Beschreibung des Vorschlags
Viele Verbindungen zwischen Köln und Frankfurt sind heute entweder extrem schnell (ICE) oder extrem umständlich (mit vielen Umstiegen). Was fehlt, ist eine bezahlbare, direkte und regelmäßig verkehrende Regionalexpress-Linie, die nicht nur Start- und Zielstädte verbindet, sondern auch die wichtigen Knoten unterwegs bedient.
Was spricht für diese Linie?
-
Direkte Verbindung für Pendler, Reisende und Touristen.
Die geplante Fahrzeit von ca. 3 bis 3,5 Stunden schafft eine attraktive Alternative für alle, die nicht zwingend ICE nutzen möchten, aber auch keine langen Umwege oder Umstiege in Kauf nehmen wollen. -
Bessere Anbindung beider Flughäfen.
Mit Halt an Köln/Bonn Flughafen und Frankfurt Flughafen entsteht erstmals eine direkte Schienenverbindung zwischen beiden Airports – ein echter Mehrwert für Umsteiger, Touristen und Geschäftsreisende. -
Stärkung der Regionen zwischen Köln und Frankfurt.
Orte wie Bonn-Beuel, Koblenz oder Mainz werden nicht nur besser mit den Metropolen verbunden, sondern erhalten auch neue Direktverbindungen untereinander – ohne Umweg über die großen Knotenbahnhöfe. -
Beitrag zur Verkehrswende.
Mit dieser Linie wird der Schienenverkehr für viele Nutzergruppen attraktiver und könnte so einen Teil des Auto- und Busverkehrs auf die Schiene verlagern.
Die geplante Linie verbindet zahlreiche wichtige Städte, Stadtteile, Tourismusorte sowie wirtschaftliche Zentren entlang der Rheinschiene und darüber hinaus. Das Konzept berücksichtigt sowohl große Umsteigeknoten als auch kleinere Stationen mit hohem regionalem Potenzial.
Abschnitt Köln – Bonn – Koblenz:
-
Köln Hbf, Deutz Messe:
Zentrale Einstiegspunkte in Köln, mit direktem Anschluss an Fern- und Regionalverkehr sowie Messezentrum. -
Köln/Bonn Flughafen:
Direkte Anbindung des internationalen Flughafens. -
Troisdorf:
Regionaler Knotenpunkt mit wachsendem Pendleraufkommen. -
Bonn-Beuel, Menden, Bonn-Oberkassel, Niederdollendorf:
Wichtige Stationen im rechtsrheinischen Bonn und Umgebung – derzeit unterversorgt im direkten Fern-/Regionalverkehr nach Süden. -
Königswinter, Bad Honnef, Rhöndorf:
Touristische Zentren am Rhein, mit Bedarf an direkter Verbindung nach Köln, Koblenz und Frankfurt. -
Koblenz Stadtmitte, Koblenz Hbf, Lützel:
Zentrale Umsteigepunkte im Raum Koblenz, Stadtmitte sorgt für kürzere Wege in die Innenstadt.
Abschnitt Koblenz – Mainz – Frankfurt:
-
Neuwied, Bad Hönningen, Linz, Unkel, Leutesdorf:
Regionale Zentren und touristische Orte, bislang vor allem mit Nahverkehr bedient – hier schafft die Linie eine neue Direktverbindung in beide Metropolen. -
Boppard, Rhens, St. Goar, Oberwesel, Bacharach:
Stationen mit touristischem Potenzial entlang des UNESCO-Welterbes Mittelrheintal. -
Bingen Hbf, Gau-Algesheim, Ingelheim, Budenheim:
Wichtige Stationen im westlichen Rhein-Main-Gebiet, bislang oft mit Umstiegen verbunden. -
Mainz Hbf:
Zentraler Umsteigepunkt im Rhein-Main-Gebiet. -
Rüsselsheim, Kelsterbach:
Industriestandorte sowie Anbindung an Wohngebiete westlich von Frankfurt. -
Frankfurt am Main Flughafen:
Direkte Anbindung des größten deutschen Flughafens. -
Frankfurt am Main Hbf:
Endpunkt im Zentrum Frankfurts mit Anschluss an den nationalen und internationalen Verkehr.
