Beschreibung des Vorschlags
Das aktuelle Angebot im Regionalverkehr auf den Relationen München – Rosenheim – Salzburg / Inntal ist eine so ordentliche wir unspektakuäre Angelegenheit. Einmal stündlich fahren die von der Transdev betriebenen Meridians von München nach Salzburg, zwischen München Ost und Rosenheim non-stop. Ebenfalls stündlch gehts nach Kufstein, hier stehen auch noch Grafing Bf, Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld auf dem Programm. Zwischen Rosenheim und Kufstein bzw. Rosenheim und Freilassing werden immer alle bestehenden Halte bedient. Im Tagesrand gibt es zwischen München und Traunstein Verdichter.
Im aktuellen Entwurf für den DTakt gibt es Verbesserungen: nach Salzburg wird durchgehend halbstündlich gefahren, weiterhin ohne Halt bis Rosenheim. Mit einem Flügelzug wird zwischen Rosenheim und Kufstein ein Halbstundentakt hergestellt. Das ist eine spürbare Verdichtung des Angebotes und die Inntaler kommen so auch besser nach München, allerdings, ideal ist das noch bei weitem nicht:
- Aßling, Ostermünchen und Großkarolinenfeld bleiben trotz iher Lage an einer Hauptrelation und vielen München-Pendlern weiterhin nur stündlich erreichbar
- der Simssee ist mit der Bahn weiterhin kaum bis nicht erreichbar
- Relationen wie z.b. Kirchseeon – Prien (vielleicht will ein Kirchseeoner oder Ebersberger auch mal einen Ausflug an den Chiemsee machen) benötigen weiterhin zwei Umstiege in Grafing und Rosenheim – zu viel, um Autofahrer in die Bahn zu locken
- Berchtesgaden ist weiterhin nur mit dem IC-Paar „Königssee“ 2082/2083 direkt von München aus erreichbar, dabei wird München Hbf umfahren
- Berchtesgaden besitzt zusätzlich keine Direktverbindung ins nahe Salzburg, die von der BLB betriebene S4 endet recht unmotiviert in Freilassing
- Der deutsche RV im Inntal endet in Kufstein, für die viel günstigeren Anschlüsse z.b. Richtung Innsbruck und auf die Giselabahn in Wörgl Hbf braucht es einen weiteren Umstieg oder ein EC-Ticket
- der Halteabstand ist allgemein hoch, Potenzial wird an der Strecke stehen gelassen.
Ich möchte hier ein Betriebskonzept vorstellen, dass diese Probleme angeht. Vielleicht etwas zu luxuriös, aber dafür ist diese Plattform ja auch irgendwie da. Dazu gehört auch ein Ausbau der Infrastruktur.
Offizielle Planungen, zu Abschluss zu bringen:
- Neubau Pbf München-Süd/Poccistraße
- Abschluss Projekt ABS 38 mit zweigleisigem Ausbau und Elektrifizierung Mühldorf – Freilassing zur Verlagerung der Railjets, des GV und und u.U. des Tauernverkehrs
- Umsetzung Verlängerung S2 Salzburg bis Traunstein
Eigene Forderungen:
- Zweigleisiger Ausbau Freilassing – Bad Reichenhall Bf, Kreuzungsbahnhof Bayerisch Gmain (zwei Gleise bis Bayerisch Gmain werden sich in der Ortsdurchfahrt Bad Reichenhall leider kaum ausgehen)
- Elektrifizierung und Ausbau Chiemgaubahn (Prien – Aschau), vgl. hier
- Neubau Stationen Rosenheim – Traunstein: Stephanskirchen, Baierbrunn, Krottenmühl (Bf), Rimsting (Bf), Vachendorf b. Traunstein (Bf), Traunstein-Haslach
- Neubau Stationen Traunstein – Salzburg: Lauter, Rückstetten, Straß (Bf), Freilassing West (Bf)
- Neubau Stationen Rosenheim – Kufstein: Pfraundorf (Bf), Reischenhart, Niederaudorf (Bf)
- Neubau Stationen Freilassing – Berchtesgaden: Bischofswiesen Süd (Bf), Bischofswiesen-Winkl (Bf), Hallthurm (schon jetzt bestehender Kreuzungsbahnhof), Bad Reichenhall-Mitte (Bf)
