Beschreibung des Vorschlags
Für die Relation Oslo – Deutschland gibt es nur einen Vorschlag aktuell hier für die Relation Hamburg – Oslo als Nachtzug https://linieplus.de/proposal/nachtzug-hamburg-oslo/. Ich finde, hier kann man den Zug ruhig noch bis und München verlängern, jedoch ab Lübeck auf direktem Weg nach Hannover um Zeit zu sparen und Hamburg zu entlasten. Außerdem sind Halte mitten in der Nacht nicht sinnvoll für schlafende Fahrgäste und Zusteigende.
Warum?
Aktuell braucht man nach Oslo von München aus mit dem Auto und mit dem Zug ziemlich gleich lange 1 Tag. Das ist ziemlich lang, für das es keine solange Strecke ist (1.700 km). Von Hamburg oder Berlin ist die Strecke an einem Tag mit dem Zug auch nur schwer zu schaffen. Dafür ist die Strecke von München nach Oslo gar nicht so schlecht ausgebaut. Den meisten Teil geht es mit mindestens 160 km/h, in Deutschland sogar die meiste Zeit für 200 – 300 km/h. In Dänemark und Schweden sind es auch 160 – 200 km/h. Lediglich der Abschnitt ab Göteborg bis Oslo ist nicht so schnell. Bis 2030 wird auch noch einmal etwas rausgeholt durch den Fehrmannbelt Tunnel und ein Ausbau von Oslo-Göteborg. Daher ist die Relation München Oslo gut in einer Nacht zu schaffen. Gefahren werden soll 3x wöchentlich am Anfang, bei hoher Nachfrage täglich. Der Abschnitt Lüneburg nach Lübeck sollte perspektivisch auch für Güter und Tagesfahrten ausgebaut werden, die neuen norwegischen Flirt sind aber auch Dieselfähig.
Fahrplan München – Oslo:
19:00 München
19:40 Ingolstadt
20:10 Nürnberg
21:10 Würzburg
21:45 Fulda
22:40 Kassel
05:30 Göteborg
08:00 Oslo
Fahrzeug:
Als Fahrzeug sollte der Stadler Flirt Nordic zum Einsatz kommen, 200 km/h reichen hier aus.

Die Halte Kopenhagen, Malmö und/oder Göteborg sind für andere Reisenden nicht interessant?
Vllt nicht alle, aber Göteborg könnte für Aussteiger schon passabel sein.
Und die ICEs sollen dann regulär fahren oder sollen die auf Liege/Schlaf-Angebot umgerüstet werden?
Göteborg wäre tatsächlich zum ergänzen. Malmö und Kopenhagen wäre halt um 2-3 Uhr nachts und da wäre die Nachfrage nicht so groß und Halte sind immer ein Verspätungsrisiko. Ich kann es aber ergänzen. Die Tagzüge sollen regulär fahren. Von München nach Kopenhagen schafft man ab 2030 ja auch problemlos tagsüber in 9 Stunden maximal.