14 Kommentare zu “Nürnberg: Straßenbahn Plärrer – Großreuth (- Gräfenbergbahn)

  1. Sorry, aber Nürnberg ist mit S-Bahn, Straßenbahn und Voll-U-Bahn schon sehr gut dabei, ein eine Stadtbahn als viertes Schienengebundenes Verkehrsmittel brauchts echt nicht. Wenn man mit der Gräfenbergbahn was machen will, bitte schauen, dass mans in ein bestehendes System integriert, aber nicht extra dafür was neues hochziehen.

    1. Anfangs dachte ich das selbe wie du, aber: Ich ziehe ja auch nichts neues hoch. Lediglich bei der dritten Variante bräuchte man Zweisystemfahrzeuge, ansonsten kann man komplett auf das Straßenbahnsystem zurückgreifen. Habe das nur als Zweisystem-Bahn kenntlich gemacht, um auf den Systemwechsel zur EBO hin aufmerksam zu machen, ansonsten könnte dies aber auch einfach als Straßenbahn-Vorschlag da stehen.

        1. Zum Hbf kommt man mit der U2 ab Nordostbf schneller.

          Ja, wie gesagt, das hängt dann von der jeweiligen der o.g. Variante ab. Welche fändest du denn am sinnvollsten? Die Bezeichnung ist nachrangig, in Erfurt schimpft sich das auch Stadtbahn, nur weil weitestgehend ein unabhangiger/besonderer Bahnkörper vorliegt. Ist also eher Marketing.

  2. Wenn, dann als nach EBO betriebene Stadtbahn. Sollte es da immer noch Güterverkehr geben (weiß ich nicht), so hat man mit der Rheinuferbahn (Linie 16 der Stadtbahnen Köln-Bonn mit GV in Wesseling) einen funktionierenden Präzedenzfall. Allerdings dann natürlich niederflurig.

    Als Zweisystem-Regiotram: müsste man sich für den zusätzlichen Fahrzeugpark gut überlegen, ob sich dann eine RE/S-Bahn-Durchbindung als Zusatzangebot über den Ring nach Fürth noch lohnt. Eine klassische Tram mit Umstieg ist überflüssig, da ist die U2 schneller.

    1. Denkbar wäre halt ein Zweistufiges System: Die Tram fährt z.B. bis Heroldsberg und hält bis dahin überall (einschl. ein paar neuer Haltestellen oder vllt. sogar Ortsdurchfahrten) und Fürth -Gräfenberg ein beschleunigter Express. Dann würde man nur einen Teil mit Tram-Strom elektrifizieren und die Expresse weiter dieseln.

      Die Fortführung nach Gräfenberg wollte ich aber erst ausarbeiten, wenn ich hier ein paar Meinungen gehört habe 😉

      1. Ich würde mich über diese Fortführung freuen. Schon mit Rücksicht auf das Klima sollte man möglichst weitegehnde Elektrifizierungen anstreben, wie sie in der Schweiz seit Jahrzehnten Standard sind. Die Straßenbahn könnte dann durchaus bis Gräfenberg fahren, ähnlich wie in Hessisch Lichtenau.

        1. Meinetwegen auch gerne. Hätte nur als Konsequenz, dass man erstens mit zusätzlichen Halten sparsam umgehen müsste und zweitens (zwar nach eingehender Prüfung, aber durchaus möglich) dass man zu dem Schluss kommt, dass sich der aufwendigere Umbau (6-gleisig etc.) und der Erhalt des verbleibenden Nordrings für den Güterverkehr nicht lohnt und man sich dies ggf. sogar endgültig verbaut. Also muss nicht so kommen, aber die Erfahrung zeigt, dass das Risiko besteht…

  3. Die Idee gefällt mir. Zu überlegen wäre nur, welche Breite die Fahrzeuge haben sollen. Stadtbahnen nach EBO sind meines Wissens 2,65 m breit. Gibt es Ausnahmen? Eine solche Breite würde aber in Nürnberg zu Problemen führen, die sich nur durch ein Auseinanderrücken der Gleise, also den Neubau der befahrenen Strecken, lösen ließen. Das Beispiel Kassel zeigt aber, dass es auch mit schmaleren Zügen geht, etwa nach Baunatal, wo zwecks Durchleitung des Güterverkehrs an den Haltestellen teilweise sogar Sechs-Schienen-Gleise liegen, damit Güterwagen an den Bahnsteigen für die schmalen Straßenbahnzüge vorbei passen. Ich bin mir nicht sicher, ob man da nach EBO oder BOStrab fährt, so wie dort, müsste es aber in Nürnberg auch gehen. Gleichstrom genügt auf der Strecke nach Gräfenberg, da sie als Inselbetrieb zu betrachten ist. REs sind dort nicht zu erwarten, wenn deine Linie kommt.

    1. Baunatal weiß ich nicht genau, aber nach Hessisch Lichtenau geht ab Kaufungen Papierfabrik weitestgehend nach EBO, abgesehen von der Durchfahrt in Niederkaufungen. Von dem Wechsel zwischen EBO/BOStrab merkt man aber kaum etwas.

      Ob dort tatsächlich noch Güterverkehr stattfindet, weiß ich nicht, man sollte sich das aber in jedem Fall offenhalten. Daher wären schmalere Fahrzeuge wohl das Mittel der Wahl, breiter muss es nur sein, wenn man – wie unter Zeruplals Kommentar beschrieben – zusätzlich noch REs fahren will. Ist dann Abwägungssache, was teurer wäre bzw. den größeren Nutzen hätte.

        1. Weiß ich nicht, ich denke jedoch, dass diese aufgrund der Parallelität zur U2 eingestellt wurde und daher auch eine Relativierung derer wenig sinnvoll ist. Schon jetzt ist es schwierig eine Route zu finden, die nicht zu sehr in Konkurrenz zu einer bestehenden Verbindung steht, da ja die aktuellen Verkehrsströme auch schon weitestgehend abgedeckt werden.

  4. Der Vorschlag wurde angepasst und auf einen reinen Straßenbahnvorschlag reduziert, der einen eigenständigen Nutzen aufweist. Die Durchbindung zur Gräfenbergbahn ist als Option enthalten.

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