Beschreibung des Vorschlags
Der Memminger Flughafen konnte seit der Aufnahme des Linienflugbetriebs 2007 seine Fahrgastzahlen auf heute etwa 3,24 Mio. fast verneunzehnfachen. Das Vorcorona Niveau konnte er fast verdoppeln (+88,2%). Dieser Anstieg der Fahrgastzahlen bedeutet auch einen Anstieg derer, die mit dem ÖPNV anreisen wollen. Derzeit ist die ÖPNV Anbindung jedoch schlecht. Vom Bahnhof in Sontheim zum Flughafen braucht man 44 Minuten (Ungünstige Wartezeit von 25 Minuten am Bahnhof in Memmingen). Zum Vergleich: Mit dem Auto braucht man nur 16 Minuten.
Ist der Flughafen Memmingen als Regionalflughafen nicht zu klein für SPNV ?
Nein: Flughäfen wie Leipzig/Halle, Bremen oder Dresden haben weniger als zwei Drittel der Fahrgäste von Memmingen aber dennoch eine sehr gute SPNV Anbindung mit T20 oder mehr. Für die SPNV Anbindung des Flughafens Dresden, der 2024 nur etwas mehr als ein Viertel der Fahrgäste von memmingen hatte, hat sogar einen S-Bahn Tunnel bekommen. In Memmingen müsste man nur eine eingleisige Bahnstrecke etwas südlicher legen und einen Seitenbahnsteig bauen.
Fahrplan & Co
1. Streckenlängen
Strecke nach Memmingen Bf. 5,75 km
Strecke nach Sontheim (Schwab) 10,0 km
Strecke Sonthofen (Schwab) nach Memmingen aktuell: 13,72km
Strecke zusätzlich: 2,03 km
2. Fahrzeiten
Fahrzeitplus bei Befahrung mit Höchstgeschwindigkeit (130/160 km/h): 48 Sekunden
Haltezeit Fernverkehr: 120 s (Für Züge des Schienenpersonenfernverkehrs gilt eine Mindesthaltezeit von 2,0 Minuten. Bei geringer Nachfrage an einem Verkehrshalt bei Zügen des Fernverkehrs darf zwar eine Minute als Mindesthaltezeit angesetzt werden, jedoch muss die fehlende zweite Minute direkt in den Ausfahrabschnitt als Fahrzeitreserve gelegt werden.)
Haltezeit Regionalverkehr: 60 Sekunden
Beschleunigung/Bremsen: 60 Sekunden
Gleichbleibende Geschw. 30 Sekunden
Fahrzeitveränderung
Fahrzeitveränderung SPNV: + 2,5 Min
Fahrzeitveränderung SPFV: +3,5 Min
Fahrzeit nach Memmingen: 3,5 Min
Fahrzeit nach Sontheim (Schwab): 6 Min
Ankünfte und Abfahrten
Stunde X
- 4,5 – 6,5 ICE nach München (T120)
- 11,5 – 12,5 RB nach Augsburg (T120)
- 45,5-46,5 RB nach Memmingen (T120)
- 53,5-55,5 ICE nach Zürich (T120)
Stunde Y
- 3,5 – 4,5 RE nach München (T120)
- 14,5-15,5 RE nach München (T120)
- 44,5 – 45,5 RE nach Memmingen (T120)
- 53,5-55,5 RE nach Lindau (T120)
Wo kommt die zusätzliche Zeit her?
N77: Weniger Wendezeit in Augsburg (-5Min -> 19 statt 24 Minuten)
E 13a. : Weniger Wendezeit in Lindau (-5Min -> 49 statt 54 Minuten)
E 13b. : Weniger Wendezeit in Memmingen (-5Min -> 17 statt 22 Minuten)
FV 24: 1 Minute weniger Standzeit in Buchlohe, weniger Wendezeit in München (-5Min -> 49 statt 54 Minuten)

Vorrausgesetzt die alte Strecke würde weiter bestehen hätte man zumindest auf diesem Teilstück eine Qasi-Zweigleisigkeit was der Betriebsstabilität auf dieser Strecke gut tun würde. Ansonsten realistischer und sinnvoller Vorschlag
Das würde ich so planen.
Wie du schon ansprichst ist das nur eine „Quasi“ Zweigleisigkeit. Der Güterverkehr verkehrt nachwievor über die Bestandsstrecke. Doch Güterverkehr gibt es fast keinen. Ich würde den gesamten Personenverkehr über die NBS verkehren lassen. Wenn der Flugverkehr ausfällt wird der Flughafen nicht angefahren. Dann kann die Bestandsstrecke befahren werden.
Vielen Dank!