Offenbach/M: Straßenbahn Teil 3

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Beschreibung des Vorschlags

Allgemein

ich lege allen Leuten ans Herz sich meinen Teil1, und Teil2 anzuschauen! Danke.

Auszug aus Teil 1

Die Ausgangslage ist, dass in Offenbach, eine 150KEW Stadt, Straßenbahnen, wie in vielen westdeutschen Städten, Stück für Stück stillgelegt wurden. Eine Stadt wie Offenbach kann nur von einer Straßenbahn profitieren,  und hier wären wir wieder beim Thema Straßenbahn vs Bus in einer Großstadt, und der Gewinner ist immer eindeutig. Aus diesem Grund erarbeite ich gerade ein Netz, bestehend aus 5 Straßenbahnlinien, denn in anderen Vorschlägen wird die Straßenbahn als Verlängerung derer in Frankfurt gesehen, ich spreche hier von einem Netz, mit Schnittpunkten zur Frankfurter Straßenbahn. Die Straßenbahn sollte wieder das Rückgrat des ÖPNV in Offenbach werden. Da es schon so viele Vorschläge zum Thema Straßenbahn gab, denke ich dass ich dies nicht noch einmal superdetailreich erläutern muss, jedoch muss meine gewählte Streckenführung begründet werden, wass ich kurz, knapp und ausreichend tun werde.

Infrastruktur

Die Strecke startet am Mainufer am Nordring. Weiter führt sie auf eigenem Gleiskörper neben der Straße entlang des Nordrings, und trifft an der Carl-Ulrich-Brücke auf eine Linie aus Frankfurt. Die Gleise schwenken in die Straßenmitte. Weiter führt diese in der Kaiserstraße bis zum Busingpark. Hier wird dann in die Berliner Straße abgebogen. Weiter hinten am Marktplatz biegt meine Strecke in meine Innenstadtachse.

Meine Linie führt weiter geradeaus bis nach Tempelsee. Entlang dieses Abschnitts entstehen folgende Knotenpunkte:

– Gleiskreuz Hauptbahnhof Ost (Linie aus Lauterborn sowie aus Ostbahnhof) + Stumpfendstelle am Martin-Luther-Park + Wendeschleife nach der Unterführung

– Gleiskreuz Friedrichsring (Linie aus/nach Ostbahnhof und Dreieichring)

– Gleisdreieck mit Abzweigsstrecke Richtung Odenwaldring

In Tempelsee biegt die Strecke in den Brunnenweg. Am Tempelseepark soll aus Platzgründen eine Wendeschleife entstehen, da aus nachfragetechnischen Gründen Zwischentakte hier enden sollten. Jetzt schon in Bieber biegt die Strecke in die Hamburger Straße an der gleichnamigen Haltestelle, samt Gleiswechsel im Störfall.

Der weitere Streckenverlauf ist Odermühlstraße – Seligenstädter Straße – Dietersheimer Straße, wobei ein kleiner Teil ab Seligenstädter Straße eingleisig gebaut wird. Am Bahnhof Bieber endet die Linie in einer doppelgleisigen Stumpfendestelle.

Abstecher Odenwaldring

An der Haltestelle Waldstraße sticht eine kurze Strecke ab, und endet an der Haltestelle Odenwaldring. Sie verläuft auf eigenem Gleiskörper in Mittellage. Bedeutetende Haltestellen sind die vor dem Ringe-Center und am Odenwaldring wo Umstieg nach Buchrain besteht.

Wieso diese Strecke?

Nordend ist eines der wichtigsten Stadtteile Offenbachs, und legitimiert meiner Meinung nach eine Straßenbahn. Dann stellt die Waldstraße die wichtigste Nord-Süd-Achse in Offenbach dar, und sollte demnach auch von einer Straßenbahn auf voller Länge angefahren werden. 

Das Problem von Bieber ist, dass man attraktiv in die Innenstadt kommt, aber der Rest Offenbachs eher mau mit Bieber vernetzt ist. Deswegen halte ich es für sinnvoll, die Strecke ein kleines Stück nach Bieber zu erweitern.

Um das Musikerviertel u.a. optimal zu erschließen, sowie Lauterborn wenigstens tangential anzubinden, finde ich auch den Abstecher sehr sinnvoll.

Betrieb

Klassisch sollte diese Linie im T10, und Sonntags im T15 bedient werden. Den Abstecher nach Odenwaldring bedient eine Verstärkerlinie, welche zur HVZ und im Shoppingverkehr im T10 verkehrt, sonst im T20, denn so entsteht eine sehr leistungsstarke Nord-Süd-Achse. Bieber wird in Nebenverkehrszeiten ausgedünnt.

Linie 33

Nordring¹ – Carl-Ulrich-Brücke – Marktplatz – Hauptbahnhof Ost – Buchhügel – Tempelsee² – Bieber³, 7km

Linie 34

Gewerblich-Technische-Schulen – Marktplatz – Hauptbahnhof Ost – Buchhügel – Ring-Center – Odenwaldring, 3½km

– Die Linie 101 entfällt. Zur Kompensation verdichte ich die Linie 102. Im Norden verkehrt die Linie 104 nur bis/ab Marktplatz, allerdings über Kaiserstraße.

