23 Kommentare zu “Mainz Hbf (tief)

    1. Mhm, so wie vorgestern: Bischofsheim an +3 (Zugfolge, der ICE aus Frankfurt war wichtiger), ab +5, Gustavsburg ab +9 (Befehl gekriegt), Mainz an +12, ab +15, Wiesbaden an +18 (hinter der S8 her), kurze Wende, ab +18, wieder hinter der S8 her, Bischofsheim +23. Oder gestern: Wegen Streckensperrung Darmstadt ab +28, Bischofsheim +25, in Mainz wieder +35, Laufweg verkürzt, ab +10, Bischofsheim +13.

      Wenn alles plan läuft ok. Fängst du dir, oder jemand anders sich, irgendwoanders ein paar Minuten Verspätung ein (und das passiert häufig), isses schluss mit lustig.

      1. Ich habe das Gefühl, der Hauptgrund für die Probleme in Mainz ist nicht das Fahlen von Bahnsteigkanten, sondern die vielen kreuzenden Linien und unzweckmäßige Gleisverbindungen, zumeist niveaugleich. Es ist zwar gut, dass die Hauptstrecken viergleisig, nach Richtungen gebündelt, durch den Bahnhof geführt werden, wenn dann aber andere Linien sämtliche Gleise kreuzen müssen, bringt das auch nicht viel.

        So fährt z. B. die RB 26 ein Kopfgleis neben dem EG an, doch die ebenfalls endende RB 31 kann es nicht erreichen. Dabei ist dort sogar noch eine völlig ungenutzte Bahnsteigkante, auf der man lieber Autos abstellt. Ein einzelnes Gleis, das auf einer Brücke das Gleisvorfeld kreuzen würde, könnte hier Entlastung bringen.

        Die von Süden kommenden Linien RB 44, RE 4 und RE 14 enden ebenfalls in Mainz, befahren auf der viergleisigen Strecke zum Römischen Theater ausgerechnet die äußersten Gleise und müssen daher am HBF zum Umsetzen alle Gleise queren. Hätte man einen linienreinen Betrieb belassen, hätten sie auf dem östlichen Gleispaar bleiben können. Dann hätte man einen Kopfbahnsteig auch auf der südlichen Seite des EG einrichten können, dort, wo jetzt Parkplätze sind. Diese könnten in einer Tiefgarage unter dem Bahnsteig entstehen, so dass man nichtmal darauf verzichten müsste.

        Die RB 75 könnte man vielleicht auch über Kastel führen, da in Bischofsheim Anschluss zur S8 besteht und die Mainzer Altstadt (Markt) vom Bf. Kastel aus auch nicht viel weiter weg ist, als von HBF. Mit einer überfälligen Straßenbahnanbindung könnte man da einiges erreichen. Ebenso könnte man auch den ICE 50 über Kastel führen. Diesen Bahnhof könnte man auch mit einfachen Mitteln leistungsfähiger machen.

        Auch die S8 könnte von Süden kommend am HBF dort enden, wo jetzt die RB 44 endet, da man nach Wiesbaden ja auch mit der S9 kommt, nur nicht von Mainz aus. Für die Mainzer könnte der von Süden kommende Regionalverkehr teilweise auch nach Wiesbaden verlängert werden. Dann wäre wieder ein linienreiner Verkehr möglich: Aus Richtung Bischofsheim kommende Züge würden den westlichen Bahnhofsteil nutzen, aus Richtung Worms kommende Züge den östlichen mit neuem Kopfbahnhofsteil für endende Züge. Lediglich Züge der Relation Mannheim – Koblenz müssten dann noch Gleise anderer Linien kreuzen, doch dafür könnte man das vorhandene Überwerfungsbauwerk in der Nähe der Hattenbergstraße nutzen, wenn man dort auch noch die Gleise ein wenig umbaut.

        (Ich fürchte, ich muss das zeichnen, oder?)

        1. Da hast du verdammt recht, es fährt dort ne Menge kreuz und quer durchs Vorfeld und der Gegenrichtung vor der Nase her. Bin gespannt auf deinen fertigen Vorschlag.

          Die RB75 wird ab Hbf äußerst rege Richtung Darmstadt in Anspruch genommen – die ganze Leute erstmal in die S8 zu schicken ist keine gute Idee. im ICE50 sitzen auch ne Menge Leute, die in Mainz umsteigen und noch woandershin wollen. Denen wäre mit Kastel auch nicht geholfen. Davon abgesehen kriegt die Strecke den ganzen Güterverkehr von der rechten Rheinstrecke ab und ist damit sowieso auch dicht.

          Mit der S8 könnte man tatsächlich was drehen: statt nach Wiesbaden vielleicht weiter nach Bingen über Flappes und Thorben ihre Entlastungsbahn oder, ganz verwegen, zum Flughafen Hahn? Wie wär das? Als S8-Ersatz auf dem Alt-Ast dann irgend n Quietschie, der von Worms kommt oder dergleichen.

