werden.

Nachteil (gegenüber einer Fernbahn ohne Nahbedienung): Die Kapazität der Strecke ist deutlich eingeschränkt.

Sowohl am Nord- als auch am Westende der hier gezeigten Linie wäre eine Fortführung prinzipiell denkbar. Im Westen könnte man auf die (RB20,) RB21 und/oder RB22 übergehen. Im Norden wäre eine Fortführung nach Gesundbrunnen oder Jungfernheide vorstellbar, allerdings bezweifle ich, dass auf den zweigleisigen Strecken für einen solchen Takt entsprechende Kapazität besteht. Es böte sich dennoch einmal pro Stunde ein Übergang auf die RB10 an.

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9 Kommentare zu “RB Potsdam–Berlin via Stammbahn

  1. Die Diskussion hierüber wurde ja schon lange geführt, deinen Kompromiss finde ich eine gute Idee. Zwei weitere Argumente zählen für mich zudem noch für eine Reaktivierung als Fern- statt S-Bahn:

    1. Ausgewählte Halte an der Stammbahn erhalten durch die Kombination von S- und Regionalbahn eine Verbindung sowohl in die Innenstadt entlang des S-Bahn-Tunnels als auch an den Hbf und Fernbahntunnel. Auch die neu errichteten Stationen erreichen dann mit einem Umstieg in z.B. Zehlendorf Anschluss in beide Richtungen.

    2. Der Bereich zwischen Griebnitzsee und Kleinmachnow ist hauptsächlich Waldgebiet, weswegen eine S-Bahn hier gar nicht unbedingt sein muss.

    Am Ende wäre ich persönlich aber wie schon in den anderen Diskussionen eigentlich für beides: Eingleisige Verlängerung der S-Bahn von Zehlendorf bis Kleinmachnow, Fernbahn Zehlendorf – Griebnitzsee daneben und so weit es irgendwie durchsetzbar ist zweigleisig (m. M. sollte das überall gehen, die Eingriffe in Fremdgrundstücke sind recht gering), dort wo nicht möglich/durchsetzbar sollte ein eingleisiger Abschnitt aber auch kein Beinbruch sein.

    1. Optimal wäre es, wenn man zwei Gleise für die Fern- und Regionalbahn und zwei weitere für die S-Bahn legt. Der Platz dafür ist vorhanden, auch wenn dieser Aussage Widerspruch entgegen kommen mag, ich habe es mir angesehen, der Platz ist vorhanden! Südlich des noch liegenden, 1980 stillgelegten S-Bahngleises müsste das zweite S-Bahngleis liegen, dort, wo auch das zweite Gleis bis 1945 lag, gerne auch mit etwas vergrößertem Gleisabstand, nördlich wäre Platz für zwei weitere Gleise. Lediglich zwei Kleingärten müssten am Hegauer Weg und zwei weitere in der Kolonie Schlachtensee Süd weichen, außerdem ein paar Parkplätze am Hp. Zehlendorf-Süd und zugegebenermaßen recht viele Bäume. Das sollte aber verkraftbar sein.

  2. Hm. Die Brandenburger, Sachsen-Anhaltiner und weitere überregionale Akteure werden von dieser Linie aber kaum etwas haben, wenn sie in Potsdam bereits endet. Ich fürchte auch, dass ein 20-min-Takt kaum Möglichkeiten für schnellere Züge lassen würde, da kaum irgendwo Platz wäre, um einen viergleisigen Bahnhof mit Überholmöglichkeit zu schaffen, zumindest nicht zwischen Potsdamer Platz und Düppel.

    Auch glaub ich nicht, dass der Bahnhof Zehlendorf-Süd bei einer RB zu rechtfertigen wäre. Bei der S-Bahn schon, aber nicht im Regionalverkehr.

    Abgesehen davon finde ich die Idee aber gut, ich würde jedoch die Züge nicht in Potsdam enden lassen, sondern jeweils stündlich nach Nauen, Brandenburg und Bad Belzig weiter führen.

    1. Nein, für die überregionalen Akteure ist diese Linie ja auch gar nicht gedacht, für die zählt nur die Möglichkeit der Befahrung durch langläufigeren Regional- und Fernverkehr, die bei einer richtigen S-Bahn eben nicht gegeben ist.

      Das mit dem Überholen ist in der Tat schwierig, da böte sich nur Düppel gescheit an. Für die überregionalen Züge ist aber eine nur langsam befahrbare Stammbahn besser als gar keine (bzw. S-Bahn).

      Weiterführungen sind in jeder Form denkbar und auch von mir erwünscht.

  3. Die Idee find ich durchgehend hervorragend, immerhin hat die Stammbahn Potential für weitere Verkehre als einfach nur Stadtkleinklein.

    Für die S-Bahn-Verfechter machen wir es einfach folgendermaßen: Kratzen wir eine Handvoll Quietschies zusammen, pinseln sie berlinfarben an (also dieses heilige rot-ocker), malen ihnen Augenbrauen über die Spitzenlichter (ohne Gimmick gehts in der Hauptstadt eben nicht) und nennen die Linie ‚S 425‘.
    Zackfertig, S-Bahn 2.0, und ein IC(E) kann trotzdem noch über die Strecke feuern.

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