München: neue Nord-Süd-Achse

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Beschreibung des Vorschlags

Allgemein

Dieser Vorschlag ist eine Kombination aus mehreren Vorschlägen:

  1. Straßenbahn nach Milbertshofen und Lerchenau
  2. Straßenbahn durch Ludwigsvorstadt 

Der Rest sind Extras, welche nötig sind um eine durchgängige Linie anbieten zu können, und eigene Erschließungsfunktionen haben:

      3. Straßenbahn durch Maxvorstadt                        4. Lückenschluss Giesing–Ostbahnhof

Konkret möchte ich eine Straßenbahn welche die Ludwigsvorstadt vernünftig anbindet, sowie die auch schon zum Teil in Vorplanung befindliche Straßenbahnverlängerung in den Münchner Norden. Aus meiner Sicht kannan beides grandios kombinieren. Zur direkten Anbindung an die Innenstadt schlage ich dazu noch einen 1,3 Kilometer langen Lückenschluss zwischen den Haltestellen Sandstraße (20/21) und Nordbad (12/27) vor. In gewisser Weise entsteht dadurch ein Parallelverkehr zur U-Bahn, dennoch denke ich dass dieser Lückenschluss sinnvoll ist. Dies ergibt eine neue Linie Lerchenau – Petuelring – Maxvorstadt – Hauptbahnhof – Ludwigsvorstadt – Ostfriedhof¹ – Ostbahnhof. 

¹ Den Abschnitt Ostbahnhof – Ostfriedhof plane ich übrigens in einer Südtangente, die auch von städtischer Seite angestrebt wurde

² Die Verlängerung zur Fasanerie ist aus meiner Sicht ein nettes Extra, welches nur optional ist, aber mit geringem Mehraufwand eine alternative Anbindung von Fasanerie darstellt.

Infrastruktur

Aus Platzgründen startet die Strecke in einer großzügigen Blockumfahrung im Norden der Fasanerie. Die eigentliche Strecke starte mit an der Franz-Fackler-Straße. Nach etwa 600 Metern biegen die Gleise in die Lerchenauer Straße, und durchqueren Lerchenau. Ganz im Süden an der Hainbuchenstraße entsteht zusätzlich eine Wendeschleife, sodass bei Störungen nie die gesamte Strecke betroffen ist, optional können in Schwachlastzeiten auch hier Bahnen zumindest teilweise enden. 

Jetzt biegt die Strecke auf separatem Gleiskörper in die B304. An der Kreuzung Schleißheimer Straße/B304 biegt die Strecke erneut in die gleichnamige Straße. Nun führen die Gleise straßenbündig zum Petuelring. Der Endpunkt muss geringfügig optimiert werden, um einen flüssigen Betrieb zu ermöglichen. Bis zum Nordbad wird bestehende Infrastruktur genutzt.

Nach einem Gleisstern führen die Gleise weiter entlang der Schleißheimer Straße straßenbündig. Nach c.a. 1,3 Kilometern fädeln sich die Gleise in bestehende Gleise der Linien 20 und 21 ein. Nach der Haltestelle Stiglmaierplatz, trennt sich die Strecke wieder und schwenkt in Straßenmitte auf separatem Gleiskörper in die Seidlstraße. Beim Hauptbahnhof trifft die Strecke auf den Ast Richtung Nymphenburg der Linien 16  17 und 300 Meter weiter auf den Ast Richtung Pasing der Linien 18 und 19. An beiden Kreuzungen entstehen ¾Gleissterne. Zur Verbesserung der Unsteigebeziehungen werden die Haltestelle Hopfenstraße nach Osten verlegt sowie die Haltestelle Holzkirchner Bahnhof in beiden Richtungen bedient.

Ab jetzt befinden wir uns im Kern dieses Vorschlags – in der Ludwigsvorstadt. Konkret führt die Strecke nun entlang der Herzog-Heinrich-Straße sowie nach dem Goetheplatz entlang der Kapuzinerstraße. Am Kaiser-Ludwig-Platz, dem Herzen dieses Viertels lassen sich sehr günstig Kurven einbauen, welche eine Wendeschleife ergeben. Die Isar wird über die Wittelsbacherbrücke überquert.

Nun befinden sich die Gleise an der Humboldtstraße. Weiter vorn am Kolumbusplatz besteht Umstieg zu den U-Bahn-Linien U1, U2 und U7/U8. Nun folgt ein kurzer Abschnitt auf Rasengleis bis zum Ostfriedhof. Den Abschnitt bis zum Ostbahnhof beschrieb ich bereits in meiner Südtangente.

Betrieb

neu Linie 15

Fasanerie-Nord – Lerchenau – Petuelring – Nordbad – Stiglmaierplatz – Hauptbahnhof West – Ludwigsvorstadt – Kolumbusplatz – Ostfriedhof – Ostbahnhof 

– täglich T10, Abends, Sonntagvormittags T10 nur bis/ab Lerchenau 

optional Linie 26

Stiglmaierplatz – Hauptbahnhof West – Ludwigsvorstadt – Kolumbusplatz – Ostfriedhof – Giesing – Schwanseestraße

–  nur Mo-Fr HVZ T10

Fazit

Für die Erfüllung dieser Zwecke ist aus meiner Sicht eine Straßenbahn genau das richtige Mittel. Kapazitätsstärker als der Bus, Feinerschließung und kostensparender als eine U-Bahn. Ich denke dass für diese Relation eine Straßenbahn ausreichend ist, für die Leute die gerne U-Bahnen bauen, denn so hoch wird die Nachfrage vermutlich nicht sein dass sie eine U-Bahn rechtfertigt, falls die Nachfrage aber steigen sollte, soll gesagt sein, dass ähnlich wie in Berlin hier auch Taktintervalle auf bis zu 3 Minuten gestaucht werden können!

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2 Kommentare zu “München: neue Nord-Süd-Achse

  1. Ein kurzes erstes Feedback:

    Zwischen Nordbad und Sandstraße gibt es auch eine offizielle Planung über Wimzerer- und Lothstraße. Das ist etwas umwegiger, nimmt dafür die FH mit und hält mehr Abstand zur U2. Hat also beides seine Vor- und Nachteile. Als dritte Alternative könnte man auch Sandstraße auslassen und direkt auf der Schleißheimer straße bis zum Stiglmaierplatz fahren. Dann braucht man keine Kapazitäten auf der ohnehin dicht befahrenen Dachauer Straße.

    Der Titel „Innenstadtlinie“ ist IMO irreführend, da Du die Innenstadt entlang des Bus-Cityrings südlich umkreist.

    Zwischen Kolumbusplatz und Ostfriedhof musst Du Dir mal das Höhenprofil anschauen und dann eine Strecke über Silberhornstraße planen…

    1. Erstmal danke!

      Zwischen Kolumbusplatz und Ostfriedhof musst Du Dir mal das Höhenprofil anschauen und dann eine Strecke über Silberhornstraße planen…

      Auch wenn ich zur Silberhornstraße trassiere müssen die 20 Höhenmeter auch erklommen werden, und das nicht unbedingt weniger steil. Der Abschnitt ist schon machbar. Außerdem hätte eine Führung via Silberhornstraße generell nur Nachteile, nämlich längere Fahrzeit, höhere Baukosten (mehr Gleis) und ist diese Führung generell ein kompletter Umweg.

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