Beschreibung des Vorschlags
Der erste Bauabschnitt zweigt an der Russischen Kolonie von der Nordtrasse ab, und führt durch die Nauener Vorstadt zur Kreuzung Berliner/Nuthestr. Hier wird die Trasse nach Babelsberg auf den Mittelstreifen verlegt, damit man einfacher aus Norden einfädeln kann. Die Haltestelle liegt direkt an der B1, die Züge aus Babelsberg lassen dafür Holzmarktstr. und Schiffbauergasse/Uferweg aus. 92 und 96 lassen den Halt Puschkinallee aus, da die neuen Halte auf der Weinmeisterstr. die Nauener Vorstadt besser erschließen. Anstelle der alten Trasse neben der Nuthestr. sollen schallschluckende Pflanzen kultiviert werden.
Der zweite Bauabschnitt zweigt ab der Haltestelle Humboldtring auf selbigen ab, erschließt Zentrum Ost und Hbf Nordseite, und fädelt an der Langen Brücke in beide Richtungen ein.
Linienbetrieb: Neue Linie 97 Bornstedt – Nauener Vorstadt – Zentrum Ost – Bisamkiez, täglich 5-1 Uhr im 20′-Takt, am Wochenende 8-21 Uhr verlängert bis Kirchsteigfeld. 92 nur noch im 20′-Takt und nur noch Mo-Fr 6-9 und 12-18 Uhr, immer Bornstedt – Kirchsteigfeld. 99 über Zentrum Ost bis Hbf., Mo-Fr 6-20 Uhr. 94 fährt 4-1 Uhr. 694 über Engelsstr.
Vorteile: Die Verbindungen von Norden nach Osten werden beschleunigt. Vor allem, wenn später einmal neue Trassen nach Griebnitzsee und auf der Großbeerenstr. gebaut werden sollten. Die Ostumfahrung des Zentrums ermöglicht Straßenbahnverkehr, wenn der neuralgische Punkt Platz der Einheit gesperrt ist. Das Hochhausgebiet Zentrum Ost hat bisher nur eine Buslinie im 20′-Takt, und soll noch nachverdichtet werden. Auch am Hbf wurde viel gebaut. Die Nauener Vorstadt inklusive Treffpunkt Freizeit wird besser erschlossen, bisher hält die Tram nur randseitig, und der Bus 603 erreicht nicht den Hbf. Die wichtigen Nord-Süd-Linien können durch den Wegfall des Haltes Puschkinallee etwas beschleunigt werden, was wichtig ist, da die Busse aus Norden zukünftig nicht mehr ins Zentrum fahren (Umsteigezwang). Perspektivisch wird hier eine Begradigung der Trasse ermöglicht. Auch 694 wird beschleunigt.

Kommt mir eigentlich sinnvoll vor aber ich würde auch ein Linie von Hbf direkt dann nach Babelsberg prüfen
Man hat doch die Babelsberger Strecke gerade erst von der Mitte an den Rand gelegt und jetzt wieder zurück? Ichv erstehe auch nicht wie die 97 die Verbindungen vom Norden in den Westen beschleunigen soll, im Gegenteil. Die Ausdünnung der 92 macht das Netz nicht attraktiver.
Ich denke mal, Potsdam wäre mit einer Westumfahrung besser aufgehoben als mit einer Ostumfahrung…
Der Vorschlag würde nach einem Neubau auf der Großbeerenstr. oder einer Verlängerung der Babelsberg-Trasse erst seine volle Wirkung entfalten. Dann gäbe es mehr Züge aus Osten. Eine Linie Krampnitz/Bornstedt – Babelsberg – Drewitz könnte dann das Zentrum entlasten.
Eine Westumfahrung hingegen würde wieder auf die Hauptachse PdE-Hbf zulaufen.
Warum diese merkwürdige Verzweigung an der Langen Brücke mit zwei eingleisigen Verbindungskurven? Warum kein normales jeweils zweigleisiges Gleisdreieck?
Gerne doch