- Reaktivierung Hp Umratshausen Bf
Betriebskonzept:
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RE 1 |
München Hbf – München Ost – Grafing Bf – Rosenheim – Brannenburg – Oberaudorf – Kufstein – Wörgl Hbf – Brixlegg – Jenbach – Schwaz – Hall in Tirol – Innsbruck Hbf |
60 |
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RE 2
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München Hbf – München Ost – Grafing Bf – Rosenheim – Bad Endorf – Prien (Chiemsee) – Bernau (Chiemsee) – Übersee – Bergen (Oberbay) – Traunstein – Teisendorf – Freilassing – |
Salzburg Hbf |
60 |
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Bad Reichenhall Hbf – Bayerisch Gmain – Bischofswiesen – Berchtesgaden Hbf |
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RB 11 |
München Hbf – München Süd – München Ost – Grafing Bf – Aßling (Oberbay) – Ostermünchen – Großkarolinenfeld – Rosenheim – |
– Bad Endorf – Prien (Chiemsee) – Bernau (Chiemsee) – Übersee – Bergen (Oberbay) – Traunstein – Teisendorf – Freilassing – Salzburg Hbf |
60 |
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Pfraundorf – Raubling – Reischenhart – Brannenburg – Flintsbach – Niederaudorf – Oberaudorf – Kiefersfelden – Kufstein |
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RB 12 |
München Hbf – München Süd – München Ost – Grafing Bf – Aßling (Oberbay) – Ostermünchen – Großkarolinenfeld – Rosenheim – Pfraundorf – Raubling – Reischenhart – Brannenburg – Flintsbach – Niederaudorf – Oberaudorf – Kiefersfelden – Kufstein |
60 |
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RB 13
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Rosenheim – Stephanskirchen – Baierbrunn – Krottenmühl – Bad Endorf – Rimsting – Prien (Chiemsee) – |
Urschalling – Vachendorf (Chiemgau) – Unratshausen Bf – Umratshausen Ort – Aschau |
60 |
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Bernau (Chiemsee) – Übersee – Bergen (Oberbay) – Vachendorf b. Traunstein – Traunstein-Haslach – Traunstein |
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S2 (VVS) |
Traunstein – Lauter – Rückstetten – Teisendorf – Straß – Freilassing West – Freilassing – Salzburg Liefering – Salzburg Taxham-Europark – Salzburg Aiglhof – Salzburg Mülln-Altstadt – Salzburg Hbf – Salzburg Kasern -> weiter Richtung Seekirchen, Straßwalchen, Mattighofen |
30 |
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S3 (VVS) |
Bad Reichenhall Bf – Piding – Hammerau – Ainring – Freilassing-Hofham – Freilassing – Salzburg Liefering – Salzburg Taxham-Europark – Salzburg Aiglhof – Salzburg Mülln-Altstadt – Salzburg Hbf – Salzburg Sam -> weiter Richtung Golling-Abtenau, Bischofshofen, Schwarzach/St. Veit |
30 |
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S4 (VVS) |
Berchtesgaden Hbf – Bischofswiesen Süd – Bischofswiesen – Bischofswiesen-Winkl – Hallthurm – Bayerisch Gmain – Bad Reichenhall-Kirchberg – Bad Reichenhall Mitte – Bad Reichenhall Bf – Piding – Hammerau – Ainring – Freilassing-Hofham – Freilassing – Salzburg Liefering – Salzburg Taxham-Europark – Salzburg Aiglhof – Salzburg Mülln-Altstadt – Salzburg Hbf ->verschiedene Weiterführungen möglich, u.a. Straßwalchen – Vöcklamarkt, NBS Seekirchen – Mattsee, Verstärker Richtung Golling-Abtenau |
60 |
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Die RB13 ist in Rosenheim an den RE1 getaktet.
