5 Kommentare zu “Nürnberg: Ringbahn als Tram-Train Ring

  1. Nur weil ein Hersteller etwas erfunden hat, heißt es noch lange nicht, dass dies auch tatsächlich überall sinnvoll ist. Warum dies explizit hier gegenüber einer konventionellen Elektrifizierung sinnvoll sein soll, erschließt sich mir nicht.

    Anstelle einer Einbindung der Gräfenbergbahn ins Straßenbahnnetz fände ich eine Einbindung ins U-Bahnnetz sinnvoller: Dies war auch bereits beim Bau der U2 geplant, daher wurde die Abstellanlage nördlich von Ziegelstein auch als Bauvorleistung für eine Ausfädelung angelegt.

    Ironischerweise hat ausgerechnet die U2 der damals stark stilllegungsgefährdeten Gräfenbergbahn einen starken Aufschwung beschert, sodass sie doch nicht stillgelegt wurde.

  2. Mir fehlen hier mal wieder konkrete Begründungen (die vier Stichpunkte unter „Ziele“ sagen da viel zu wenig aus):
    – Warum denn eine Akku-Tram? Wenn „Kosten“ das Argument sind, sollte das näher ausgeführt werden.
    – Warum die gewählte Durchbindung nach Nürnberg (Parallelität zur U2) und wie soll es weiter gehen?
    – Warum und welche Bedienung hat die Stichstrecke in Heroldsberg?

    Bitte mal ein kleines bisschen mehr Mühe geben und die Vorschläge auch zu Ende denken.

  3. Warum die Eisenbahnstrecke überhaupt mit Straßenbahnfahrzeugen nutzen? Es gibt nämlich auch Akku-Regionalzüge. Insgesamt kann ich Baum und Intertrain nur zustimmen, es fehlt vorne und hinten an Begründung. Hier wurde, statt für die einzelne Strecke die beste Lösung zu suchen, eine Technologie genommen und ein möglicher Einsatzzweck gesucht. So ein Ansatz kann zwar durch Zufall zu guten Ideen führen, meistens führt er aber zu suboptimalen, und daher auch schwer zu begründenden Lösungen. Daher setze ich den Vorschlag auf die Löschliste. Wenn nicht innerhalb von drei Tagen nachgebessert wird, kann der Vorschlag also gelöscht werden.

  4. Ich bin Matthias latteyer und Mitglied im Verein zur Förderung der Magnetschwebebahn e.V.

    Wir haben aktuell erfahren, daß das Transportsystem Bögl kurz TSB aus Sengethal die Zulassung vom EAB im November 2025 bekommen hat.

    Diese Bahn besonderer Bauart fährt automatisch, spurgeführt und wird durch das Parteiprogramm der Bundesregierung (CDU/SPD) gesichert, in das BGFG aufgenommen.

    Daher meine Frage, ob Sie das in die Angebotsauswahl für eine Machbarkeitsstudie einbeziehen können? Ich denke hier besonders an eine Ringbahn im Kölner Süden, die bislang fehlt und über den Rhein bis Köln-Deutz führen sollte. Ich danke Ihnen sehr für eine Stellungnahme.

    Info: Magnetschwebebahn.de bzw. https://regionalverkehr.de

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