Beschreibung des Vorschlags
Idee für eine Neubaustrecke mit Ausbauabschnitten auf der Relation Nürnberg – Regensburg zwischen Schwarzenbruch und Laaber.
Verlauf
Kurz nachdem sich bei Feucht die Strecken ab Nürnberg trennen beginnt die Schnellfahrstrecke mit einem Tunnel, der den kurvenreichen Streckenabschnitt Schwarzenbruck – Postbauer-Heng unterquert. Kurz nach Postbauer-Heng mündet der erste Tunnel in die Altstrecke kurz vor Neumarkt i. O., die entsprechenden Ausbaumaßnahmen unterzogen wird. Nach dem Passieren des Bahnhofs Neumarkt verschwindet der zweite Neubauabschnitt in einem Tunnel kurz vor Sengenthal, welcher erst bei Dettenhofen die Strecke wieder kurz an die Oberfläche und auf die auszubauende Bestandsstrecke führt. Der letzte Abschnitt läuft durch einen dritten Tunnel von Haderlsdorf bis Laaber, wo die Schnellfahrstrecke endet und die Bestandsstrecke nach Regensburg hineinführt.
Zweck
Auf der Relation Nürnberg – Regensburg verkehren wichtige ICE-Verbindungen Richtung Österreich. Bisher nutzten die Relationen kommend von Hamburg bzw. Frankfurt bzw. Dortmund Richtung Wien die Strecke, ab 2019 kommt die neue Verbindung Berlin-Wien hinzu und belastet die Strecke noch stärker.
Vorgesehen ist für die Schnellfahrstrecken Schwarzenbruck – Neumarkt sowie Neumarkt – Laaber eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h um die dort verkehrenden ICE-T voll auszunutzen. Im Ausbauabschnitt um Neumarkt wären 200 km/h wünschenswert, jedoch sind auf Grund des Verlaufs durch die Stadt und den zu passierenden Bahnhof 160 km/h realistischer.
Hiermit könnte eine Reisezeitverkürzung nach Österreich realisiert werden; Außerdem wäre die Bestandsstrecke entlastet und Nachts können Güterzüge in den Tunneln der NBS verkehren, um die Lärmbelastung zu mindern.
Optional wäre auch der Ausbau Regensburg – Plattling, hierzu aber ein Andermal mehr

Ein 24 Kilometer langer Tunnel, weitab von jedem Hochgebirge. Erinnert doch ein wenig an diesen Vorschlag. Ok, nicht ganz so schlecht wie der, aber zumindest sollte hier meiner Meinung nach begründet werden, wieso dies einer zumindest teilweise oberirdischen Lösung deiner Meinung nach vorgezogen werden sollte.
Dieser Vorschlag enttäuscht mich jetzt aber, da er gegenüber deines Vorschlags zur Nebenbahn nach Marquartstein leider jede Menge Qualität vermissen lässt.
Die Topografie darf man nicht ignorieren. Am Bahnhof Laaber befindet sich die Strecke in etwa 440 m Höhe. Die Schwarze Laaber selbst fließt unterhalb der 400-m-Höhenlinie. Da sich darunter mit Sicherheit noch einige Schichten Geschiebe befinden, müsste die Tunnelsohle wohl mindestens 20 m darunter liegen. Vom Bahnhof Laaber aus müsste die Strecke demnach auf nichtmal einem Kilometer um über 60 m hinabführen, was §7 (1) EBO deutlich widerspricht.
Den weiteren Verlauf habe ich nicht weiter überprüft, da diese Stelle allein schon unrealistisch ist.
Es gibt auch gar keinen Grund die gesamten neuen Abschnitte in Tunnels zu vergraben. Viele Abschnitte könnten bequem oberirdisch verlaufen. Man muss sich schon etwas mehr Mühe geben eine geeignete Trasse zu finden. Es reicht nicht einfach alles als Tunnel darzustellen, um sich keine Gedanken machen zu müssen, wie man mit Hindernissen umgeht. Bei dieser Strategie ergeben tiefe Täler zudem wieder neue Hindernisse.