Markt Schwaben – Isen – Haag – Gars (Inn)

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Beschreibung des Vorschlags

Ländliche Regio-Neubauten sind natürlich eh immer so eine Sache und topographisch ist das hier hart an der Grenze, aber ich will es mal versuchen.

Haag in Oberbayern ist seit Einstellung der Isentalbahn Thann-Matzbach – Isen – Haag im Jahre 1973 ohne Schienenanschluss. Durch die Nord-Süd-Ausrichtung mit Stichbahnbeginn im Nichts wären die Überlebenschancen aber auch heute gering.

Trotzdem könnte man es in der Region wieder mit einem SPNV versuchen, diesmal aber von West nach Ost. Wir decken damit einen Bereich ab, der von den Münchner Radialstrecken bisher nur peripher abgedeckt wird. Eigentlich die einzige Verkehrsader ist die hochbelastete Bundesstraße 12, die nun eine saubere Alternative bekommen würde. Der B12 folgen wir zwar nicht direkt, dafür müssten wir aber schon bei Poing von der Bahnstrecke München-Mühldorf abzweigen. Ich halte Markt Schwaben aber für den eindeutig sinnvolleren Beginn, da Regionalbahnhof. Zudem ist in Zukunft von dort auch über die S2 und Erding eine Fahrt zum Flughafen München möglich.

So fahren wir zwischen Markt Schwaben und Haag weiter nördlich. Bis Mitterbuch sollte es keine Probleme geben, danach folgt man Bachtälern. Das Isental muss mit einer weiten Brücke überspannt werden.

Ab dann wirds etwas kniffelig. Um Moosham herum müssen mehrere kurze Tunnels gebaut werden, bei Haag ebenfalls für die Querungen von B15, B12 und der Straße nach Laimgruben. Es ginge zwar auch einfacher, so komme ich aber näher an den Ort. Nach Ramsau folgen wir den Amselgraben und den tief Rainbach, zur Überwindung des Höhenunterschieds zum Inn fährt die Bahn am Hang des tiefen Einschnittes entlang. Gars bekommt einen eigenen Stadtbahnhof, danach wird der Inn überquert. In Gars Bahnhof endet die Strecke, mit Übergang zur Strecke Mühldorf – Rosenheim.

Anfangs würde die Strecke von einer RB ab Markt Schwaben bis Gars Bahnhof betrieben werden (60′ wochentags, 120′ Sa/So), nach dem viergleisigen Ausbau zwischen Markt Schwaben und Berg am Laim können die Züge zumindest in der HVZ nach München durchgebunden werden.

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3 Kommentare zu “Markt Schwaben – Isen – Haag – Gars (Inn)

  1. Warum baust du südlich von Moosham einen Tunnel, wo eigentlich ein Tal im Weg liegt, also kein Berg! Hast du dich mit der Höhenentwicklung wirklich befasst? Im übrigen stellt sich die Frage, wrum du dich nicht an der alten Trasse zwischen Isen und Haag orientierst, die schlißlich ohne große Kunstbauten auskam.

    Im übrigen bezweifle ich, dass eine so lange Neubaustrecke zu Gunsten von 6400 Einwohnern (Haag) darstellbar ist. Okay, mit Isen kommen nochmal gut 5700 hinzu, aber davon leben viele abseits der Strecke in eingemeideten Dörfern. Die Fortsetzung nach Gars halte ich unter mit diesen Einschränkungen allerdings für ideal. Da Mühldorf die zuständige Kreisstadt für Haage ist, dürften vor allem dorthin Verkehrsströme existieren. Für eine durchgehende Linie von München über Haag nach Mühldorf sehe ich allerdings kaum Chancen, weil die vorhandene Linie über Dorfen schneller ihr Ziel erreicht.

    1. Eigentlich schon, wobei ich zugegeben manchmal meine Probleme mit der Lesbarkeit im GMaps-Höhenmodus habe. Aber du hast recht, da geht es auch ohne Tunnel. Die alte Trasse habe ich (auch mangels vollständiger Vorlage) nicht weiter verfolgt.

      Natürlich, dicht besiedelt ist die Gegend nicht, aber ich denke durchaus, dass die Strecke eine wirksame Entlastung der Straße bewirken kann. Indirekt profitiert dann z.b auch Waldkraiburg.

      Eine durchgehende Linie nach Mühldorf hatte ich auch gar nicht vor, die Züge sollen schon in Gars Bahnhof enden. Im Westen wie beschrieben bis Markt Schwaben, für die HVZ kann man nach Ausbau bis nach München durchbinden.

      1. Google-Maps habe ich früher auch für die Höhen genutzt, aber besser erkennabr ist OpenTopoMap. 😉

        Einen Endpunkt in Gars halte ich nicht für zweckmäßig. Du musst davon ausgehe, dass auf dem land jeder ein Auto hat, und die Bahn nur genutzt wird, wenn es entweder nicht anders geht, dann braucht man sich auch keine Mühe zu geben, oder wenn man bequemer und stressfreier ans Ziel kommt. Das gelingt aber kaum mit Umsteigeverbindungen. Deshalb sollten die Züge unbedingt über Gars hinaus weiterfahren. Da Mühldorf die Kreisstadt ist und die Strecke in diese Richtung weiterführt, schien mir das am naheliegendsten. Denkbar wäre aber vielleicht auch eine Verbindung in das mehr als dreimal so große Rosenheim.

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