Ziel ist es einerseits, den Maßgaben des D-Taktes zu folgen (siehe halbstündliche Verbindungen nach Salzburg), andererseits bestehende Fahrezeiten nach München nicht übermäßig zu verlängern (was sich ohne Vermeidung eines Überangebotes im Inntal nicht vermeiden ließ), dort aber auch einen echten RE anzubieten. Dazu kommt eine bessere Grunderschließung, die Lösung der oben genannten Probleme (Simssee, Ostermünchen et al., Wörgl, Berchtesgaden) und eine Aufwertung der Chiemgaubahn durch Direktverbindungen in die Kreisstadt Rosenheim.
Die Liniennummern dienen nur der Veranschaulichung und sind nicht als offiziell zu verstehen, ausgenommen in der Salzburger S-Bahn. RE2, RB11 und RB13 werden in den entsprechenden Bahnhöfem geteilt. Am S-Bahn-Verkehr im MVV-Netz sowie dem RV auf der Mangfallstrecke und den Traunsteiner Zweigen nach Ruhpolding und Waging ändert sich nichts. Rosenheim – Rohrdorf ( – Frasdorf) und Bad Endorf – Obing wurden als Reaktivierungskandidaten bewusst nicht berücksichtigt, sie können komplett getrennt betrachtet werden.
Der RE1 bietet im Inntal beschleunigten PV oberhalb der Bummel-S-Bahn auf der Altstrecke, die neue Unterinntalbahn wird nicht genutzt. Dies geschieht unter der Vorraussetzung, dass in der Kombination NBS Grafing – Rosenheim, BBT-Nordzulauf sowie Neuer Unterinntalbahn Kufstein weitestgehend und Rosenheim zumindest teilweise vom FV Richtung BBT umfahren wird.
Offene Fragen:
- Überangebot
- Verlängerung RE1 Brixlegg – Jenbach -> Innsbruck?
- Integrierung RE13 in ein RoRegio-Konzept?
- RE Berchtesgaden – Salzburg?
- neue S-Bahn-Halte an der Strecke nach Berchtesgaden?

Dann melde ich mich mal zu Wort.
Der deutsche RV im Inntal endet in Kufstein, für die viel günstigeren Anschlüsse z.b. Richtung Innsbruck und auf die Giselabahn in Wörgl Hbf braucht es einen weiteren Umstieg
Das habe ich immer wieder kritisiert. Da unten kommt man aber leider nicht aus seinem Provinzdenken raus.
Ich möchte die Angelegenheit noch etwas dramatisieren:
In Kufstein hat man zwar Anschluss vom Meridian an den Railjet Richtung Innsbruck. Es hält aber nur jeder zweite Railjet in Kufstein und genau diese fahren dann in Jenbach durch, mit der nachfolgenden S-Bahn verpasst man die Anschlüsse in den Knoten Wörgl und Jenbach, d.h. das Zillertal kann ab München z.B. nur mit den Brenner-ECs vernünftig erreicht werden.
Noch blöder ist es, dass diese Reisekette auf die ab München zur ungeraden Stunde, Minute 43 abfahrenden Meridiane fällt. Dort fährt aber schon 9min. früher der EC Richtung Verona ab. Wäre es wenigstes der zur gerade Stunde, dann hätte man noch einen verkappten Stundentakt Richtung Kitzbühel, Mayrhofen oder Innsbruck.
Der Nahverkehr müsste zwingend bis Wörgl fahren und zwar alle Züge, damit dort zu jeder Stunde die Railjets erreicht werden können und zumindest auf die Giselabahn nicht zweimal kurz hintereinander umgestiegen werden muss. Kein normal denkender Mensch lässt hier das Auto stehen.
Relationen wie z.b. Kirchseeon – Prien (vielleicht will ein Kirchseeoner oder Ebersberger auch mal einen Ausflug an den Chiemsee machen) benötigen weiterhin zwei Umstiege in Grafing und Rosenheim – zu viel, um Autofahrer in die Bahn zu locken
Außer am Tagesrand, wenn die Salzburger Meridiane in den Kufsteiner Lagen fahren und diese Halte bedienen. 😉
Aber ja, das ist ein Problem. Rosenheim hat ja schon die beiden Eurocitys nach München, die überlagert im Stundentakt und bis zum Ostbahnhof haltlos fahren. Ich denke nicht, dass man hier dann noch einen Regionalverkehr benötigt, der die vier Halte auslässt. Bei Grafing verursacht das ja auch Schäden, weil hier kein Umstieg Richtung Ebersberg stattfinden kann.
