Beschreibung des Vorschlags
Da anscheinend Thema ist, wie man die Landshuter Altstadt besser an den Hbf anbinden kann, schlage ich eine kleine Mini-Trambahn vor. Diese soll im Uhrzeigersinn verkehren und von Straßenbahnen (z.B. 4 teilig Avenio) befahren werden. Ich schlage einen 10 Minuten-Takt vor. Bei einer Fahrzeit von 14 Minuten dürften 2 Umläufe genügen. Da die Straßenbahn nir in einer Richtung verkehrt ist nur ein Gleis nötig.
Kompliziert werden dürfte es bei einem Standort für ein BW. Ich schlage vor, ein kleines Mini-BW am Stadttheater zu errichten.
Den Verkauf durch die Altstadt könnte man evtl. auch unterirdisch legen.

Angesichts der kleinstädtischen Verhältnisse wären die Haltestellenabstände viel zu groß.
Außerdem halte ich von einer Ringlinie in nur einer Richtung wenig. Beim angedachten 10-min-Takt und 14 min Fahrzeit müssten die Züge irgendwo (vermutlich am Bahnhof) 6 min Pause einlagen. Das führt dann dazu, dass Fahrgäste, die über den Bahnhof hinaus wollen, dort immer lange warten müssten. Schneller ginge es dann wahrscheinlich von der Papiererstraße zur Seligenthaler Straße zu Fuß. Richte also besser mehr Haltestellen ein, bis die Fahrzeit gegen 18 min tendiert. Sie wäre immernoch kurz, aber die Wartezeit am Bahnhof wäre nicht so unattraktiv lang.
Mir ist auch nicht klar, warum du im Uhrzeigersinn fahren willst. Dadurch müssten Fahrgäste am Bahnhof immer erst um die Züge herum gehen, um die auf der rechten Seite liegenden Türen zu erreichen. Du wirst ja schließlich für eine Ringlinie, auf der die Züge niemals ihre Fahrtrichtung wechseln müssen, keine Zweirichtungswagen vorsehen.
Die Ringlinie führt zudem dazu, dass Fahrgäste, die nur ein kurzes Stück fahren wollen, in einer Richtung einen großen Umweg um fast den ganzen Ring machen müssten. Davon halte ich nichts. Die Strecke sollte daher meiner Ansicht nach besser in beiden Richtungen befahren werden, wie es bis 1945 entlang der Seligenthaler Straße ja auch geschah. Weiterhin wäre dann natürlich nicht einzusehen, warum zwei Strecken die Altstadt mit dem Bahnhof verbinden sollten, eine würde auch genügen. Statt durch die Papiererstraße sollte die Strecke daher besser von der Altstadt weiter zum Südbahnhof führen, wo auch Anschluss zu den Zügen nach Mühldorf möglich wäre. Es wäre ohnehin nicht einzusehen, warum Fhrgäste aus Mühldorf erst weit am Stadtzentrum vorbei fahren sollten, um dann wieder zurück zu müssen.
Habe jetzt noch ein paar Haltestellen eingefügt. Fahrzeit müsste nun so bei 18 Minuten liegen und so den Rundkurs attraktiv machen. Eventuell kann man ja auch in beiden Richtungen fahren und die Trasse zwei-gleisig ausbauen.
Ulrich Conrad bringt da sehr gute Punkte (auch wenn man über kleinstädtisch streiten kann ;D ). Zudem solltest du bedenken, dass du damit nur zwei wichtige Punkte in der Stadt verbindest, aber Hochschule und Messe z.B. vollkommen außen vorlässt. Soll man in der Altstadt in einen Bus umsteigen oder soll man gleich den Bus vom Hbf zur Messe nehmen? Außerdem verläuft die Strecke über eine Hauptverkehrsader Landshuts, die auch noch Bundesstraße ist. Ein Tunnel durch die Altstadt und Fußgängerzone wäre natürlich machbar aber das ganze ist Bodendenkmal wodurch die Bauzeit durch etliche zu kartierende Funde verlängert wird und die Kosten in die Höhe schießen.
Den meiner Meinung nach einzig sinnvollen Verlauf einer Straßenbahn habe ich bereits hier verwendet auch wenn man natürlich über die genaue Ausführung streiten kann.
Ich muss wohl ergänzen, dass ich mit „kleinstädtisch“ nicht Landshut meinte, sondern den Straßenbahnvorschlag, der sehr an Naumburg erinnert. Eine solche Straßenbahn würde kleinstädtische Verhältnisse bedienen, die in Landshut aber nicht vorhanden sind. Mit 71.000 Einwohnern ist Landshut eine Mittelstadt. Mit Altdorf, Ergolding und Kumhausen käme man sogar auf ein zusammenhängend bebautes Gebiet von fast 100.000 Einwohnern, so dass eine Straßenbahn gerechtfertigt werden könnte, allerdings nicht so, wie ABC… sie vorgestellt hat.
Ein Tunnel wäre jedoch für Landshut nicht finanzierbar. Wir wollen doch die Stadt nicht ruinieren, wie es bereits deutlich größere Städte, wie Mülheim oder Ludwigshafen mit überflüssigen Tunnels vorgemacht haben.
Deinen Straßenbahnvorschlag, Pusch, finde ich aber durchaus recht interessant.