NBS Merklingen-Mering

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Beschreibung des Vorschlags

Um das Projekt zu verstehen sollte man erst mal einen Blick auf die Dimension des Vorhabens Paris-Bratislava werfen.
Dann wird deutlich, daß nur eine großzügige Lösung zum Erfolg führen kann.

Kleinklein-Diskussionen wie dieser Tage ob Kleinstädte wie Günzburg mit gerade mal 20.000 Einwohnern irgendeine Rolle spielen sollten sind dann obsolet. Selbst Knotenpunkte wie Ulm oder Augsburg verblassen angesichts er Aufgabe.

Nur als Hinweis: In Bamberg tobt seit Jahren ein Streit wie der Bahnhof vom ICE durchfahren oder mit Millionenaufwand umfahren werden kann. Und hier hängt man sich an dem Geschwindigkeitseinbruch in Ulm auf. Daher hier dieser Vorschlag der alle diese Streitereien abbügelt und dem eigentlichen Zweck gerecht wird. So schnell und so kurz wie möglich von Metropole München nach Stuttgart.

Also Ausfädelung kurz vor dem Albabstiegstunnel bei Dornstadt, dann ohne Halt entlang der Autobahn NBS bis Scheppach-Jettingen. Dort evt. Verknüpfung mit der Altbaustrecke. Weiter bis Dinkelscherben und dort 4-gleisig weiter bis Gessertshausen und von dort südlich an Augsburg vorbei bis Mering.

Der Aufschrei der Lokalpolitiker wird riesig sein, aber nur so können Kapazitäten für die angedachte Verkehrswende wirklich geschaffen werden.

Tunnel zwischen Jettingen-Scheppach und Dinkelscherben sowie östlich von Gessertshausen konnten leider nicht eingezeichnet werden

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16 Kommentare zu “NBS Merklingen-Mering

  1. Hmm.. Ich weiss nicht so recht, ein Grossteil der Bahnnutzer* nutzt ja doch innerstaatliche Verbindungen und da finde ich das ehrlich gesagt auch ned gerade sinnvoll, Ulm auszuklammern… Wie wäre es denn mit einer Art Verbindungskurve welche auf Höhe Bubesheim von der SFS ausfädelt (am besten ohne höhengleiche Kreuzung) und dann südlich von Bühl und nördlich an Steinheim vorbeifährt, um östlich von Offenhausen in den Bestand einzufädeln. Die Umfahrung kann gern bleiben, ohne diese Verbindungskurve sehe ich allerdings wenig Nutzen, auch da ein Grossteil der ICE-Züge ja trotzdem Ulm anfahren. Die von Dir angesprochene Verknüpfung südwestlich Augsburg würde ich unter diesem Aspekt auch einbauen.

    Zur Trassierung kann ich wenig sagen, bitte arbeite da den Vorschlag so aus, dass man Tunnel und Brückenbauwerke erkennen kann.

    1. Güterverkehr ist so eine Sache. Für die ganz große GV-Magistrale reichts nicht, Geislinger Steige und auch die NBS Wendlingen – Ulm sind für die ganz schweren Jungs zu steil.

      Eine gescheite NBS Augsburg – Ulm brauchts zwar (bitte kein drei/viergleisiges und tot“optimiertes“ ABS-Gemurkse um auch ja Günzburg mitzunehmen), aus Kapazitäts- wie DTakt-Gründen. Da ist eine 30er-Kantenzeit vorgesehen, dafür muss investiert werden.

      Ändert nix daran, dass an dem Vorschlag mangels Zeichendetails leider wenig zu diskutieren ist. :/

      1. Ich kenn mich da nicht aus, aber so schlimm siehts doch auch mit Günzburg nicht aus? In der Westeinfahrt den Höhenrücken untertunneln und Offingen rausschnippeln, Hier und da nen Bogen Stück aufweiten und das Geschlängel westlich von Dinkelscherben abkürzen, und dann müsst man doch überall mit 200+ durchkommen?
        Oder überseh ich da was?