Es hätte aber derzeit keinen Sinn, wenn die Salzburger Meridane das abklappern würden. Dann hätte man ja auch keinen Halbstundentakt, sondern zwei Züge direkt hintereinander. Ein sauberer Halbstundentakt für Aßling usw. dürfte aber mit Blick auf den Zielfahrplan aus Trassengründen nicht gehen. Die Strecke ist ja auch völlig dicht.
RE 1 München Hbf – München Ost – Grafing Bf – Rosenheim – Brannenburg – Kiefersfelden – Kufstein – Wörgl Hbf 60
Tut mir leid, aber da sehe ich dagegen überhaupt keinen Sinn. Selbst mit Deinen neuen Halten sind das Rosenheim südwärts nur sehr wenige Stationen. Da lohnt es nicht, einen RE anzubieten, der punktuell und auch völlig willkürlich Halte auslässt. Die massiven Erreichbarkeitsdefizite zwischen dem deutschen Inntal und Innsbruck, Mayrhofen, bzw. Kitzbühel gehst Du damit ja überhaupt nicht an. Kufstein ist generell kein plausibler Endpunkt eines Nahverkehrszuges, weil es nur 10km von einem Knoten entfernt liegt. Man stelle sich vor, jeglicher deutscher Zugverkehr ende in Freilassing statt Salzburg. So ählich ist es dort unten mit Kufstein und Wörgl.
Ich möchte übrigens noch darauf aufmerksam machen, dass DB FV wohl beabsichtigt, den EC-Verkehr zwischen München und Innsbruck zu verstündlichen und zwar nicht erst nach dem BBT-Nordzulauf, sondern schon sehr bald. Offenbar lässt sich mit einem Zweistundentakt der Markt nicht abdecken. Gut so! Ob das saisonal oder dauerhaft geschehen soll, ist natürlich die interessantere Frage.
Dein RE1, der ja auch nur drei Stopps mehr hat als der EC, wirkt hier aber kontraproduktiv, weil es dann sein könnte, dass ein Stundentakt für DB FV nicht mehr wirtschaftlich wäre. DB FV verdient ja nur an seinen eigenen Fahrkarten und wenn man hier Fahrgäste aus Wörgl, Kufstein oder Rosenheim abgrast, dann schwächt das die Rentabilität. Ich bezweifle auch, dass die BEG an der Bestellung von beschleunigtem Regionalverkehr im deutschen Inntal interessiert wäre.
Die Verlängerung der S-Bahn ist überfällig. Da stimme ich zu.
Die RB13 gefällt mir gut. Die Aschauer Züge sollten zwingend die Paar Kilometer bis Rosenheim durchfahren, damit dort der Fahrgastwechsel stattfinden kann.
Direktzüge nach Berchtesgaden sind auch extrem wichtig.
Also wie gesagt, bis auf den RE1 und die fehlende Durchfahrt bis Wörgl gefällt mir das.
Danke.
Ja, der „RE 1“. Im Grunde ist das ein Produkt aus zwei Überlegungen bzw. Wünschen: dem deutschen Inntal einen echten RE nach München anzubieten (nach Salzburg funktioniert es in Ergänzung zu den IC/ECs ja auch) und gleichzeitig das Kufstein/Wörgl-Problem zu lösen. Die Tiroler S-Bahn wird immer in Kufstein enden, natürlich will der VVT erstmal die Verbindung in die Landeshauptstadt sicherstellen. Gut, ist ja auch legitim.
Ist Kufstein rein anschlusstechnisch das ideale Ende? Ne, da simmer uns einig. Will man aber nicht die Tiroler S-Bahn entweder ohne Dopplungen bis Rosenheim verlängern (was den deutschen Inntalern nicht schmeckt, München ist das wichtiger Ziel) bzw die S-Bahn mit einem vergleichbaren Effekt nach Wörgl zurückziehen, blieb für mich nur die Alternative eines beschleunigten Regionalverkehrs, der on top zum bestehenden Grunderschließer fährt.
