RB-Anbindung Roche-Werk Penzberg

Neuen Namen setzen

 

Vorschlag in die Karte einpassen

Vollbildansicht Vollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Das Roche-Werk in Penzberg ist ein großer Arbeitsstandort in Oberbayern. Auch viele Münchner arbeiten dort. Sogar so viele, dass ein Shuttle-Service mit Bussen betrieben werden muss. Allerdings gäbe es einen effizienteren Weg, Arbeiter von München direkt zum Roche-Werk zu bringen: Die Bahn! 

Auf einer brachliegenden Industriestrecke zum Werk könnte ein neues Gleis samt Werksbahnhof errichtet werden, welches direkte Züge von München zum Werk ermöglicht. Um aber auch diese Züge für andere Fahrgäste nutzbar zu machen, könnten zusätzlich noch die Haltepunkte Penzberg Mitte und Penzberg Nord errichtet werden, da der bestehende Bahnhof von der neuen Linie verfehlt werden würde. Auch zwischen Penzberg Nord, Mitte und dem Werk würden sicher einige Leute die Bahn benutzen. Insgesamt würde eine solche Anbindung einen effizienten Werksverkehr schaffen und eventuell sogar den Arbeitsstandort Roche in Penzberg attraktiver machen. 

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

4 Kommentare zu “RB-Anbindung Roche-Werk Penzberg

  1. Wie stellst du dir denn die Verkehre dort vor? Komplett zusätzliche S-Bahn- oder RB-Linien aus München? Flügelungen?

    Außerdem solltest du dir Gedanken darum machen, wie die Kreuzungen mit dem Straßenverkehr gestaltet werden. Die Neuanlage von Bahnübergängen ist ja grundsätzlich verboten und nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.

  2. Da die Zubringerlinen trassenmäßig ausgebucht sind bleibt wohl nur die Flügelung.

    Wenn aus Ausnahmen mit de Bahnübergängen zulässig sind, gehört geprüft ob hier eine Ausnahme vorliegt. Ansonsten Brückenlösungen prüfen. Und wenn beides nicht geht Projekt beerdigen. Leider

    1. Flügelungen ist auch nicht so einfach, die RB66 ist ja an sich schon eine Flügelung – entweder mit der  RB65 nach Weilheim oder der RB6 nach Garmisch. Selbst wenn man hier eine Hamster-Doppeltraktion auf die Schiene bekommt wäre auch eine Flügelung in Penzberg Bf (ja, dieses eingleisige Etwas ist tatsächlich ein Bahnhof mit Alibiweiche) samt Wiederaufbau der östlichen Verbindungskurve zum ehemaligen Güterbahnhof und den Bergwerksgleisen (dass es hier so schienenartige Durchgänge durch Penzberg gibt, ist kein Zufall).
      Wäre ein Richtungswechsel, ist bei einer Flügelung aber zu verschmerzen.

  3. Ist ein Thema, mit dem ich auch schon mal schwanger gegangen bin – im letzten Kommunalwahlkampf gab es vor Ort sogar eine Debatte zu dem Thema.

    Das Problem dürfte hier sein, dass nur der Werksverkehr, und auch wirklich nur das, hier adäquat die Züge füllen würde. Für ein reines Lokalaufkommen ist Penzberg viel zu klein (16.000 Einwohner) und als Anwohnerzubringer zum eigentlichen Bahnhof und Zentrum reichen da wirklich auch Busse. Der Zeitvorteil, aus Penzberg Nord ohne Weg über den eigentlichen Bahnhof umsteigefrei nach München zu kommen ist wenig erheblich – den hat die Bahn eh schon nicht, die BAB95 bietet so und so einen deutlich schnelleren Weg in die Landeshauptstadt. Chancen sehe ich hier also nur, wenn das in eine eigene Relation integriert wird oder wie unter Flauschis Kommentar angesprochen die Leistungen als Flügelzüge vom Bf ausgehend genutzt werden kann. Wobei dann der Fahrplan wieder haarig wird, der ist auf dieser eingleisigen Strecke eh ziemlich auf Kante genäht.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.