Beschreibung des Vorschlags
Hallo Zusammen,
der Gedanke ist es von der Strecke Linker Rhein im Bonner Stadtgebiet den Güterverkehr auf die Voreifelstrecke zu lenken. Zunächst einfach mal einspurig. Es geht gezielt um den Güterverkehr Richtung Belgien. Die Voreifelstrecke soll bereits 2-Gleisig elektrifiziert ausgebaut werden. Das würde dazu beitragen die Strecken Richtung Köln zu entlasten. Im Bundesverkehrswegeplan wurde für 2030 einst das Projekt Südtangente, eine Verbindung zwischen der 565 und der A3 zu schaffen. Diese Pläne gibt es seit den 60ern und sind sehr kontrovers. Dieser Vorschlag hat einen ähnlichen Tunnelverlauf und könnte ggf. Synergien Bilden. Die Anschlussstelle ist unmittelbar am Tunnelabzweig Linker Rhein.
Nördlich der Anschlussstelle sind maximal 3 Gleise Richtung Bonn HBF möglich, was automatisch auch bei dem möglichen Ausbau südlich von UN Campus auf 4-Gleisig ein Nadelöhr bleiben würde. Nördlich vom Abzweig habe ich auch mal die Möglichkeit dargestellt in Richtung Nord-Süd in den Tunnel einzufahren.
Für Personenverkehr ist der Tunnel zunächst nicht vorgesehen, da dieser Mischbetrieb die Kosten deutlich erhöhen würden und es nur die Möglichkeit gäbe Röttgen mit einem Halt zu erschließen (leicht geänderte Streckenführung parallel zur L261/A565. Eventuell könnte man zwar noch diesen Vorschlag abändern Rhein-Börde-Express RE 29 Bonn Hbf – Euskirchen – Düren (- Aachen) | Linie Plus von joschildberg
Ich hatte zuvor alternativ einen GV-Anschluss von Sinzig /Ahrtalbahnabzweigung mal geplant, diesen aber wieder verworfen, da diese Strecke meines Erachtens teurer ist und es ja möglich ist bis zur Bonner Südstadt teilweise 4-Gleisig auszubauen, was natürlich andere Synergien hat, da die Unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch den RRX als auch den ICE/IC Fernverkehr in Kombination mit Regionalzügen und der kommenden S-Bahn auf 2-Gleise je Richtung eine höhere Auslastung ermöglichen.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen

Wie soll man denn von der Voreifelbahn nach Belgien kommen? Der Güterverkehr dorthin läuft eher über Aachen. Die Strecke über Zülpich ist nur eingleisig und wahrscheinlich nicht für schweren Güterverkehr geeignet.
Hallo Jan Lukas,
ich habe quasi auf deinen Kommentar gewartet. Der Anschluss verläuft dann weiter über Düren Aachen, aber es wird sowohl der Bonner HBF als auch die Auslastung zwischen Köln und Bonn reduziert. Ich bin mit der Idee durchaus unzufrieden, auch gefällt mir die Ausfädelung nicht so ganz und allgemein ist es nur ein kleiner Punkt und vorrangig abhängig von der südlicheren Kapazitätsgewinnung. Wie beschrieben hatte Ich zuvor aus dem Ahrtal den Abgang an eine ähnliche Stelle geführt, das wäre freundlicher für Menschen die nördlich von Remagen wohnen, allerdings auch erheblich teurer „für die paar Züge“. Die Voreifelbahn wird ja bereits 2 Spurig ausgebaut und hätte definitiv etwas Kapazität anzubieten.
Warum Ich dieses Gedankenspiel mal aufgezeichnet habe, hängt eigentlich mit etwas politischen Zusammen, die Südtangente steht im Bundesverkehrswegeplan, vielleicht können darüber zusätzliche Gelder/Beführwörter gewonnen werden, wenn ein Güterzugtunnel mitgeführt wird. Die Synergien sind nicht riesig, aber vorhanden, sofern zeitgleich gebaut wird, bzw. der Anschluss für das jeweilig andere Projekt mitgebaut wird. Die Südtangente würde den Verkehr aus direkt aus der Stadt führen und die belastete B9 und die Reuterstraße inkl. der städtischen A565 entlasten, das dient vielen, Gegnern würde der reduzierte GV-Anteil helfen, so könnten vielleicht Mehrheiten und eine stärkere finanzielle Unterstützung gewonnen werden.
Die Bördebahn ist für schweeren Güterverkehr vorgesehen, allerdings mit Beschränkungen. Sie wird derzeit bereits erneuert und soll in Zukunft ausgebaut und elektrifiziert werden. Das ist natrülich die vorraussetzung
Dann hättest du diese Informationen direkt in die Beschreibung packen sollen, das würde wahrscheinlich uns beiden Zeit sparen.
Die Bonner Südtangente soll nach dem was ich den widersprüchlichen Informationen des Internets entnehme eher zwischen Ückesdorf und Röttgen in die A565 münden. Dort wurde vor sehr vielen Jahren auch schon eine Brücke für ein Autobahnkreuz mit der damals geplanten A56 gebaut.
Eine Bündelung dieses Straßenbauprojekts mit dem Güterzugtunnel sehe ich als unwahrscheinlich an, noch weniger verstehe ich warum das für diesen Vorschlag sinnvoll sein. Bonn vom Güterverkehr zu entlasten dürfte viel einfacher umzusetzen sein wenn nicht noch ein seit mehreren Jahrzehnten umstrittenes Autobahnprojekt daranhängt.
Die eingezeichneten Tunnelportale solltest du nochmal überprüfen, zwischen zwei Tunneleinfahrten muss irgendwo auch eine Ausfahrt liegen. Außerdem planst du hier mehr als 7km Tunnel. Ein etwa gleich langer Tunnel könnte von der A562 bis zur Stadtgrenze laufen und würde dem Güterverkehr weiter die besser ausgebaute Route über Köln ermöglichen, wodurch zusätzlich noch der Güter- und Umschlagbahnhof Eifeltor erreicht wird.