Beschreibung des Vorschlags
Im Falle der Realisierung der Ausbaustrecke Peine–SZ-Bad schlage ich hiermit neben dem RB Hildesheim–Salzgitter eine zweite Regionalbahnverbindung vor, die über die für den SPNV ertüchtigte Bahntrasse verläuft. Er ist in großen Teilen mit einer alten Variante deckungsgleich, die allerdings auf einer alternativ vorgeschlagenen Neubaustrecke verläuft und zudem weitere Haltepunkte zwischen SZ-Ringelheim und Goslar berücksichtigt.
Aktuell existiert weder zwischen Goslar und Salzgitter noch zwischen Salzgitter und Peine eine direkte SPNV-Anbindung. Zusammen mit der RB Hildesheim-Salzgitter ist prinzipiell, wenn auch nicht notwendigerweise, zwischen Lengede-Broistedt und Salzgitter-Bad ein 30-Minuten-Takt einplanbar.

Könnte man die Linie nicht noch bis Bad Harzburg führen?
Machbar ist es. Wir haben auf der Trasse aktuell den RE 10 Hannover ⇄ Bad Harzburg und den RB 82 Kreiensen ⇄ Bad Harzburg. Wenn es ansonsten keine weiteren Linien gibt und/oder Haltepunkte gibt, ist das kein Problem, da (eigene Messung) die Strecke aktuell etwas weniger als 30 Minuten pro Stunde belegt ist und bis auf vereinzelte Züge von der Schotterverladestation in Bad Harzburg kein Güterverkehr existiert.
Die Frage ist eher, ob es wirtschaftlich Sinn macht. Zwischen Bad Harzburg und Goslar verkehren bereits die beiden vorgenannten Bahnlinien. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der RB 82 östlich von Goslar nur wenig belegt ist. Da halte ich es für sinnvoller, einen Anschluss in Goslar einzuplanen, sodass ein problemloses Umsteigen möglich ist. Oder man stutzt die RB 82 komplett auf Goslar zurück oder lässt sie nur außerhalb der Stoßzeiten, wenn kein Pendelverkehr nach Salzgitter besteht, in Bad Harzburg einkehren.
Ich hatte übrigens bereits Verbindungn von SZ-Lebenstedt nach Peine, sowie nach SZ-Bad als Zweisystem-Stadtbahn vorgeschlagen.
Beides ziemlich ambitioniert mMn, wobei mir die Verbindung nach Peine machbar aus sieht. Dann haben wir aber das Problem, dass es mit den beiden Regionalbahnen in Konflikt steht, die idealerweise zwischen Lebenstedt und SZ-Bad 30-minütig verkehren.
Ist es nicht sinnvoller, stattdessen die RB44/48 aus Braunschweig in eine Zweisystembahn umzubauen? Man könnte dann theoretisch auch über eine Führung über Wolfenbüttel nachdenken, um die bislang bestehende Lücke über die Straße zu füllen. Am Bahnhof SZ-Lebenstedt könnte sich dein Vorschlag nach Norden und Westen flügeln, und im Bahnhof selbst setzen sie sich kurz zur Regionalbahn zusammen, bevor bei Immendorf die Führung nach Osten stattfindet, von wo aus Wolfenbüttel und dann BS erreicht wird. Man kann ja immer noch eine der beiden RB als Direktverbindung nach BS erhalten, und für die Verbindung nach Peine/SZ-Bad ist dann mein Vorschlag da.
Wieso verkehrt die Regionalbahn zwischen SZ-Lebenstedt und SZ-Bad alle 30 min? Da verkehrt überhaupt keine Regionalbahn und auch nach dem Deutschlandtakt ist dort keine vorgesehen. Lediglich von SZ-Bad und SZ-Lebenstedt nach Braunschweig fahren Regionalbahnen.
Man könnte aber auch die Strecke nach Braunschweig in ein Netz von Zweisystemlinien integrieren. Man müsste halt einiges elektrifzieren, aber das sollte kein großes Problem sein.
Es geht um den Fall, in dem meine Vorschläge umgesetzt würden.
Wenn die Vorteile überwiegen, sicherlich. Du scheinst dich mit dem Thema ja befasst zu haben.
Hier ist meine Idee zur Umsetzung einer Zweisystembahn, ist morgen fertig.