Warum Brannenburg und Kiefersfelden als Halte? Brannenburg ist die größte Anrainergemeinde, Kiefersfelden deutscher Grenzbahnhof. Die Raublinger überlebens durch die Nähe zu Rosenheim, einzig für Oberaudorf kann es etwas problematisch werden.
Ursprünglich hatte ich ja eigentlich den Wunsch, das Ding als REX auf der Altstrecke bis Innsbruck durchlaufen lassen, das wurde mir aus Sicht des VVT aber doch a bisserl zu utopisch. Bei Berücksichtigung des FV bin ich eigentlich immer von der Kombination Neue Unterinntalbahn + BBT-Nordzulauf + NBS Grafing – Rosenheim ausgegangen, sodass der Zeitvorteil inklusive Teilumfahrung von RO und Kufstein ggü. schellem RV doch signifikant wäre.
Hast du ne Quelle für den Stunden-FV im Inntal prä-BBT-Nordzulauf? Höre ich gerade zum ersdten mal?
Hast du ne Quelle für den Stunden-FV im Inntal prä-BBT-Nordzulauf? Höre ich gerade zum ersdten mal?
Ich bin auch ganz verwundert gewesen. Gäb es sowas wie PN auf Linieplus, würde ich dir so eine jetzt schicken. 😉
Bei Kufstein wird ziemlich genau wie von Dir argumentiert, d.h. Doppelung mit dem S-Bahn-Verkehr (Abschnitt Kufstein-Wörgl) und zugleich im nachfrageschwächsten Bereich des gesamten Zugverkehrs (Distanz zu Rosenheim und Innsbruck). Kufstein-Wörgl sind aber nur 10km und generell steigen ja viele Fahrgäste aus der S-Bahn in Wörgl in den Railjet um, weil der Innsbruck früher erreicht. Da man bei den derzeitigen Lagen der Meridian-Züge einen perfekten Übergang in Wörgl auf den Railjet erreichen würde, könnte das durchaus Akzeptanz finden. Ich pläderie daher für eine Verlängerung des Merdian nach Wörgl mit Bedienung aller Stationen und bahnsteiggleichem Übergang auf den Railjet. Dann kommt man auch vom dt. Inntal zumindest stündlich und deutlich flotter als bislang nach Innsbruck.
Im tiroler Inntal wird man denke ich leichter jemanden finden, der nach München will (Berufspendler) als jemand aus dem deutschen Inntal, der sich die ewige Bummelei mit der S-Bahn nach Innsbruck antun will. 😉
nach Salzburg funktioniert es in Ergänzung zu den IC/ECs ja auch
Ist ja auch deutlich nachfragestärker und außerdem ist die L62 in Bayern ja überregional und endet nicht in München wie die Brenner-ECs. Das lässt sich nicht wirklich auf die Inntalstrecke übertragen.
Kiefersfelden deutscher Grenzbahnhof
Ist für mich so der bayrische Teil Kufsteins (wo dein RE und auch der EC hält). Da hält man lieber in Oberaudorf.
Man wird aber keinen beschleunigten Regionalverkehr im deutschen Inntal bestellen. Da bin ich mir sehr sicher. Mit einem Stundentakt-EC und ggf. Halbstundentakt-RB ist das da unten alles gut abdeckt, besser fast als es die Nachfrage hergibt. Ich meine, da unten gibt es zwischen Rosenheim und Kufstein nicht mal ne Schule.
Ursprünglich hatte ich ja eigentlich den Wunsch, das Ding als REX auf der Altstrecke bis Innsbruck durchlaufen lassen, das wurde mir aus Sicht des VVT aber doch a bisserl zu utopisch.
Ahhh, jetzt versteh ich es. Die ECs fahren alle an Rosenheim und Kufstein vorbei und dafür gibt es dann Deinen RE1. Das fände ich gut. Den braucht es dann ja auch.
Ne, davon wüsste ich auch nix…
Ich verstehe deine Argumentation schon mit Wörgl, an sich bin da auch dabei. Ich halte es nur schlicht für ausgeschlossen dass der VVT die S-Bahn nach Wörgl zurückzieht, entsprechend werde ich bei Kufstein bleiben. Dafür ja den RE, wo tatsächlich Oberaudorf mehr Sinn ergibt.
