Offenbach/M: Straßenbahn Teil 2

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Beschreibung des Vorschlags

Allgemein

Auszug aus Teil 1

denen die Teil 1 noch nicht kennen, lege ich ans Herz sich ihn nochmal anzuschauen, einfach auf den Link klicken

Die Ausgangslage ist, dass in Offenbach, eine 150KEW Stadt, Straßenbahnen, wie in vielen westdeutschen Städten, Stück für Stück stillgelegt wurden. Eine Stadt wie Offenbach kann nur von einer Straßenbahn profitieren,  und hier wären wir wieder beim Thema Straßenbahn vs Bus in einer Großstadt, und der Gewinner ist immer eindeutig. Aus diesem Grund erarbeite ich gerade ein Netz, bestehend aus 5 Straßenbahnlinien, denn in anderen Vorschlägen wird die Straßenbahn als Verlängerung derer in Frankfurt gesehen, ich spreche hier von einem Netz, mit Schnittpunkten zur Frankfurter Straßenbahn. Die Straßenbahn sollte wieder das Rückgrat des ÖPNV in Offenbach werden. Da es schon so viele Vorschläge zum Thema Straßenbahn gab, denke ich dass ich dies nicht noch einmal superdetailreich erläutern muss, jedoch muss meine gewählte Streckenführung begründet werden, wass ich kurz, knapp und ausreichend tun werde.

Weitere essenzielle Informationen sind dem Vorschlag zu entnehmen.

Infrastruktur

Die Strecke startet im Herz Rumpenheims am Kurhessenplatz. Aus Platzgründen sehe ich, dass hier eine Wendeschleife die platzsparendste Lösung ist. Weiter führt die Strecke nach Bürgel via Bürgeler und Rumpenheimer Straße. Am oberen Ende an der Hans-Böckler-Siedlung sollen in Nebenverkehrszeiten ein Teil der Bahnen enden. Im Zentrum Bürgels teile ich die Richtungsgleise in die Rumpenheimer und in die Langstraße auf. Ich plane Kaphaltestellen, also Bahnsteige welche aus erhöhten Fahrbahnen besteht. 

Nach Bürgel führt die Strecke straßenbündig über Offenbacher Straße zum Mainuferpark. Hier enden auch Züge aus Ostbahnhof. Danach biegt die Strecke in die Friedhofstraße, und kurz darauf auf die Bieberer Straße. Straßenbündig führt die Strecke weiter zum zentralen Knotenpunkt Marktplatz. Hier enden Zwischentakte auf der Zentralen Nord-Süd-Achse zwischen Main und Buchhügel, quer durch Zentrum und Lindenfeld.  Der Marktplatz ist dann mit Abstand der wichtigste Umsteigepunkt in Offenbach. Hier treffen geplante Straßenbahnen aus Nordend, Buchhügel und Bürgel auf den Citytunnel. 

Die Innenstadtachse führt weiter über Waldstraße zum Hauptbahnhof. Der Hauptbahnhof Ost ist ein Knotenpunkt aus Bahnen aus Buchrain, Buchhügel und Ostbahnhof. Am Hauptbahnhof ist Umstieg zu vielen Buslinien und dem Regionalverkehr möglich. Die Strecke biegt in die Bismarckstraße. An der gleichnamigen Haltestelle ist Umstieg Richtung Dreieichring möglich. Danach biegt die Strecke in die Sprendlinger Landstraße. 

Die Strecke bindet das Klinikum Offenbach sowie den Odenwaldring an. Hier kann man Richtung Buchhügel umsteigen. An der Haltestelle Merianstraße biegen die Gleise in die gleichnamige Straße. Am Rand von Buchrain endet die Strecke.

Wieso diese Streckenführung?

Mit 20.000 EW zusammen, halte ich eine Straßenbahnverbindung nach Bürgel und Rumpenheim für angemessen, sowie auch die Wohngegend und das Gewerbegebiet um die Sprendlinger Landstraße, und als extra noch Buchrain für würdig genug eine Straßenbahn zu bekommen. Ich favorisiere eine Streckenführung via Innenstadt, da zum Ostbahnhof schon Busverkehr besteht. Die Strecke stellt eine Ergänzung zur Nord-Süd-Achse in Offenbach dar. Die Linie 16 kann dann auch zum Hauptbahnhof verlängert werden.

