Beschreibung des Vorschlags
Mein Vorschlag beinhaltet die Errichtung drei neuer Haltepunkte an der Alsenztalbahn zwischen Rockenhausen und Alsenz. Dadurch sollen die ländlichen Gemeinden Dielkirchen (470 Ew.), Bayerfeld-Steckweiler (390 Ew.) und Mannweiler-Cölln (380 Ew.) nach über 50 Jahren wieder einen Anschluss an den schienengebundenen ÖPNV bekommen.
Aufbau der Einzelnen Haltepunkte
Dielkirchen: Bahnsteige gegenüberliegend, nördlich des ehemaligen Bahnhofsgebäudes
Bayerfeld-Steckweiler: Bahnsteige gegenüberliegend, südlich des Bahnübergangs Schlossbergstraße
Mannweiler: Bahnsteig Richtung Kaiserslautern unmittelbar nördlich des Bahnübergangs, parallel zur Bahnhofstraße; Bahnsteig Richtung Bad Kreuznach mit Abstand südlich des Bahnübergangs
Ja, es handelt sich um kleine Gemeinden in einer strukturschwachen Region, doch ein Anschluss an die Schiene würde das mittlere Alsenztal zu einer attraktiveren Region machen. Die momentanigen Busverbindungen der Linie 908 (VRN) sind – vor allem außerhalb der Schulzeiten – völlig unzureichend. Mit den drei neuen Haltepunkten könnte die Buslinie sogar eingestellt werden.
Als Bedienungskonzept für die Strecke schlage ich eine Taktverdichtung des RB65 (Kaiserslautern Hbf – Bingen Hbf) vor. Dabei sollen im Wechsel eine RE und RB Linie verkehren.
RE 65
Kaiserslautern Hbf – Enkenbach – Münchweiler – Winnweiler – Rockenhausen – Alsenz – Bad Münster a.S. – Bad Kreuznach – Bretzenheim (Nahe) – Langenlonsheim – Laubenheim (Nahe) – Münster-Sarmsheim – Bingen (Rhein) Hbf
RB 65
Kaiserslautern Hbf – Enkenbach – Münchweiler – Winnweiler – Imsweiler – Rockenhausen – Dielkirchen – Bayerfeld-Steckweiler – Mannweiler – Alsenz – Hochstätten (Pfalz) – Altenbamberg – Bad Münster a.S. – Bad Kreuznach
Eine Anpassung des zwei-stündlich verkehrenden RE 17 (Kaiserslautern – Koblenz) wäre nötig.