        1. Der Höhenrücken zwischen Jettingen-Scheppach und Dinkelscherben müßte wohl als Tunnel ausgeführt werden. Leider schaff ich es nicht diesen einzuzeichnen.
          Der Güterverkehr kann überwiegend auf der alten Strecke bleiben, die NBS entmischt aber den Verkehr und schafft dort neue Kapazitäten.

          Und Ulm und Augsburg werden von Sprintern eh nicht angefahren. So wie in Bamberg wo derzeit die Diskussion einer Umfahrung läuft, obwohl Bamberg direkt auf der Luftlinie liegt, während Ulm und Augsburg Umwege bedeuten.

        2. In Leipheim, wo die Strecke mitten durch Industrieanlagen führt reicht der Platz für vier Gleise nicht. In Nersingen wirds iirc auch ziemlich knapp. Und 200 werden für ne 30er-Zeit nicht reichen, da wird es Richtung 250 gehen.

          Ich denke, eine Direttissima Dinkelscherben – Burgau/Jettingen – Nersingen/Burlafingen dürfte da mehr bringen, inklusive viergleisigem Ausbau Dinkelscherben – Augsburg Hirblinger Straße. Günzburg (da reicht ein zweistündlicher IC) bekommt man über die Altstrecke oder wenn mans französisch haben will mit einem Turmbahnhof Günzburg TGV an der Mittelschwabenstrecke angebunden. Bonus: das Legoland ist da auch in Reichweite.

    2. Du kannst das schlecht mit der VDE8 vergleichen. Das Problem ist dort, dass sich Güterzug und ICE nicht im Tunnel treffen dürfen, da es nur eine Röhre gibt. Hier gibt es gar kein Tunnel und selbst wenn, müssen diese heutzutage mit zwei Röhren gebaut werden, außer sie sind sehr kurz.

    1. Bezogen auf mich?

      Nein, Augsburg und Ulm sind schon aus IC-Zeiten völlig zu Recht Systemhalte im FV und das derzeitige Angebot nicht zu viel. Allerdings bieten sich für beide Städte auch kombinierte Sprinter/GÜterumgehungen an. Nicht für den Hauptverkehr, aber z.b. für die Paris-TGVs oder einen München-Frankfurt/KRM-Sprinter.

  2. Für wen soll die Strecke sein?

    Güterzüge: schaffen nicht den Albaufstieg,  bei Unterelchingen beträgt die Steigung etwa 30‰, die Neu-Ulmer Industrie, der Güterbahnhof, das Containerterminal und die Filstalbahn werden nicht angebunden, also nicht sinnvoll
    Nahverkehr: keine Haltepunkte also auch nicht
    TGV: aktuell ein Zugpaar, später mal fünf pro Tag also auch nicht
    Sprinter: aktuell kein Zugpaar
    IC: Halten wohl in Ulm, Neu-Ulm, Günzburg und Augsburg
    ICE: Halten in Ulm und Augsburg mit jeweils rund 300000 Einwohnern im Einzugsgebiet.

    Zusammengefasst macht das 5 Züge pro Tag und Richtung

    Es geht hier gar nicht um die Lokalpolitiker aus Günzburg. Der Geschwindigkeitseinbruch einer Strecke, die bis kurz vor dem Ulmer Hauptbahnhof mit 250km/h befahren werden kann, ist minimal. Wenn man es schaft 4 Gleise durch Bad Vilbel oder Bamberg zu legen, schafft man das auch in Burlafingen oder Nersingen.

  3. @Zeru: Ja, bezogen auf Dich. Die Zwischenkommentarfunktion geht leider nicht.

    @Texon: Ich sehe das genauso. Das Geld kann vielerorts dazu verwand werden, ITF-Knoten zu bilden, was dann aber auch einen großen Nachteil für die Sprinter bedeutet: die sind zwar schneller, aber die Anschlüsse erreicht man eher mit dem ’normalen‘ Fernverkehr – sprich, wenn ich nicht direkt die Zuglinie als Start- und Zielpunkt habe: ich stehe die mit viel Energieaufwand gewonnene Zeit am Bahnsteig.

    1. Man kann auch einfach mit der rechten Maustaste auf Antworten klicken, dann auf „in neuem Tab öffnen“ und schon kann man so antworten, dass es richtig eingerückt wird. 😉

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