Beschreibung des Vorschlags
Neubau der Strecke Buir-Bedburg elektrisch für Hochgeschwindigkeitszüge. Auf dieser Strecke sollen Fernzüge und eine RE-Linie von Aachen nach Düsseldorf fahren, wofür die Eisenbahnstrecke Bedburg-Neuss (und mit ihr die RB38) auch komplett elektrifiziert werden muss.
Als Regionalexpresslinie für diese Strecke schlage ich den RE29 als verlängerten belgischen IC A vor, der dann in Düren geflügelt wird, damit ein Zugteil Brüssel, Liege und Aachen mit Düsseldorf und der andere Zugteil Brüssel, Liege und Aachen mit Köln verbinden kann.
Die Schnellfahrstrecke Köln-Aachen soll zwischen Düren und Manheim noch ein bisschen mehrgleisiger ausgebaut werden, damit die beiden Flügelzüge in gleichen Fahrplantrassen fahren können.
Ich habe auch eine direktere Streckenführung über den Tagebau Heimbach gewählt. Mit dieser gewinnt man höhere Reisegeschwindigkeiten allerdings verlangt sie den Bau einer wirklich langen Eisenbahnbrücke.

Und warum genau sollen die Fernzüge aus Brüssel oder Paris an der Millionenstadt Köln vorbei geleitet werden?
Der Begriff „Hochgeschwindigkeitszüge“ ist hier nicht angebracht, da die Kurvenradien keinen Hochgeschwindigkeitsverkehr zulassen. Solche Strecken haben einen Mindestradius von 7000 m, hier haben wir ca. 2000 m! Da kann ein RE schon recht flott durchfahren, aber für einen ICE reicht das nicht. Bei diesen Geschwindigkeiten spricht man nicht von Hochgeschwindigkeitsverkehr.
Auch mir scheint es übrigens nicht sinnvoll, an Köln vorbeizufahren. Ist das der Traum eines Düsseldorfers? 😉
Um von Aachen schnell nach Düsseldorf zu gelangen, gibt es ja noch den Weg über Mönchengladbach. Ich sehe einen Bedarf für diese Strecke daher bestenfalls im Regionalverkehr.
3440m für 300km/h um genau zu sein. Für diesen Vorschlag wohl nicht mehr relevant, aber eine Anmerkung damit hier niemand falsch informiert wird.