Die Einführung dieser Linie würde nicht nur die Mobilität verbessern, sondern auch einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung entlang der Strecke leisten.
Bessere Verbindungen zwischen den Metropolregionen Köln und Frankfurt erhöhen die Attraktivität der Zwischenstädte für Unternehmen, Investoren und Fachkräfte. Eine direkte, schnelle Regionalexpress-Linie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit dieser Regionen, da sie logistisch besser erreichbar werden und sich als Wohn- und Wirtschaftsstandorte gegenüber den Metropolen behaupten können.
Zudem ermöglicht die verbesserte Anbindung neue Potenziale im Tourismus, Einzelhandel sowie für die Ansiedlung neuer Betriebe, da Pendelzeiten reduziert und Erreichbarkeiten vereinfacht werden.
Kurz gesagt:
Die neue Linie ist kein reines Verkehrsprojekt – sie wäre ein Impulsgeber für die gesamte Rheinregion, der Investitionen, Arbeitsplätze und neue wirtschaftliche Perspektiven anzieht.

Köln-Frankfurt im Regionalverkehr erfordert lediglich einen Umstieg: Entweder in Siegen, Koblenz oder Mainz.
Einen Umstieg würde ich jetzt nicht gerade als „extrem umständlich“ bezeichnen.
Selbst wenn man für morgen sucht, findet man schon ICE-Tickets für unter 30 € zu akzeptablen Zeiten.
Wozu braucht es einen direkten RE von Köln nach Frankfurt? Diese Distanz ist eindeutig Fernverkehr. Das Deutschlandticket ist nicht dafür gedacht, eine subventionierte Konkurrenz zum Fernverkehr darzustellen.
Und soll diese Linie eigentlich komplett zusätzlich verkehren? Für mich sieht dies nach einer bloßen Durchbindung von RE8 (NRW) und RE2 (RLP) aus.
Warum soll dieser RE eigentlich bis Koblenz über die rechte Rheinstrecke fahren? Es gibt einen guten Grund, warum das bisschen FV was noch durchs Rheintal fährt eigentlich komplett die linke Rheinseite nimmt…
Außerdem gibt es keine kreuzungsfreie Verbindung vom Flughafen zur rechten Rheinstrecke, das Überwerfungsbauwerk führt entweder auf die S-Bahngleise oder auf die SFS, aber nicht nach Bonn. Aufgrund der hohen Auslastung müsste hier also das Überwerfungsbauwerk nur für diese Linie erweitert werden. Ob sich das lohnt?
Hoffen wir mal dass ChatGPT das nicht liest, sonst behauptet das bald auch noch solchen Quatsch.
Natürlich gibt es seit der SFS KRM auch ICEs die an beiden Flughäfen halten (wenn auch nicht regelmäßig)? Dazu noch ist insbesondere für die vielen Geschäftsreisenden auf dieser Relation selbst die S-Bahn nach Messe/Deutz bzw. dem Hbf., mit Umstieg in den ICE dort, schneller, als sich in diesen Bummel-RE zu setzen.
Diese Orte sind untereinander bereits verbunden, nur die Direktverbinung zwischen Frankfurt und Köln gibt es nicht.
Und besagter ICE ist ja nicht die einzige bereits bestehende Verbindung, die vom Vorschlagsersteller ignoriert wurde. Was passiert mit den vorhandenen REs, die von Frankfurt Hbf nach Eltville, Saarbrücken oder Alzey fahren? Werden diese Linien zerschlagen, oder wird zwischen Mainz Hbf und Frankfurt Hbf ein Zusatzangebot gefahren und wenn ja, warum? Es ergibt überhaupt keinen Sinn, Zugverbindungen zu planen, ohne auf andere und teils schon bestehende Verbindungen Rücksicht zu nehmen.