Beschreibung des Vorschlags
Es steht schon länger im Raum die Strecken nach Ansbach vorzuholen auf die Gleise 1-3 mittels Überwerfung.
Zudem soll die Strecke nach Fürth auf 2 Gleise erweitert werden. Dadurch können auch die neuen Linien von Markt Erlbach und Cadolzburg ans Empfangsgebäude holen. Dadurch wird aber mehr Kapazität im S-Bahn Bereich benötigt.
Vorschlag
Im Ostkopf entsteht ein Wendegleis für die S3 + S 5, wo sich der aktuelle Serviceweg befindet. Dort enden die S-Bahnen aus Altdorf. Es wird der Bahnsteig von Gleis 30 benutzt.
Im Westkopf wird das aktuelle Abstellgleis für den PRESS Abschleppservice in rtg. EG. verlängert und mit einem Wendegleis ausgestattet. Hier können Züge aus Markt Erlbach und Cadolzburg und Neustadt (Aisch) wenden. Es kann nur eine gewisse länge gebaut werden. (nu 1 ET).. Sonst müsste ein OL Quertragwerk versetzt werden.
Es müssten im Westkopf zusätzliche Weichen her.
Es wäre natürlich zu Begrüßen, dass die S4 mittels Umbau am Dürrenhof nach Neuhaus durchgebunden werden kann.
Vorteile
- Mehr Kapazität auf den Durchgangsgleisen 1-3
- Kürzere Wege für mehr Fahrgäste
Anm.: Es gibt natürlich im Ostkopf noch ein Wendegleis. Es können also Langzüge am Gl. 3 wenden und auf Gleis 2 setzen.
Anm2: Es wurde im Bahninfo Forum die Idee geäußert den Westkopf von Dürrenhof mit der Strecke nach Neuhaus zu verknüpfen. Dadurch kann die S4 zur Volllinie ausgebaut werden.

Erinnert auf den ersten Blick fast an Regensburg Hbf, die langen Umsteigewege zwischen Gleis 108 und 109 über Bahnsteig 8/9. Unmöglich sowas.
1. zu lange Wege zwischen Ost- und Westseite, v.a. für mobiliätseingeschränkte Personen zum Aufzug, oder generell mal für einen „schnellen“ Umstieg zwischen ganz „vorne“ und ganz „hinten“. Männleinlaufen über den Bahnsteig in Längsrichtung statt in Querrichtung in die Unterführung.
2. Ferner längere Wege zum EG und damit zu anderen Verkehrsmitteln. (Genau wegen kürzerer Umsteigewege wurden ja die Gleise 1 – 3 für die S-Bahn festgelegt.)
3. ob und wie lange die Altdorfer Linie, oder allgemeine welcher Ast mit welchem durchgebunden wird oder nicht, hängt von der tagesaktuellen Stimmung von DB und BEG ab. Das kann sich jederzeit ändern.
4. Mit den Wendemöglichkeiten gibt es ja bereits jetzt Probleme mit den Zuglängen an verschiedenen Stellen. Warum wendet die S1 denn mit 5 km Umweg über Stadion?
5. Erweiterung der (S-Bahn-)Strecke nach FÜ auf 2 Gleise… Diese wäre sicher sinnvoll und nötig, aber nachdem erst vor einigen Jahren der Ausbau auf dieser Strecke durchgeführt wurde, wird sich auch langfristig hier nichts oder nicht viel ändern. Ferner müssten irgendwo auch die südlich und westlich von Fürth einlaufenden Strecken einen (niveaufreien) Verschwenk auf die Nordseite haben.
6. Gleiches gilt für die Ansbacher Strecke. Diese kann ohne ein aufwändiges Brückenbauwerk, bzw. komplette Umgestaltung der Verzweigung Richtung Ansbach und Treuchtlingen nicht auf die Nordseite eingefädelt werden.
Die Kapazität auf den Durchgangsgleisen ist auf dem Papier (und bei pünktlichen Zügen) eigentlich ausreichend. Klar, die Praxis läuft anders.
Viel sinnvoller und kurzfristiger realisierbarer wären erstmal durchgehend einheitliche Bahnsteighöhen.