Beschreibung des Vorschlags
Meiner Meinung nach ist dies das realistischste Szenario für die Mülheimer Innenstadt. Dies entspricht grob den Planungen, die es mal Anfang dieses Jahrtausends gab mit ein paar Twists. Das Grundproblem, dass die Tram nicht an den Hauptbahnhof angebunden ist wird gelöst, indem über den Dickswall eine Strecke zur Ostseite des Bahnhofs gebaut wird. Hier stellte sich in der Historie immer das Problem dar, dass das Postgebäude im Weg ist, um hier eine vernünftige Kehranlage mit Pausenplätzen etc. zu bauen.
Deswegen schlage ich vor hier einfach umzukehren. Dies hätte den Nachteil, dass hier dann keine Bahnen enden können. Was aber meines Erachtens gar nicht notwendig ist. Bei einem 10min-Grundtakt könnte man das Liniennetz zum Beispiel so umgestalten:
112 – Bleibt wie bisher von der Streckenführen, fährt jedoch zusätzlich den Hauptbahnhof an und verkehrt im 10-min-Takt.
104 – verkehrt im 10-min-Takt zwischen Abzweig Aktienstraße und Hauptbahnhof. Jeder zweite Kurs fährt weiter als Linie 110, ansonsten Wende am Hauptbahnhof und sofortige Rückfart.
110 – Bedient den Kahlenberg ab Hauptbahnhof bis Hauptfriedhof verknüpft mit der Linie 104. Hält als einzige Bahn nicht an der Stadtmitte. Damit sie die westliche Innenstadt bedienen kann, muss eine neue Haltestelle in der Friedrich-Ebert-Straße geschaffen werden.
Es gibt aber diverse Möglichkeiten wie man das Netz nach dieser Investition verändern könnte. Die entsprechenden Kosten wären für die Stadt Mülheim auch bei entsprechenden Fördermitteln absolut machbar. Dazu sind sowohl am oberirdischen Teild es Hauptbahnhofs als auch am Dickswall eh bauliche Maßnahmen geplant, daher könnte diese Investition mit diesen verknüpft werden.
Dieser Vorschlag ist ein wenig als Alternative zum Vorschlag von Bahn4Future zu verstehen:
https://extern.linieplus.de/proposal/mh-alle-strassenbahnen-in-den-tunnel/
Auch Tramfreund94s Vorschlag sei hier erwähnt, der sich mit demselben Problem befasst, allerdings eine deutlich andere Linienführung nimmt:
https://extern.linieplus.de/proposal/mh-strassenbahn-muelheim-an-der-ruhr-sl-104-und-112-zum-hauptbahnhof/

Naja es ändert aber wenig an der schlechten Tunnelauslastung, weswegen Mülheims ÖPNV relativ betrachtet so viel teurer ist als z.b. in Bochum oder Dortmund.
Mit dem südlichen Tunnelportal aus meinem Vorschlag wäre dein Vorschlag auch realisierbar darüber hinaus würde es aber die Betriebsstrecke zusätzlich zum Tunnel unnötig machen.
Zudem bietet ein solches Tunnelportal Optionen den Ostteil des Tunnelsystems ohne den Westteil unter der Ruhr zu betreiben sollte es hart auf hart kommen.