Kufstein grundsätzlich raus, Rosenheim sollte aber zweistündlich weiterhin vom EC erreicht werden. Da hat man schlicht zu viele Anschlüsse, um den Knoten komplett vom Brennerverkehr abzuhängen. Mangfall, Chiemgau, Mühldorf – Landshut.
Rosenheim sollte aber zweistündlich weiterhin vom EC erreicht werden.
Welcher? Die Brenner-Linie oder der geplante München-Innsbruck-Verdichterpendel?
Ja, das ist die Frage. Hängt davon ab, ob das im DTakt anvisierte Programm (München – Brenner + München – Innsbruck-Verdichter) so kommt wie derzeit geplant. Würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn es dann nur zweistündlich PV durch den BBT gibt – aber ein anderes Thema.
Wenn Konzept nach DTakt: dann muss der Brennerfahrer eigentlich in Rosenheim halten – wie gesagt, dafür hat die Stadt zu viele Anschlüsse. Den Kurzläufer dann vorbei und lieber irgendwie noch weiter innerdeutsch durchbinden. München – Innsbruck ist für ne dedizierte FV-Linie doch arg kurz.
Wenn nicht, also stündlich durch den BBT: dann ists ja wurscht, Stunde 1 Halt in RO, Stunde 2 halt nicht.
DB und ÖBB wollten schon länger einen Stundentakt auf der Brennerbahn anbieten, weil besonders wochenends und im Sommer mit dem derzeitigen Angebot der Markt nicht bedient werden kann, wobei die Auslastung im Brenner-EC eh sehr stark schwankt, v.a. wegen Touristen. Es hieß bislang, dass die trenitalia nicht mehr Trassen zur Verfügung stelle oder dass Trassen vergeben wären, die dann später gar nicht gefahren werden. Darum kommt scheinbar eine Verbindung hinzu, die halt München-Innsbruck etwas entlastet/verdichtet.
Wie gesagt wundert mich das alles selbst, denn im Tagesrand hat man ja auch nur sehr wenige Verbindungen. Die erste ab München fährt um 7.34 (5.34 wäre noch gut) und die letzte 19.34 nach Innsbruck. Von Bozen nach München geht es erst nach 10 los.
München – Innsbruck ist für ne dedizierte FV-Linie doch arg kurz.
Danke, dass auch Du das so siehst.
Früher sind ICE abends in die EC-Trasse nach Innsbruck durchgefahren. Wird leider auch nicht mehr gemacht. Ich weiß nicht warum, wäre aber möglich, dass es wegen dem Kilometerausgleich so kam.
Wenn nicht, also stündlich durch den BBT
Das ist das, was man will, aber nicht kann und auch nicht damit rechnet künftig zu können.
Wenn nicht, also stündlich durch den BBT: dann ists ja wurscht, Stunde 1 Halt in RO, Stunde 2 halt nicht.
Naja, Rosenheim bindest damit dann auch nicht wirklich ins deutsche Netz ein, wenn der in München endende in Rosenheim hält. Sollte man meine Idee umsetzen die L62 über Mühldorf zu schicken, dann würde Rosenheim sogar komplett von langlaufendem FV Richtung Deutschland abgehängt.
Für mich stellt sich da eh die Frage, ob man Rosenheim im BBT-Nordzulauf nicht eigentlich voll einbinden müsste, sodass zumindest im Brenner-Verkehr dort alles halten kann. Der Brenner-EC nimmt hinter der Grenze sowieso jeden Knoten mit (Wörgl, Jenbach, Franzensfeste, Brixen, Bozen) und Rosenheim ist für München-Innsbruck ein sehr viel kleinerer Umweg (ca. 5min.) als für München-Salzburg (ABS38). Dann baut man halt mehr im Bestand aus und macht westlich von Rosenheim eine Überwerfung.
Wie willst du das mit zwei gleisen zwischen Kufstein und Rosenheim machen?
Hast du schon mal drüber nachgedacht eine der S-Bahn linien bis nach Rosenheim zu verlängern?
Stichwort BBT-Nordzulauf.
