Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag basiert auf meinem eigenen, der vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde, und versucht einen Mittelweg zu finden zwischen diesem und jenem von Ulrich Conrad. Es wird weiterhin von der Grünwalder Tramstrecke abgezweigt, jedoch ist der gemeinsam genutzte Abschnitt recht kurz und dürfte auf die Baukosten einen nur mehr geringen Einfluss haben.
Merkwürdig erscheint die Parallelführung mit der Grünwalder Strecke, doch diese ist baulich kaum anders möglich, da auf Höhe des Tierparks ein ordentlicher Höhenunterschied besteht. Zudem fährt bis zum Tierpark der Metrobus 52 alle 10 Minuten, insofern scheint der Bedarf trotz naher Tramstrecke da zu sein.
Am Tierpark vorbei folgt der Brückenschlag nach Thalkirchen, wo Übergang zur U3 besteht. Dahinter lehnt sich die Streckenführung an Ulrich Conrad an, weicht aber in einigen Punkten ab: Führung über Siemensallee statt Kistlerhofstraße, da hier besonderer Bahnkörper einfacher baubar ist und der Abstand zur U3 erhöht wird.
In Solln selbst wähle ich ähnlich aussehende, aber anders verlaufende Streckenäste. Der östliche erschließt den S-Bahnhof (gewissermaßen ein Ersatz für Siemenswerke, wo die Siemensallee vorbeiführt) und das Zentrum. Der westliche Ast bedient einen Teil des recht krumm verlaufenden Metrobus 63 und endet in einer Blockschleife an der Drygalski-Allee.
Die Linienführung muss aufgrund der zwei Streckenäste mit zwei Linien erfolgen, die beide ganztägig verkehren. Eine wäre die Verlängerung der 27 vom Sendlinger Tor, eine zweite Linien sollte – neu eingeführt – den Max-Weber-Platz erreichen, ggf. noch weiter verlängert, z. B. bis Berg am Laim oder Effnerplatz.

Das Bavaria Ipsum hat ausgedient, die Beschreibung ist fertig und es darf gern kommentiert werden!
Zur Alemannenstraße fährt nicht nur der Metrobus 52 (was nicht nut 10-Minuten, sondern auch Gelenkbus und bald „Bus-Züge“ bedeutet) sondern auch der Expressbus X99. Soll der weiterfahren?
Die Relation gefällt mir durchaus, auch wenn Thalkirchen (die Fraunbergstraße ist der alte dörfliche Kern Thalkirchens, und am Schmiedberg gehts ganz schön steil – vielleicht für eine Tram zu steil – nach Obersendling rauf, allgemein eine recht verkehrsruhige Gegend) nicht unproblematisch ist. Zumindest solltest du die Tramhaltestelle an der Miesingstraße etwas nach Osten rücken, die liegt schon mitten in der Rampe.
Solln passt an sich, wobei ich den Drygalskiallee-Ast als wichtiger erachte und allgemein schauen würde, ob du von Thalkrchen nicht evtl. in die Boschetsrieder Straße kommst, samt Verknüpfung zur Westtangente am Ratzingerplatz.
Ja, der würde X99 wohl so weiter fahren wie jetzt.
Thalkirchen ist halt eine sehr enge Gegend. Will man nicht einen sehr großen Aufwand betreiben, gibt es zu der von mir vorgeschlagenen Variante kaum Alternativen, in die Boschetsrieder Straße kommt man jedenfalls nicht.
Die Steigung sollte eigentlich gehen. Ich weiß jetzt nicht, was die Münchner Fahrzeuge so abkönnen, aber entsprechendes Fahrzeugmaterial gibt es auf jeden Fall.
Die Haltestelle am Schmiedberg habe ich entsprechend verschoben.
Ob die beiden Äste im Südwesten Münchens nun so enden, wie du es vorschlägst, oder wie ich es vorgeschlagen habe, mag weniger entscheidend sein. Wichtig finde ich aber, dass beide Äste geeignet sein müssen, das Gebiet zwischen S7 und U3 möglichst optimal zu erschließen und mit anderen Linien zu verknüpfen. Leider bietet dein Vorschlag, zumindest für den westlicheren Ast, keinen Anschluss zur S7, während meine Linienführung den Bahnhof Siemenswerke bedient. Das halte ich für ausgesprochen wichtig.
Eine Führung komplett über Rupert-Mayer- und Kistlerhofstraße liegt meiner Meinung nach zu dicht an der U3.
Insofern wäre die beste Alternative eine Verlegung über Rupert-Mayer-Straße, die dann über die Baierbrunnstraße wieder die Siemensallee erreicht.
Oder halt eine Verlegung des S-Bahnhofs zur Siemensallee.