Taktgebung 33

Werktags

– 5.00 – 6.30: T20

– 6.30 – 9.00/14.30 – 17.30: T10

– 9.00 – 14.30: 1-2 T10, 2-3 T20

– 19.00 – 21.30: T15; 2-3 T30 (Freitags bis 22.00)

– 21.30 – 22.30: T30 (Freitags bis 1.00)

– 22.30 – 5.00: kein Verkehr (Freitags/F bis 6.30)

Samstags

– 6.30 – 8.00: T30

– 8.00 – 9.30: T20

– 9.30 – 18.30: T10; 2-3 T10/20 (gerundet T15)

– 18.30 – 22.00: T15; 2-3 T30

– 22.00 – 1.00 : T30; 2-3 kein Verkehr

– 1.00 – 8.30/F: kein Verkehr

Sonntags/Feiertags

– 8.30 – 10.00: T30

– 10.00 – 21.00: T15, 2-3 T30 (außer 13-17)

– 21.00 – 22.00: T30

– 22.00 – 6.30/F: kein Verkehr

Taktgebung 34

Werktags

– 5.00 – 6.30: T20

– 6.30 – 9.00/14.30 – 17.30: T10

– 9.00 – 14.30: 1-2 T15

– 19.00 – 21.30: T15

– 21.30 – 5.00: kein Verkehr (Freitags/F bis 9.00)

Samstags

– 9.00 – 21.30: T15

– 21.30 – 10.00/F: kein Verkehr

Sonntags/Feiertags

– 10.00 – 20.00: T15

– 20.00 – 6.30/F: kein Verkehr

* F = Folgetag 

Vorschau

Im nächsten und letzten Vorschlag plane ich die Linie 35 aus Frankfurt-Ost, welche via Carl-Ulrich-Brücke, Innenstadtachse zum Ostbahnhof verkehrt.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Haben Sie Fragen zu diesem Vorschlag? Oder möchten Sie aus anderen Gründen gerne direkt mit dem Autor des Vorschlags in Kontakt treten?

Ganz gleich, ob Sie aus den Reihen von Politik und Verwaltung, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder auch als Privatperson Interesse an diesem Vorschlag auf Linie Plus haben: Nutzen Sie gerne das Kontaktformular, um eine E-Mail an den Autor des Vorschlags zu verfassen!

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2 Kommentare zu “Offenbach/M: Straßenbahn Teil 3

  1. Nordend ist eines der wichtigsten Stadtteile Offenbachs, und legitimiert meiner Meinung nach eine Straßenbahn.

    Ja, stimmt. Wird auch aktuell von offizieller Seite geprüft.

    Dann stellt die Waldstraße die wichtigste Nord-Süd-Achse in Offenbach dar, und sollte demnach auch von einer Straßenbahn auf voller Länge angefahren werden.

    Auch hier stimme ich dir zu, nur gehe ich noch einen Schritt weiter und favorisiere den Sprung zur Stadtbahn. Eine Straßenbahn im T10 steigert die Kapazität nicht in dem Maße, das für zukünftige Entwicklungen nötig wäre.

    [Die Strecke] trifft an der Carl-Ulrich-Brücke auf eine Linie aus Frankfurt. Die Gleise schwenken in die Straßenmitte. Weiter führt diese in der Kaiserstraße bis zum Busingpark.

    Die Mittelinsel zu nutzen ist nicht nötig und wird meines Erachtens so auch nicht umsetzbar sein. In dem Bereich hab ich mir auch Gedanken gemacht, wie das aussehen könnte.

    Am Tempelseepark soll aus Platzgründen eine Wendeschleife entstehen, da aus nachfragetechnischen Gründen Zwischentakte hier enden sollten.

    Du nennst „nachfragetechnische Gründe“, kannst du die auch benennen? Der 101 fährt bis Bieber/Flurstraße durch. Und immerhin baust du hier 600m zusätzliches Gleis.

    Generell halte ich die vielen Wendeschleifen, Umkehrmöglichkeiten und Endhaltestellen mitten in der Stadt für übertrieben. Ich verstehe noch immer nicht den Sinn hinter der Haltestelle im Martin-Luther-Park. Nachfragetechnische Gründe können es nicht sein.

    Für die Haltestellen ist mein Ausgangspunkt, die jetzigen Positionen zu erhalten. Wo abgewichen wird, muss es erklärt werden. Das betrifft z.B. die Haltestelle Rathaus, die hier einfach fehlt. Ebenso übernehme ich einfach die Namen, wenn es sie schon gibt. Die Rowentastraße (Offenbach Post) und vor allem die Fritz-Remy-Straße (E.v.R.-Straße) brauchen keine neuen Namen.

    Das Problem von Bieber ist, dass man attraktiv in die Innenstadt kommt, aber der Rest Offenbachs eher mau mit Bieber vernetzt ist. Deswegen halte ich es für sinnvoll, die Strecke ein kleines Stück nach Bieber zu erweitern.

    Mit dem 101 hat man nicht unbedingt eine schlechte Anbindung, je nach dem, wo man wohnt. Dennoch ist die Führung nach Bieber sinnvoll.
    In der Obermühlstraße ist es meiner Einschätzung nach zu eng für 2 Gleise. Wie ich darüber nachgedacht hatte, hab ich versucht, das 2. Gleis westlich des Ostendplatzes und etwa im Verlauf der Bieber zu führen. Da weiß ich aber nicht, wie das logistisch aussieht, wenn man an den Kanal ran muss. Ideal fände ich auch eine Weiterführung bis an die Gleise, bevor Richtung Bahnhof abgebogen wird. Dafür stehen aber Gebäude im Weg und das wäre wohl kaum durchzusetzen.
    Noch ein Punkt, vielleicht kommt da noch was, wäre die Anbindung des Bieberer Stadions. Da hatte ich mal überlegt, unter der B448 und westlich des Stadions zu trassieren, hab es aber auch nicht weiterverfolgt.

    Beim Abstecher zum Ring-Center gilt das gleiche wie auch beim Teil 1: Gute Idee, um das Netz zu vervollständigen, unbedingt notwendig ist es nicht.

    Frohe Festtage!

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