          1. Welches Ziel ist denn für die Nutzer der RB 75 wichtiger, Mainz oder Wiesbaden? Immerhin ist Wiesbaden ja die für Darmstadt und Umgebung zuständige Landeshauptstadt. Da schien mir dieses Ziel wichtiger, zumal der Bf Kastel kaum weiter entfernt vom Mainzer Stadtzentrum ist, als der HBF. Eventuell könnte man sogar einen Fußgängersteg vom Jockel-Fuchs-Platz über den Rhein zum Bf. Kastel errichten, um den Weg weiter zu verkürzen.

            Die Verbindungskurve für den Güterverkehr wäre kein großes Problem.

            Eine Verlängerung der S8 in Richtung Bingen oder Bad Kreuznach scheint mir nicht sinnvoll, da sie zu einer deutlichen Mehrbelsatung der Strecke führen würde, was wir ja gerade verhindern wollen. Da ich aber auf eine Verbindung aus Richtung Bischofsheim über Mainz HBf nach Wiesbaden verzichten möchte, um die vielen Kreuzungen zu vermeiden, sollte sie in Mainz HBF enden. In Richtung Wiesbaden könnten aber Regionalzüge aus Richtung Worms verlängert werden. Da kämen RE 4, RE 14 und RB 44 in Frage. Wenn Wikipedia Recht hat, fährt die RB 44 alle halbe Stunde, das dürfte dafür wohl genügen. Für die RE 4 und 14 empfehle ich daher einen separaten Endpunkt am Mainzer HBF, damit sie nicht den übrigen Verkehr behindern. Bleiben die Gleise auf der Strecke vom Römischen Theater nach Richtungen geordnet, müsste so ein Endpunkt zwischen den Gleisen in der Mitte liegen, um beim Fahrtrichtungswechsel ein Kreuzen mit anderen Gleisen zu vermeiden. Da die Strecke aus Worms aber außen liegt, geht das nicht. Es wäre daher ebsser, man würde die Gleise wieder nach Strecken ordnen, sodass die Wormser Züge alle auf dem nordöstlichen Gleispaar fahren würden. Dann wäre ein Ausfädeln der RE 4 und 14 in einen zu errichtenden Kopfbahnhofsteil vor dem HBF bequem möglich.

            Sollte die RB 75 unbedingt weiterhin nach Mainz fahren müssen, müsste sie dann zusammen mit der S8 am selben Gleispaar im Mainzer HBF enden. Eine Führung der RB 75 über Kastel nach Wiesbaden halte ich zwar für sinnvoller, aber beides wäre möglich.

            Im nördlichen Gleisvorfeld müsste allerdings einiges umgebaut werden, und im Gegensatz zu meiner gestrigen vorschnellen Äußerung, könnte man das Überwerfungsbauwerk wohl doch nicht nutzen, man bräuchte ein anderes. Das dürfte aber trotzdem alles billiger sein, als die Tunnellösung.

  1. > Welches Ziel ist denn für die Nutzer der RB 75 wichtiger, Mainz oder Wiesbaden?
    Schwer abzuschätzen, aber ich würde eher auf Mainz tippen. Da findet jedenfalls reger Fahrgastwechsel statt. Gibt aber auch genug, die sitzenbleiben – die Linie in Mainz zu brechen wär auch doof.

    1. Dann scheint es mir besser zu sein, diese Linie über Kastel (für die Mainzer ist das ja auch Mainz) zu führen, denn eine direkte Erreichbarkeit der Landeshauptstadt ist für Darmstadt und Umgebung sicher auch wichtig. Mainz bliebe ja über Kastel ebenfalls erreichbar.

      Deine Antwort könnte zwar verschoben werden, aber dann könnte man darauf nicht mehr direkt antworten. Deshalb, und weil du mich idealerweise zitiert hast, kann ich es wohl so stehen lassen. Es ist ja klar, worauf du dich beziehst.

      1. Versteh ich jetzt nicht ganz: du fragst „Welches Ziel ist wichtiger?“, ich sag „Mainz!“ und du schließt daraus „Och, dann können wir auch über Kastel fahren!“?

        Nur ein Bruchteil der Fahrgäste dürfte in die Altstadt zum flanieren wollen, die allermeisten fahren zur Arbeit und wieder nach Hause, nutzen Mainz dabei als Knoten, um mit anderen Verkehrsmitteln ihr Ziel zu erreichen. Für die ist Kastel mehrheitlich doof, vermut ich mal ganz stark.

        Wenn wir mal wieder Umleiter fahren, acht ich mal drauf. Dann sag ich bescheid. Ich hatte das Vergnügen bisher nicht, bin noch nicht so lange hier.

        1. Du sagtest nicht klar „Mainz“, sondern „Gibt aber auch genug, die sitzenbleiben“, alos über Mainz hinaus nach Wiesbaden fahren. Außerdem meintest du das sei „schwer abzuschätzen“. Daraus ein klares Votum für Mainz abzulesen ist mir nicht gelungen. Daher hielt ich einen Halt in Kastel für einen akzeptablen Kompromiss.

