Beschreibung des Vorschlags
Der Norddeutschland-Randstad-Express verbindet die Metropolregionen Hamburg und Bremen/Oldenburg über Ostfriesland und Friesland mit der Metropolregion Randstad. Die Randstad meint den acht Millionen einwohnerreichen Ballungsraum im Westen der Niederlande, der sich von Amsterdam nach Rotterdam erstreckt und den größten und wichtigsten Ballungsraum in den Niederlanden bildet. Die beiden Endpunkte dieser Eisenbahnlinie sind die Hauptbahnhöfe Hamburgs und Rotterdams.
Diese Strecke bedarf einiger Neubauten:
- Verbindungskurve im Süden Bremens
- Gleisverbindung Weener – Ihrhove
- IJsselmeer-Querung in Noord-Holland: Diese sollte auch von einer Verlängerung der in Stavoren endenden Nahverkehrszuglinie 37100 benutzt werden. Die Linie 37100 wird über die Brücke nach Schagen und Alkmaar verlängert, wobei Alkmaar der neue Endpunkt wird. Zwischen Stavoren und Schagen bekommt die Nahverkehrszuglinie zwei neue Halte in Wieringerwerf und Wieringerwaard
Im Großen und Ganzen dürfte sie aber einen großen Nutzen für Deutschland und die Niederlande haben. Weil beide Endpunkte Hamburg und Rotterdam zu den bedeutendsten Seehäfen in Europa gehören (Hamburg ist der größte Hafen Deutschlands, Rotterdam sogar der größte der Welt), ist diese Route auch für den Güterverkehr sehr interessant.
Hier eine Liste ihrer Stationen (CS ist die Abkürzung für Centraal Station, dem niederländischen Wort für Hauptbahnhof):
- Hamburg Hbf
- Hamburg-Harburg
- Bremen Hbf
- Oldenburg Hbf
- Leer (Ostfriesland) Hbf
- Groningen CS
- Leeuwarden CS
- Alkmaar CS
- Amsterdam Sloterdijk
- Amsterdam CS
- Amsterdam Zuid
- Schiphol Airport
- Leiden CS
- Den Haag HS
- Rotterdam CS
Diese Linie würde ich übrigens als ICE-Linie fahren lassen, wobei ein IC aber auch denkbar wäre. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass der niederländische IC eher mit deutschen RE-Linien als mit deutschen IC-Linien vergleichbar ist, und das sowohl in Bezug auf Haltestellenabstände als auch auf Austattung der Züge – man sollte jetzt natürlich nicht vergessen, dass die Niederlande von der Größe her auch nur so groß wie das Bundesland Niedersachsen sind und etwa so viele Menschen beheimaten wie das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Um dann Verwechslungen mit den Zuggattungen vorzubeugen, würde ich das Ding als ICE bewerben.

Ich wollte mal sagen, dass meine ICE-Linie von Hamburg nach Rotterdam fertig ist.
Besser wäre über Den Haag HS zu fahren, weil sonst muss du Kopf machen.
Habe ich so eben geändert.
Achja und ich habe Hamburg-Harburg und Amsterdam-Sloterdijk als weitere Halte ergänzt
Kleine Frage: Ich kann die ICE-Linie theoretisch noch an dem einen Ende noch von Hamburg über Lübeck nach Kopenhagen und von Kopenhagen weiter über Malmö nach Stockholm verlängern. Am anderen Ende in Rotterdam bestünde die Option über Rotterdam weiter in Richtung Belgien zu fahren, z. B. via Breda nach Antwerpen und dann weiter nach Brüssel. Allerdings wäre der Weg von Hamburg nach Brüssel über Hannover, Ruhrgebiet, Düsseldorf und Köln kürzer und schneller.
Soll ich das machen oder wäre der Weg Hamburg-Rotterdam schon lang genug? Wobei wir hier ja von einer Linie des Fernverkehrs sprechen.
Der Bahnromantiker in mir bekommt zwar bei Fernzug-Laufwegen wie Brüssel – Hamburg – Malmö ein warmes Herz, aber um Gottes willen. Wie viele verschiedene Stromsysteme willst du da in einen Triebkopf quetschen?
Abgesehen davon stimme ich Inter zu, die Brücke übers Ijsselmeer ist reine Gspinnerei.
Mal wieder eine extrem lange und teure Brücke über das Ijsselmeer. Wie kommst du darauf, dass sich die rentieren könnte? Von Groningen nach Amsterdam geht es „untenrum“ genauso schnell, Leeuwarden und Alkmaar sind jetzt nicht so groß, dass eine Fahrzeitverkürzung für die beiden Städte ein solches Bauwerk rechtfertigen würde.
Ansonsten aber durchaus eine langfristig wünschenswerte Verbindung, auch wenn ich den Standard aufgrund des zwar anzuhebenden aber trotzdem eher mittelmäßigen Streckenstandards eher auf IC oder (I)RE-Niveau setzen würde. Hatte da auch schon mal einen Vorschlag zu.