10 Kommentare zu “MZ: City-Tunnel Mainz

  1. Wie willst du denn nur über den Fischtorplatz aus einem Tunnel heraus ausreichend Höhe für eine Rheinbrücke gewinnen? Wenn schon müsste auch der Rhein untertunnelt werden.

    1. Ja ich hatte auch anfangs über einen durchgehenden Tunnel unter dem Rhein nachgedacht, habe aber dann diese Brückenlösung entwickelt, da es evtl. günstiger sein könnte. Das „Auftauchen“ am Fischtorplatz würde mit einem Gefälle von 5-6% schon funktionieren, die Strecke könnte über dem Fluss ja auch noch ansteigen. Aber vermutlich wäre eine Tunnellösung vermutlich doch die einfachere Lösung…

    1. Der Vorschlag befindet sich ja auch noch in der Erabeitungspahse. Die endgültige Streckenführung steht noch nicht fest.
      Vielleicht könntest du auch etwas konstruktiver sein und sagen, was genau deiner Meinung nach nicht funktioniert oder noch besser, eine Alternative vorschlagen.

      1. Das trifft halt fast auf alle eingezeichneten Linien zu. Z.B. kommt man nördlich vom Hbf nicht so schnell runter, dass man nicht dass Empfangsgebäude abreißen müsste. Genauso bei der Rheinbrücke vom Tunnel am Fischtorplatz. Da könnten dann keine Schiffe mehr auf dem Rhein fahren und man müsste auch einige Gebäude in der Altstadt abreißen. Die Nähe zum Dom sehe ich auch kritisch. Dazu passt der Radius und die Neigung bei der Ausfädelung am Römischen Theater nicht. Dass du die wichtigen Überholgleise für GV in Mainz-Kastel wegreißen willst, finde ich auch schlecht. Und da passt die höhenfreie Einfädelung von Hochheim aus bzgl. Neigung und Radius ebenfalls nicht.

        Im Endeffekt schlage ich vor, die Idee nicht weiter zu verfolgen. Da wäre sogar noch eine U-Bahn für Mainz sinnvoller.

        1. Ich habe nun noch einiges angepasst, in einigen Punkten hattest du wirklich Recht. Siehst du die Strecke nun immer noch als nicht umsetzbar an?
          Eine U-Bahn sehe ich aber keinesfalls sinnvoller als ein S-Bahn-Tunnel, da die U-Bahn ja auch nur das Stadtgebiet erreichen würde. Mein Vorschlag sieht aber vor auch das Umland bis nach Mannheim / Frankfurt / Bingen etc. direkt in die City anzubinden.

          1. etwas besser, aber die Einfädelungen beim Römischen Theater bzw. Kastel gehen so immer noch nicht, vor allem aufgrund der Neigung, aber auch aufgrund der Radien.

            Du musst bedenken, dass der Rhein auch eine gewisse Tiefe hat, immerhin fahren da sogar Binnengüterschiffe. Da kommt man dann nicht innerhalb von 200 oder 300 Metern auf die Höhe der rechtsrheinischen Strecke.

            Am Römischen Theater ist es noch gravierender. Du unterquerst die Salvatorstr., die unter den Bahnstrecken verläufst und möchtest 50 oder 100 Meter spät
            er aus der Erde kommen.

            Innerstädtischer Verkehr ist aber prinzipiell viel nachgefragter als Stadt-Umland-Verkehr. Einfach ausgedrückt. Viele Mainzer fahren täglich durch die Stadt, aber eben nicht so viele Bingener oder Frankfurter. Die Strecken sind eben viel kürzer. Genau deswegen gibt es Straßen- und U-Bahnen. Die S-Bahn kann den innerstädtischen Verkehr immer nur bedingt abdecken, in Frankfurt als größere Stadt schon eher, aber in Mainz nicht wirklich. Und im Prinzip siehst du nur 1 zusätzlichen Halt vor. Das wird den innerstädtischen Verkehr kaum voranbringen.

            1. Kann es sein, dass wir uns missverstehen? Ich interpretiere meine Tunnelsymbole als Beginn des Tunnels (wo es dunkel wird) , also an dieser Stelle ist der Zug schon ein gutes Stück unter der Umgebung.
              An beiden Stellen ist aus jeden Fall ausreichend Platz vorhanden, ich denke es geht in meinem Vorschlag auch eher um das Konzept dahinter und weniger um die genaue bauliche Umsetzung. Und die Rheinschiffe fahren ja z.B. auch nicht direkt am Ufer entlang, da kann der Tunnel auch schon etwas ansteigen.

              Ich sehe tatsächlich exakt einen neuen Halt vor (abgesehen von Kostheim). Anfangs hatte ich auch mit mehreren geplant, aber die lagen dann sehr nah beieinander. Dieser Halt liegt aber mitten im Zentrum von Mainz, zentraler geht es nicht. Von hier aus wird die komplette City perfekt erschlossen.
              Selbst wenn du innerstädtischen Verkehr stärker gewichtest, weise ich darauf hin, dass viele Halte sehr stadtnah sind (z.B. Gonsenheim oder Mombach) und die nächste Großstadt direkt an der Stadtgrenze wartet. So wie man beim Offenbacher City-Tunnel die beiden Städte (Frankfurt und Offenbach) verschmelzen lässt, so würde es hier auch mit Wiesbaden und Mainz geschehen, die momentan wirklich unterdurchschnittlich gut miteinander verbunden sind.
              Aber auch für das Umland wäre es doch viel attraktiver das Stadtzentrum von Mainz ohne das Umsteigen in einen Bus schnell erreichen zu können oder nicht?
              Außerdem ergeben sich durch diesen Vorschlag auch ganz neue Möglichkeiten, welche ich noch in einem separaten Linienkonzept vorschlagen werde. Z.B. erreicht die S1 aus Frankfurt nun auch Mainz Hbf und die RBs aus Alzey und Bingen könnten nach Wiesbaden verlängert werden. Nicht zuletzt würde der Mainzer Hbf extrem entlastet werden, da dort viel weniger Züge kreuzen müssten.

              Der riesige finanzielle Aufwand der hinter so einem Vorschlag steht ist mir natürlich bewusst. Dafür schätze ich den Nutzen aber auch sehr groß ein, weit über das Stadtgebiet hinaus.

              1. Das ist mir schon bewusst, aber das mit den Tunnelrampen passt halt in beide Richtungen nicht. Wenn man von dem Geländeniveau ausgeht, kommt man nicht auf einer so kurzen Strecke zum Beispiel unter den Rhein. Wenn man von der unter dem Rhein nötigen Tiefe ausgeht, kommt man nicht auf einer so kurzen Strecke auf Geländeniveau. Da ist es dann egal, wo die Tunnelportale liegen.

                Die Stadtzentren von Frankfurt und Offenbach liegen viel näher zusammen. Ich merke, dass du voll hinter dem Vorschlag stehst, aber denke trotzdem, dass du dich beim Bedarf verschätzt. Mainz hat mit dem Hbf und Römischem Theater schon zwei zentrumsnahe Halte für S-Bahn, RB, RE und sogar FV. In die Altstadt selbst wird die Nachfrage auch nicht so hoch sein, weil sie nicht so das Geschäftszentrum ist wie die Frankfurter Innenstadt.

  2. So nach viel Kopfzerbrechen ist dieser Vorschlag nun auch endlich fertig. Im Norden des Mainzer Hbfs habe ich es mit einem kleinen und einem größeren Brückenbauwerk geschafft überall höhenfrei auszufädeln.

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