  2. Naja, zu steil wäre diese Strecke nur, wenn die Trasse von Thorben B. und Flappes unbedingt oberirdisch bleiben muss. Mit einem Tunnel, der bei Heidesheim nach der nördlichen Umfahrung entlang der Autobahn hinter der Kreuzung mit der Bahn auf etwa 100 müNN beginnt, könnten bis zur Brücke der A60 über den Gonsbach bei 12,5 Promille Steigung bequem 150 m Höhe erreicht werden. Eine Tunnelausfahrt in 140 m Höhe, direkt am Gonsbach wäre ideal. Der Bahnhof MZ-Gonsenheim könnte durchfahren werden, woraufhin deine Strecke in einer Höhe von etwa 115 m in Höhe der Koblenzer Str. abzweigen könnte. An der Watfordstr. wärst du tatsächlich nicht tief genug, aber An der Allee könntest du auf unter 100 m sein. Die Straße liegt dort auf etwa 115 m Höhe. Der Tunnelbahnhof am HBF könnte in etwa 60 müNN liegen, und am Rhein wäre man, nach einer 400 m langen ebenen Strecke im Bahnhofsbereich, schon auf 35 müNN. Da der Rhein selbst auf über 80 m Höhe liegt, sollte da genug Raum zwischen Tunnel und Wasser vorhanden sein.

    1. Hab das mal umgesetzt – meinste in etwa so?

      So arg tief runter müssen wir am Rhein gar nicht. Der S-Bahn-Tunnel in Frankfurt verläuft auch nur knapp unter Grund und wurde in offener Bauweise errichtet. Wikipedia weiß das. Kann man hier ja auch so machen.

      1. Nein, das wäre zu steil. Bei Heidesheim müsstest du die Strecke unmittelbar neben der A60 noch über die vorhandene Eisenbahnstrecke hinüber führen und zwischen Budenheimer Weg und Mainzer Landstraße auf der Höhe der Autobahn in den Tunnel führen. Dieser käme dann etwa 50 m östlich der A60 unmittelbar nördlich des Gonsbachs ans Tageslicht. Die Strecke würde den Bach dann gleich knapp über dem Wasser überqueren und vor dem Bf. Gonsenheim in die vorhandene Strecke einmünden.

        Auch östlich des Bfs. Gonsenheim hast du wohl nichts verändert.

        1. Ich hatte mich für den Tunneleingang unterhalb der Bestandsstrecke enschieden, weil das einen weiteren Bogen ermöglicht (160km/h wollen wir schon fahren) und die Bebauung unangetastet lässt (sonst müsste ein großes Gebäude entfallen, weiß ich jetzt nicht was das ist, und ein Teil des Geländes einer Montessourischule). Der Tunneleingang dort läge auf ca. 80m (dahinter läuft die Bestandsstrecke in einem Einschnitt, deswegen gehts nicht höher).

          Den Tunnelausgang hab ich angepasst – das wäre tatsächlich insofern recht hochgelegen ausgefallen, da man dort die Straßenbahn und eine Straße noch hätte überqueren müssen.

          Östlich Gonsenheim hab ich auch was verändert, aber vertikal. Deswegen hier nicht gut sichtbar 😉
          In Höhe der Koblenzer Straße wird die Nebenbahn etwas verschwenkt und der Bahndamm abgesenkt. Damit sollte ich unterhalb des Schulgeländes tief genug sein.

          Die Steigung aus dem Rheintal beträge nun ca. 13,5 Promille, Gonsenheim zum Tiefbahnhoftunnel erhielte ne kurze (500m) 20-Promille-Rampe. Vorteil davon ist ne schön geradlinige Steckenführung, das Auge baut schließlich mit 😉
          Für handelsübliche Reisezüge ist das auch praktikabel, Güterverkehr wollt ich da eh nicht durchschicken.

          1. Hm, wenn du eine steile Strecke bauen willst, als die EBO für Hauptstrecken vorsieht, geht das natürlich. Das ist aber gar nicht nötig. Wenn dir der Radius der Autobahn zu eng ist, dann hole dich weiter in Richtung Heidenfahrt aus. Die Eisenbahn liegt unter der Autobahn auf etwa 95 m Höhe. Wenn du da drunter durch willst, bist di auch etwa 85 m Höhe. Nach 4,5 km kommst du ins Freie und bist dann auf 140 m Höhe. Das macht 55 m auf 4,5 km, also 12,22 km. Hm, das passt ja! Hatte ich mich da verrechnet?

            Okay, dann ist der Tunnel gut. Aber östlich von Gonsenheim finde ich es nicht sinnvoll, wegen einer schöneren Linienführung einen längeren und damit teureren Tunnel zu bauen. Da zwischen Gonsenheim und An der Allee viel Platz ist, kannst du da einen großzügigen Radius vorsehen. Bedenke aber, dass die Züge da auch bremsen müssen, um am HBF zu halten.

            1. Nach meineer Quelle ist die Nebenbahn auf Höhe des Bü auf 108m, südlich davon steigt das Gelände wieder. Ich hab den Schlenker trotzdem mal eingefügt, scheint mir bezüglich der Bebauung obendrüber unkritischer zu sein. Die Nordkurve lass ich so, irgendwann muss ja mal’n Deckel drauf ^^

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