Betrieb

Klassisch lasse ich die Linie im Mo-Sa im T10, und Sonntags im T15 fahren. Außerhalb von Hauptverkehrszeiten kann man Zwischentakte am Odenwaldring sowie in Bürgel/Hans-Böckler-Siedling enden lassen. (¹Buchrain, ²Odenwaldring, ³Bürgel, ⁴Rumpemheim

Linie 32

Rumpenheim – Bürgel – Mainuferpark – Marktplatz – Hauptbahnhof – Klinikum – Odenwaldring – Buchrain, 7km lang

-> Die Linien 101 und 106 verkehren als Kombilinie Buchrain – Innenstadt – Waldhof

Taktgebung

Werktags

– 5.00 – 6.30: T20

– 6.30 – 9.00/14.30 – 17.30: T10

– 9.00 – 14.30: 1-2 und 3-4 T20

– 19.00 – 21.30: T15; 1-2 und 3-4 T30 (Freitags bis 22.00)

– 21.30 – 22.30: T30 (Freitags bis 1.00)

– 22.30 – 5.00: kein Verkehr (Freitags/F bis 6.30)

Samstags

– 6.30 – 8.00: T30

– 8.00 – 9.30: T20

– 9.30 – 18.30: T10; 1-2 und 3-4 T20

– 18.30 – 22.00: T15; 1-2 und 3-4 T30

– 22.00 – 1.00 : T30; 1-2 kein Verkehr

– 1.00 – 8.30/F: kein Verkehr

Sonntags/Feiertags

– 8.30 – 10.00: T30

– 10.00 – 21.00: T15; 1-2 und 3-4 T30

– 21.00 – 22.00: T30

– 22.00 – 6.30/F: kein Verkehr

* F = Folgetag

Vorschau

Der nächste Teil umfasst die Linien 33/34 welche von Nordend via Innenstadt bis Tempelsee und Bieber führt, mit Ableger im Odenwaldring.

Metadaten zu diesem Vorschlag

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3 Kommentare zu “Offenbach/M: Straßenbahn Teil 2

  1. Der Kern des Vorschlags (Hauptbahnhof, Marktplatz, Bürgel, Rumpenheim) ist OK. Ich bevorzuge stellenweise eine andere Führung, aber das würde ich dann in meinem Vorschlag begründen. Ein Punkt sei genannt, die Schloßstraße kann nicht zweigleisig ausgebaut werden, höchstens eine (ungünstige) Gleisverschlingung. Die 101 fährt dort auch nur in eine Richtung durch.

    Darüber hinaus wird es fragwürdig. Den Sinn hinter der Haltestelle im Martin-Luther-Park erkenne ich nicht. Wofür ist die Strecke durch das französische Gäßchen da; welche Linie soll vom Nordend nach Bürgel fahren, ohne am Marktplatz zu halten?

    Statt in die Merianstraße einzubiegen, könnte zum Buchrainweiher verlängert werden. Am anderen Ende bis zum Schlosspark, wo die 101 heute endet (und eine Wendeschleife besteht). Warum soll eine Wendeschleife platzsparender sein als im Stand zu wenden?
    Du erwähnst, dass die Linien teilweise am Odenwaldring enden sollen. Wie soll das betrieblich aussehen, wenn die Straßenbahn im Straßenraum angelegt wird?

    Schlussendlich noch die Frage, warum die Straßenbahnlinie 16 nur bis zum Hauptbahnhof verlängert wird. Allermindestens hätte ich erwartet, dass sie bis zum Marktplatz fährt bzw. in deinem Vorschlag bis zur GTS (übrigens Singular, obwohl die Abkürzung für einen Plural steht).

    1. Erstmal danke für deine konstruktiven Hinweise!

      Ein Punkt sei genannt, die Schloßstraße kann nicht zweigleisig ausgebaut werden, höchstens eine (ungünstige) Gleisverschlingung. Die 101 fährt dort auch nur in eine Richtung durch.

      Ich habe den Streckenverlauf angepasst.

      Darüber hinaus wird es fragwürdig. Den Sinn hinter der Haltestelle im Martin-Luther-Park erkenne ich nicht. Wofür ist die Strecke durch das französische Gäßchen da; welche Linie soll vom Nordend nach Bürgel fahren, ohne am Marktplatz zu halten?

      Die Haltestelle war als Wendeanlage geplant, ist nun obsolet. Die Strecke durch die Französische Gasse, ist eine Wendeschleife, welche nun durch die Zwischentakte bedient wird.

      Statt in die Merianstraße einzubiegen, könnte zum Buchrainweiher verlängert werden. Am anderen Ende bis zum Schlosspark, wo die 101 heute endet (und eine Wendeschleife besteht). Warum soll eine Wendeschleife platzsparender sein als im Stand zu wenden?

      Du erwähnst, dass die Linien teilweise am Odenwaldring enden sollen. Wie soll das betrieblich aussehen, wenn die Straßenbahn im Straßenraum angelegt wird?

      Das sind kleine Dinge, über die man soäter diskutieren kann. Ich hatte ja die Zwischentakte erwähnt. Ich plane diese Marktplatz – Buchhügel – Odenwaldring zu führen, und dort endende Fahrten binde ich einfach mit diesen Zwischentakten durch, näheres kommt in Teil 3.

      Schlussendlich noch die Frage, warum die Straßenbahnlinie 16 nur bis zum Hauptbahnhof verlängert wird. Allermindestens hätte ich erwartet, dass sie bis zum Marktplatz fährt bzw. in deinem Vorschlag bis zur GTS (übrigens Singular, obwohl die Abkürzung für einen Plural steht).

      Ich habe Teil 3 und Teil 4 schon fertig, diese Ost-West-Achse kommt als allerletztes in einem Teil 5, den noch erstellen werde.

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