Ein Kommentar zu “P47 Pula – Lupoglav – Buzet – Divaca (- Pivka – Ljubljana)

  1. Wäre schön, wenn du transparent darstellen würdest, welche Änderung ggü dem Status quo du tatsächlich vorschlägst. Ist ja nicht so, dass auf der Strecke nach Pula aktuell kein Personenverkehr stattfinden würde. Im Fahrplan für 2026 sehe ich pro Werktag 8 Verbindungen je Richtung auf dem innerkroatischen Abschnitt (z.T. nur Pula <-> Lupoglav), zusätzlich an Samstagen einen Umlaug Pula <-> Divaca und einen wöchentlichen Fernzug aus Zagreb über Ljubljana nach Pula. Die Zahl der Umläufe erhöht sich mit deinem Vorschlag also um eins, das ist doch nicht wirklich einen Vorschlag wert, oder sollen die Züge zusätzlich zum bestehenden Plan verkehren?

    Die Vertaktung ist ja schön, aber die HZPP werden ihre Gründe haben, warum das Angebot bislang nur bedingt vertaktet ist. Unter anderem würde ich hier mal anführen, dass dein Fahrplan zum Pendeln maximal unbrauchbar und eine signifikante Verschlechterung ggü dem Status quo ist, da morgendliche Verbindungen stark ausgedünnt werden. Durch den früheren Sonnenauf- und -untergang in Osteuropa ist 9 Uhr für die erste Ankunft in Pula ein schlechter Witz, wohingegen 1 Uhr nachts wohl eher eine Leerfahrt sein wird. Auch ist ein Zweistundentakt im Berufsverkehr einfach nicht gut, da sehe ich keinen Vorteil. Im Übrigen besteht auch heute ja schon ein partieller Taktfahrplan, die drei morgendlichen Verbindungen sind in einem losen Zweistundentakt und nachmittags besteht dann wieder ein Zweistundentakt, der partiell verdichtet wird. Die sehr große Taktlücke vormittags ist blöd, passt sich aber der Nachfrage an. Wäre schön, die zu schließen, aber deswegen sollte nicht das Angebot in den nachgefragten Zeitfenstern verschlechtert werden.

    Die einzige Verbesserung ist also die Durchbindung nach Divaca, aber da frage ich mich echt, was das bringen soll. Auf slowenischer Seite der Grenze ist Niemandsland und der grenzüberschreitende Pendelverkehr nach Divaca wird sich stark in Grenzen halten, schließlich war das vor drei Jahren noch eine Schengenraumaußengrenze. Der Verkehr wird sich sicherlich entwickeln, aber das dauert halt.

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