Eine S-Bahn bis nach Rosenheim, dafür müsste man halt fundamental umdenken, was man in München unter dem Begriff S-Bahn versteht. Das aktuelle Rollmaterial (Vmax 140, keine Toiletten, 96cm, sagen wir zweckmäßiger Komfort) ist dafür zumindest eher so mittel geeignet. Im D-Takt sollen maximal Express-S-Bahnen nach Wasserburg geführt werden, aber nicht über Grafing hinaus nach Rosenheim.
Eine S-Bahn bis nach Rosenheim, dafür müsste man halt fundamental umdenken, was man in München unter dem Begriff S-Bahn versteht.
Schau mal in den D-Takt rein und schau nach Landshut, Stichwort Express-S-Bahn. Witzigerweise habe ich dazu schon ein Liniennetz sowohl für Landshut wie auch Rosenheim auf Basis des D-Takt erstellt für die Erweiterung des MVVs um die Knoten Landshut und Rosenheim, was aber seit mittlerweile Monaten auf meinem Rechner verstaubt…
Ich weiß, aber danke. Auf der Achse ist ne halbstündliche SX nach Ebersberg vorgesehen, die stündlich weiter nach Wasserburg fahren soll. Was ich grundlegend auch für ne richtige Maßnahme halte, so kommen die Ebersberger und der Filzenexpress elektrisch und in annehmbarer Fahrzeit umsteigefrei nach München. Zusätzlich fährt eine weitere S im Viertelstundentakt ab Zorneding, halbstündlich ab Grafing Bf. Da all diese Zuggruppen den S-Bahn-Strang nutzen müssen, um in Trudering oder Zorneding halten zu können sehe ich für eine weitere SX nach Rosenheim, insbesondere halbstündlich echt keinen Platz. Die Vorortsgleise sind voll. Wenn man auf die Ferngleise wechselt kannste auch gleich wieder nen RE draus machen, denn da ist zwischen Grafing und Ostbahnhof weit und breit kein Bahnsteig zu finden.
auf den Vorschlag bin ich sehr gespannt 😉
Weil’s mir gerade aufgefallen ist melde ich mich mit meiner Wenigkeit auch mal wieder zu Wort.
Allgemein ists relativ nen sympathischer Vorschlag, vor allem im Hinblick auf eine (theoretische) Verlängerung des RE1. Das wäre schon noch was. Müsste man halt sich mal gemeinsam an nen Tisch setzen und gemeinsam miteinander Verkehrspolitik machen, statt gegeneinander, wie es mir (von beiden Seiten und nein hier kommt jetzt keine Diskussion darüber…?) momentan eher vorkommt.
Eine persönliche Anmerkung hätte ich noch: Es ist meiner Meinung nach absolut notwendig, die S4 mal (zumindest) durchgängig in den Salzburger Hbf. zu führen. Es braucht da nicht unbedingt nen zusätzlichen RE/REX, da tut’s schon ne Durchbindung leicht.
Auch nen Halt in R’hall Mitte könnte man andenken, wobei ich mir ehrlich gesagt da weniger Mehrwert erwarte.
Sonst sieht das durchaus vielversprechend aus, insbesondere der Halbstundentakt nach Salzburg gefällt mir recht gut. Da würde ich bei der RB11 allerdings noch den Halt in Rosenheim nachtragen, den hast vergessen.
Mit diesen Worten verschwinde ich dann mal wieder in der Versenkung und hoffe dass das so oder zumindest ähnlich umgesetzt werden kann.
Stimmt, die Durchbindung für die S4 ist eigentlich überfällig. RO ist nachgetragen. Inntal – ja, mei, das Thema müssen wir echt nicht aufrollen. Wenns die Möglichkeit für so einen Durchläufer gibt, nehme ich in gerne.
Schön, dasst mal wieder vorbeischaust! ?
Danke Dir fürs hinzufügen der S4 🙂
Und ja kann ich gut verstehen dass wir da nicht nochmal ne Inntaldiskussion wollen, da gibts einfach zu unterschiedliche Ansichten.
Vorschlag gemäß Feedbach aktualisiert.
Warum ist die Tabelle auf einmal so riesig? Ich weiß es nicht. Anders war das Ding partout nicht mehr zu importieren, ohne komplett das Seitenlayout zu zerschießen.