Beschreibung des Vorschlags
Die Strecke München-Nürnberg ist fast durchgehend für 200-300 km/h ausgebaut. Nur der Abschnitt Petershausen-ingolstadt weißt eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 160 km/h auf. Dies führt zu Fahrzeitverlängerungen auf den wichtigsten Strecken Deutschlands (z.B. München-Berlin, München-hamburg, München-Frankfurt-Ruhrgebiet). Mit einer kleinen Neubaustrecke Petershausen-Baar Ebenhausen und dem Ausbau Baar Ebenhausen-Ingolstadt Nord, ließen sich Fahrzeitverkürzungen von bis zu 14 Minuten einbringen. Bei einem Ausbau Petershausen-Baar Ebenhausen für 230 km/h und für 160 km/h durch ganz Ingolstadt hindurch, würde dies beispielsweise die Sprinter München-Berlin von 3:55 h auf 3:41 h beschleunigen. Auch wird die Relation Nürnberg-München auf 47 Minuten gedrückt (bei Durchfährt in Ingolstadt Hbf). Ich würde vorschlagen, alle Fernzüge über die Neubaustrecke zu führen und zusätzlich den stündlichen RE München-Ingolstadt-Nürnberg, der immer nach Nürnberg verkehrt. Dieser soll dann in München Hbf, Petershausen, Pfaffenhofen, Reichertshausen, Ingolstadt Hbf, Kinding, Allersberg, Nürnberg Hbf halten. Die stündliche RB München-Treuchtlingen befährt weiterhin die Altbaustrecke. Es müssten zwei neue Halte errichtet werden: Pfaffenhofen und Reichertshausen (Tiefbahnhof).

vgl. https://extern.linieplus.de/proposal/nbs-muenchen-petershausen-baar-ebenhausen-ingolstadt/
Interessiert mich, wie du auf 14 Minuten kommst. Ich hatte nur 7 raus.
14 Minuten scheint mir auch Übertrieben. 6-7 Minuten sind schon zuschaffen.
Statt dem Tiefbahnhof in Reichertshausen vielleicht lieber östlich am Ort entlang der Umgehungsstraße.
Der Ort heißt Reichertshofen
Die Idee ist zwar gut, aber die Bahn hat in den letzten Jahren die Strecke Petershausen Ingolstadt gut ausgebaut und viel Geld reingestreckt. Zum anderen besteht in Petershausen dann ein Engpass, wenn aus 4 plötzlich 2 werden. Da ich öfters die Strecke bis Ingolstadt nutze, muss ich leider durch das Nadelohr hindurch. Wenn die RB aus München kommend Richtung Treuchtlingen nur 1-2 Minuten Verspätung hat und die ICE´s pünktlich sind, wird diese oft in Rohrbach oder Baar Ebenhausen von der ICE Linie nach Frankfurt und weiter nach Essen (Dortmund) überholt. Das Problem ist, dass 2-3 Minuten danach der ICE nach Berlin ebenfalls die Bahnhöfe passiert. D.h. aus der Verspätung 1-2 Minuten werden schnell mal 10 Minuten. Der RE hingegen kommt in Ingolstadt etwa 5 Minuten früher als der ICE in Ingolstadt an und hat dieses Problem nicht.
Die Idee gefällt mir.
Eine Bitte hätte ich jedoch. Könntest du die Tunnelportale vielleicht etwas größer darstellen? Passt man den Vorschlag in die Karte ein, ist nämlich nicht erkennbar, dass überhaupt welche dargestellt sind. Man muss schon sehr weit hinein scrollen, um sie erkennen zu können. 🙂
Hm, da ist mir Richards Trasse doch lieber. Der Tiefbahnhof Reichertshofen nur für den MüNüX ist schon ne sauteure Investition, auch, da er viergleisig gestaltet werden müsste – ICEs im Tunnel in voller Fahrt am Bahnsteig vorbei, lieber nicht. Reichertshofen bekommt man, wie ice schreibt, am alten Bahnhof oder zumindest oberirdisch angebunden, für Pfaffenhofen würde es zur Not ein Grünen Wiese-Bahnhof bei Scheyern machen. Wobei ich den MüNüX eh nicht unbedingt von der Altstrecke nehmen würde, die Fahrzeit ist auch so ordentlich und zumindest auf der NIM die Trassengestaltung gar nicht so ohne, will man nicht den ICEs im Weg stehen. Zudem ist Rohrbach für mich wichtiger, als Baar-Ebenhausen.
Nachfragetechnisch natürlich ein No-Brainer. Teil 4 ICEs in der Stunde, MüNüX, dichter konventioneller Regionalverkehr. Wundert mich ehrlich gesagt, dass man zu der Strecke in offziellen Kanälen noch überhaupt nix hört. Würde ja auch mehr Regionalhalte erlauben.
Oh, diese Details sind mir gar nicht aufgefallen. Das geht so natürlich nicht! Du hast Recht, Richards Trasse finde ich auch besser, ich hatte sie nur nicht mehr auf dem Schirm.
Ich meinte auch nur, dass ich prinzipielle eine Abkürzung in diesem Bereich gut fände.