9 Kommentare zu “MV: Ausbau Regionalverkehr Ostsee

  1. Ich würde jeden Kilometer dieses Vorschlags befürworten, allerdings ist der Abschnitt Rostock-Stralsund wichtiger, da diese Strecke die einzige (elektrifizierte) Strecke von Rügen in Richtung Hamburg ist (über Berlin fährt man nicht Rügen-Hamburg). Rostock- Bad Kleinen ist schon zweigleisig und daher ist ein Ausbau der Strecke über Bad Doberan nicht prioritär. Das fehlende zweite Gleis führt zwischen Rostock und Stralsund Hbf sogar dazu, dass der RE nicht stündlich fährt und in allen (?) ICs/ICEs auch Nahverkehrsfahrkarten gelten, damit es überhaupt jede Stunde eine Fahrmöglichkeit gibt.

    1. Aber genau darum geht es ja. Der gesamte Abschnitt soll zweigleisig sein. Nur so ist ein stündlicher RE + stündlicher RB zwischen Wismar und Rostock wirklich fahrbar. Zudem kommt noch ein weiterer RB bis Bad Doberan hinzu. Außerdem ist eine Ersatzstrecke für die von die angesprochene Strecke durchaus wünschenswert. Auch da kann es zu Zwischenfällen oder Bauarbeiten kommen. Zudem möchte ich auch den Güterverkehr stärken, welcher ebenso die Gleise mit nutzen soll.

      Das Nahverkehrskarten im IC/ICE gelten, ist auch ein Armutszeugnis. Es sollte eher ein zuverlässlicher Regionalverkehr existieren und on top kommt ein sich selbst tragender Fernverkehr.

  2. wismar-rostock:

    rostock ist ein nullknoten, die mitte der strecke ist ungefähr in kröpelin. bei 120km/h und 15 halten benötigt der zug bei 0,6m/qs 58 min. besser wäre hier eine elektrifizierung, um spurtstärker zu werden und um in kröpelin sicher kreuzen zu können. ein stundentakt reicht hier bestimmt, der dann ab bad doberan noch verdichtet werden kann . mit dem zusätzlichen halten ist die bahn dann 14min zwischen rostock und bad doberan unterwegs. das bedeutet, dass die strecke eingleisig bleiben kann und nur kreuzungen in bad doberan und kröpelin ermöglicht sein müssen.

    1. Das ist trotzdem extremst anfällig für Verspätungen. Daher sollte ein 2. Gleis her und auch 160 km/h und nicht nur 120 km/h. Der ÖPNV soll attraktiv sein und nicht genauso langsam wie bisher. Ich habe ja ganz klar dargelegt, warum eine drastische Fahrzeitverkürzung notwendig ist.

        1. Darum geht es überhaupt nicht. Es geht darum die Reisezeit zwischen den Städten zu verkürzen. Daher kann Rostock doch nach wie vor der Knoten bleiben. Wismar braucht ja keine Anschlüsse. Daher kann man von Rostock nach Wismar auch mit Tempo 160 fahren und so massiv Zeit sparen, erst Recht mit einem echten RE auf der Relation. Es kann doch nicht das Ziel sein, dass man mit dem MIV die Strecke in 30-45 min macht, aber alleine die Fahrzeit des ÖPNV schon deutlich über eine Stunde beträgt und das ohne die Wegezeit zu den Bahnhöfen. Wieso sollte man da umsteigen wollen. Deine Idee ist einfach nur auf billig ausgerichtet und nicht darauf Nutzen zu erzeugen. Darum geht es in meinem Vorschlag nicht.

          1. […] Dein vorschlag führt durch ein touristisches gebiet und da ist eine anbindung in rostock wie in wismar mehr als nur sinnvoll, um die touristen, urlauber etc ein gutes angebot machen zu können. in wismar endet der re2 aus berlin, eine der längsten re-linien deutschlands. hier willst du keinen umstieg in die ostseenahen städtchen ermöglichen? erst hier entsteht ein wirklicher nutzen.

            das eingesparte geld sollte lieber in prerow-graal müritz investiert werden. die strecke barth-prerow, die wieder in planung ist, hast du übrigens völlig vergessen…

            Aufs Sachliche gekürzt
            Baum

            1. @ Baum: Dankeschön. Als Mail konnte ich ja lesen, was er geschrieben hat. Keine Ahnung was ihn da so gereizt hat, denn ich habe mich mit seinem Kommentar auseinandergesetzt und nichts anderem.

              @vrobix: Du verstehst das nach wie vor nicht. Es geht darum den Verkehr deutlich zu beschleunigen und dadurch zu verbessern. Es wird mit dem RB weiterhin eine stündliche Verbindung zu den ganzen Ortschaften geben. Neu ist, dass der RE zwischen Wismar und Rostock fährt und das mit möglichst kurzer Fahrzeit. Der RE ist auf die Pendler ausgerichtet, während der RB nach wie vor alles bedient. Einem Touristen kommt es bei der Bahn auf 20 min mehr Fahrzeit nicht an. Einem Pendler der täglich mit dem Zug alleine schon 60 min sparen kann, wird mehr als dankbar sein. Darauf kommt es an, um den ÖPNV besser zu machen. Es muss eine wirkliche Konkurrenz zum MIV geben. Das ist auch der Grund, warum in Berlin viele nicht aufs Auto verzichten, denn sie sind mit dem ÖPNV deutlichst langsamer!

              Prerow-Graal Müritz erachte ich dann doch nicht wirklich als lohnend. Graal-Müritz hat 4.000 Einwohner, Dierhagen 1,6 k, Wustrow 1,0 k, Born am Darß 1,2, k, Wieck am Darß 0,7 k und Prerow 1,5 k. Für also 6.000 Einwohner lohnt der Neubau schlicht nicht. Da ist ein Busverkehr besser, der dann auf die Bahn (den RE) abgestimmt ist.

              Die Strecke Barth-Prerow kann durchaus Sinn machen. Ich habe das aber bewusst außen vor gelassen, weil die Verlängerung nicht auf das Konzept einzahlt.

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