5 Kommentare zu “Neugraben/Hausbruch Hängebahn

    1. Vielen Dank!

      Was kostet denn eine H-Bahn im Vergleich zu einer Straßenbahn?

      Guter Punkt. Da gibt es wenig Beispiele. Ich könnte jetzt alte Daten der H-Bahnen in Dortmund und Düsseldorf nehmen, aber diese wären aufgrund der Inflation wohl schlecht vergleichbar.

      Aktuell ist in Dortmund der Abschnitt Uni- Messe/Stadion geplant. Der Abschnitt ist genau 2,0 km lang und soll bis 2029 in zwei Abschnitten entstehen. Die Baukosten sollen 39 Mio. betragen (Zum Artikel) Dies ergibt einen Wert von 19,5 Mio. pro Kilometer, was etwas günstiger wie bei einer Straßenbahn ist. Zudem habe ich gefunden, dass Träger, Stützen und Co. für einen Kilometer 13 Mio. Euro Kosten (Quelle)

      Bei einer Gesamtlänge von 4,33 Kilometern kommt man damit auf Kosten von 84,4 Mio. Euro.  Da es sich um eine Systemneuanschaffung handelt und man bis dahin vielleicht noch teuerer wird, ist wohl von 90 Mio. Auszugehen. In Dortmund werden wohl bis zu 95% vom Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) getragen. Im Falle Hamburgs müssten dann nur 4,5 Mio von der Kommune kommen. In Hamburgs wird das als Stadtstaat vielleicht etwas mehr sein. Aber mit Fördermitteln kenn ich mich nicht gut genug aus.

      VG Geomaus007

      1. Dann würde das ja ungefähr im Bereich einer Straßenbahn liegen, wobei hier wegen dem Terrain und der Straßenlage eine Hängebahn überzeugt. Es könnte auch wegen der Automatosierung ein niedrigerer Takt angeboten werden.

      2. In Dortmund werden wohl bis zu 95% vom Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) getragen.

        Nein, das wird von vielen auf LiniePlus falsch interpretiert.
        Es werden 95 % der förderfähigen Kosten übers GVFG finanziert. Es sind allerdings nicht alle Kosten förderfähig, sondern nur ein Teil. Beispielsweise sind die Fahrzeuge selbst oder auch der Betriebshof nicht förderfähig.

        Bei neuen Straßenbahnnetzen konnte man als Faustformel sehen, dass nur rund die Hälfte der Gesamtkosten übers GVFG finanziert werden, der Rest muss von der jeweiligen Stadt selber kommen.

        Bei einer Gesamtlänge von 4,33 Kilometern kommt man damit auf Kosten von 84,4 Mio. Euro.  Da es sich um eine Systemneuanschaffung handelt und man bis dahin vielleicht noch teuerer wird, ist wohl von 90 Mio. Auszugehen.

        Für die Fahrzeuge sowie den Betriebshof inklusive sämtlicher Spezialwerkzeugen gehst du von lediglich 5,6 Mio aus?

        1. Nein, das wird von vielen auf LiniePlus falsch interpretiert.
          Es werden 95 % der förderfähigen Kosten übers GVFG finanziert. Es sind allerdings nicht alle Kosten förderfähig, sondern nur ein Teil. Beispielsweise sind die Fahrzeuge selbst oder auch der Betriebshof nicht förderfähig.

          Da scheine ich etwas falsch verstanden zu haben. Ich habe mich schon über die hohe Quote gewundert…

          Für die Fahrzeuge sowie den Betriebshof inklusive sämtlicher Spezialwerkzeugen gehst du von lediglich 5,6 Mio aus?

          Ich denke, dass bei meinem Vergleichswert für Dortmund die Neuanschaffung neuer Fahrzeuge Teil des Projekts ist. Schließlich hätte man sonst einen Fahrzeugmangel. Wird die Neuanschaffung von Fahrzeugen bei Streckenerweiterungen in Dortmund extern verrechnet?

          Ich denke, dass ein Betriebshof (vgl. Dortmund/Düsseldorf) für automatisierte Spurgeführte Systeme wenig aufwendig ist. In Dortmund kommt man mit zwei relativ kurzen Schienen aus.

          VG Geomaus007

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