11 Kommentare zu “München: U-Bahn-Westtangente

    1. Meistens ersparen wir uns die Arbeit mit den Haltesttellennamen, da es recht aufwendig ist und man auch dann die Karte mit dieser Schrift bedeckt hat.

      Daher ist, mir zumindest, der Bug noch nicht aufgefallen.

      Könntest du aber mal bitte den Bug näher beschreiben? Wie sehen die Haltestellennamen dann aus?

      1. Zum Vorschlag selbst:

        München könnte bestimmt eine tangentiale Verbindung gebrauchen. So finde ich das auch ganz gut gelöst. Allerdings finde ich den Haltestellenabstand etwas hoch. Ich weiß zwar, dass solche Abstände in München die Regel sind, aber bei einer tangentialen Linie sollten sie bei 600-800 m liegen, da hier ohnehin verhältnismäßig kurze Mitfahrten zu erwarten sind und die Leute dann eher gleich zu Fuß gehen, oder mit dem Bus fahren.

         

        1. Zum Bug: Urplötzlich (einmal war ich beim Bearbeiten, das andere mal nicht mal eingeloggt) wurden die Haltestellennamen munter durcheinander gewürfelt, ohne Systematik und teilweise nur Fetzen davon – Aus Haltestelle A wurde C, aus B wurde F, aus C wurde A etc.

           

          Mit der Positionierung habe ich zugegebenerweise auch gekämpft – dabei hatte ich vor allem Angst um Übererschließung. Eine zweite Haltestelle zwischen Blutenburg und Untermenzing würde z.b. sicher gehen (z.b. Sanderplatz/Krawinskistraße – Im Wismat), nur ist das Gebiet dort verhältnismäßig schwach besiedelt. Ist auch ein Effekt von dem Blutenburg-Schlenker – nur macht eine P&R-Anlage eben nur an der Autobahn selber Sinn. Zwischen Untermenzing und Moosach sehen die Pläne der MVV z.B. auch nur eine Station an der Waldhornstraße vor – zwei Stationen gingen hier zwar auch, aber wären dann hart an der unteren Abstandsgrenze. Wo würdest du denn die Haltestellenverteilung anpassen?

          1. Hm. Also das höre ich jetzt das erste Mal… Ich frage mal in unserem Redaktionsteam.

            Ich hatte auch an die Stationen gedacht, die du gerade aufgezählt hast. Außerdem vileicht den Halt Pasing Friedhof weglassen und dafür an der Richard-Riemerschmidt Allee enden.

            Dann könnte man noch einen Halt an der Weinbergstraße zum Umstieg in die Linie 57 entstehen lassen.

            1. Danke für die Nachfrage.

               

              Das Südende wollte ich bewusst durch die Bäckerstraße führen, um im Falle einer Erweiterung besser die Blumenau im Süden erreichen zu können. Außerdem wollte ich den Friedhof nicht direkt untertunneln.

        2. IIRC wird die Untertunnelung von Friedhöfen gerne vermieden – kann aber auch falsch sein.

           

          Ich würde gerne die die direktere Führung beibehalten, um die Blumenau in Nord-Süd-Richtung zu erreichen – irgendwann soll die Linie ja in Großhadern enden. Außerdem vermeidet lässt sich so eine verlängerte U4 besser kreuzen – zwar teurer, aber betrieblich weniger komplex als höhengleiche Kreuzungen wie bei den Stationen Scheidplatz und Innsbrucker Ring. Bei entsprechendem Wachstum lässt sich auch östlich der Riemerschmid-Allee eine Station bauen, habe das Netz mal dementsprechend überarbeitet.

          An der Weinbergerstraße macht eine Station Sinn, das lässt sich auch in eine Ost- West- Trambahn integrieren.

          1. Wie kommst du darauf, dass am Innsbrucker Ring oder am Scheidplatz höhengleiche Kreuzungen wären? Auch wenn die Bahnsteiggleise alle nebeneinander auf gleicher Ebene liegen, verzweigen sich die Gleise im Tunnel selbstverständlich auf unterschiedlichen Niveaus, sodass es keine hohengleichen Kreuzungen gibt. Der Betrieb der Linien U2 und U5, bzw. U2 und U3 kann daher völlig unabhängig voneinander ablaufen. Die gemeinsamen Bahnsteige haben aber einen großen Vorteil: Die Umsteigewege sind unschlagbar kurz!

            1. Ganz einfach: das war mir in dieser Form nicht bewusst. Das erledigt meinen Einwand natürlich weitestgehend, auch wenn man dann immer noch genügend Platz für eine viergleisige Baugrube braucht. Als Kreuzung brauchst du weniger Platz, da du die unteren Bahnsteige im Schildvortrieb errichten kannst. Auch wenn dies zu schlechteren Umsteigezeiten führt, ja.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.